Nach all den quasi ganztägigen Hinterlandswald-Trips der letzten Monate gab's heute (Mitte August 2020) eine organisatorisch wenig aufwändige Nachmittagstour in heimischen Gefilden! Es war prima Wetter, ich habe, obschon in bekanntem Terrain unterwegs, viele neue Eindrücke gesammelt, ergo viel fotografiert, und es wird wohl drei "Ableger" mit weiteren Bildern dieser Tour geben.
Kornweg (nahe Knusperhäuschen, dem Startpunkt der Tour)
Hinter dem Hartig-Hain führt rechts ein etwas krumpeliger,
aber schnurgerader Waldweg den unteren Hang vom Rumpelskeller hinauf.
Wiese bzw. Bejagungsschneise im Rumpelskeller mit Aussicht nach Süden:
Von der Kunst, Gebückbäume zu sehen, wo es eigentlich keine gibt - stünde dieses Exemplar nicht am westlichen Ende vom Rumpelskellerweg, sondern im Bereich der ehemaligen Landwehr, würde ich behaupten, es sei ein alter Gebückbaum! Er hat die typische Wuchsform mit den verwachsenen, bodennahen Seitentriebstümpfen (auf der Rückseite ist ein weiterer)... allerdings ist mir nicht bekannt, dass es am Rotekreuzkopf ein Gebück gab. Diese Buche erscheint mir auch deutlich jünger als die echten Gebückbäume.
Auf dem Foto wirkt es gar nicht so, aber dieses Steinmännchen im Rumpelskeller ist,
seit ich es zuletzt gesehen habe, auf stolze 1,80m Höhe angewachsen!
östlicher Abschnitt vom Rumpelskellerweg (Blick zurück)
Der Heidekopfweg bildet die Verlängerung vom Rumpelskellerweg über die Lahnstraße (wieder Blick zurück).
im Flurstück Großer Suder, am Oberlauf vom Roßbach
Zum Fotografieren steige ich gerne mal auf einen Baumstumpf. Kurz vor diesem Foto bin ich beim schwungvollen Hinabsteigen blöd umgeknickt und gestürzt, hatte also im Moment des Fotografierens noch einen ziemlichen Schrecken in den Knochen. Ich habe mir schließlich vor einigen Jahren mitten im Wald einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen, und das war echt k a c k e.
Herzogsweg mit Anstieg zum Biegel
Och, ist der Hochsitz umgefallen? Also hier stand er noch.