Bei dieser Wanderung Ende Juni '26 habe ich die Königsetappe des Rheinsteigs (Kaub bis St. Goarshausen) um einige Kilometer abgekürzt. Ab Loreley ging's per Bus weiter nach St. Goarshausen.
Mir war nur der Rheinsteig in Kaub bekannt, alles andere habe ich bei dieser Wanderung zum ersten Mal gesehen. Ich bin mit unglaublich vielen neuen Eindrücken und rund 300 Fotos nachhause gefahren. In einem bloggemäßen Wanderbericht kann ich unmöglich alle Infos und Namen unterbringen, die mir relevant erscheinen. So ist dieser Artikel etwas lückenhaft. Es bietet sich an, für den vollständigeren Eindruck auch auf folgende Blogposts einen Blick zu werfen.
Auf dem Rheinsteig in Kaub ergibt sich zwischendurch dieser Blick auf den Hardungsberg.
Blick durch das kleine Bogentor des Leiterberger Turms zurück auf Kaub
Burg Gutenfels herangezoomt
Blick vom Südhang des Hardungsbergs in's Blüchertal bzw. Holzbachtal mit der Loreley-Burgen-Straße; im Hang der Kauber Platte sind große Geröllfelder aus Schiefer zu sehen - vermutlich Spuren von Bergbau.
Rheinsteig am Hardungsberg mit steiler Kante - da es links schon ziemlich weit runterging, hatte ich mit meiner Höhenangst ein etwas mulmiges Gefühl an dieser Stelle.
Südwestlich am Hardungsberg, etwas abseits vom Rheinsteig, haben wir die "Info-Hütte". Ich kann mich nicht erinnern, wo ich diese Bezeichnung gelesen habe (Wegweiser?), aber wahrscheinlich ist das kein offizieller Name.
Vom Plateau südlich von Dörscheid gibt's prima Aussicht - im Bild nach Süden rheinaufwärts. Die Bergkette am Horizont dürfte zum Binger Wald gehören (Franzosenkopf & Co.).
Blick zum Windpark Kandrich, vermutlich mit den Orten Langscheid und Henschhausen im Vordergrund.
Auf der Schanze bei Dörscheid - es ist auch der Name "Schwedenschanze" geläufig.
Aussichtspunkt an der Schanze
Der Rheinsteig führt weiter durch die Dörscheider Heide nach Norden.
Im nördlich Teil des Plateaus ist über's Urbachtal hinweg ein erster Blick auf die Loreley zu erheischen.
Blick in's Landesinnere auf der Taunusseite: Bei der herangezoomten Anhöhe in der Bildmitte handelt es sich um den Kirchberg mit Hausheck. Dort verläuft die historische Hessenstraße, und es gibt dort weiterhin die Hütte "Guck ins Ländchen", einen alten jüdischen Friedhof sowie einige Hügelgräber (ich war wenige Tage später dort vor Ort).
Von der Hahnenplatte, oberhalb vom Roßstein hat's einen guten Blick auf Oberwesel.
am Roßstein
Hier geht's per Rheinsteig hinab in's Urbachtal. Der Landstrich oben links hat den lustigen Namen "Gesetz", rechts geht's weiter nach Bornich.
tief eingekerbter Zufluss im Urbachtal (Runse?)
Jenseits des Urbachtals folgt ein knackiger Anstieg hinauf zum Lennig.
In der Weinbergsbrache zwischen Urbach und "Gesetz" gibt es einen alten Unterstand. Da ich an diesem Punkt der Wanderung sehr erschöpft war, kam mir dieser Unterschlupf als Rastplatz sehr gelegen.
Hütte am Lennig - hier gibt es auch eine weitere Stelle mit guter Aussicht in's Rheintal.
Weiter geht's per Rheinsteig in's Bornichbachtal.
Aufstieg in der gegenüberliegenden Talseite mit Blick zurück in's Bornichbachtal
Fünf-Seen-Platz am Langenhainzen
An der Siedlung Leiselfeld gibt es ein flaches Tal, welches sich Richtung Rhein zum "Block Loreley" hinab zieht. Den Schlenker zum Spitznack hab ich diesmal ausgelassen - wohl ein Fehler, weil die dortige Aussicht als ein Höhepunkt der Rheinsteig-Königsetappe gilt.
Nördlich am Spitznack ergibt sich vom Rheinsteig aus dieser Blick auf die Loreley. Der letzte Abschnitt bis dorthin war wenig spannend, und auf der Loreley angekommen, habe ich direkt den nächstbesten Bus genommen.
Das war ein langer Tag mit sehr vielen neuen Eindrücken, und ich musste noch die 90-minütige Rückreise antreten. Nur zwei Tage später hatte ich Gelegenheit, mich genauer auf der Loreley umzuschauen.