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kleine Runde zum Rotekreuzkopf und Rumpelskeller

- Mitte Mai 2021, diesmal unterwegs mit Freundin -


Verbindungsstück zwischen Bushaltestelle Georgenborn-Schlossallee und Rechternweg


Der Kleine hat mir etwas Leid getan - offenbar lahm und überfordert mit dem Konzept Waldspaziergang, hat er Frauchen & Co nur noch hinterhergeschaut.


unterer Südwesthang vom Rotekreuzkopf am Rechternweg


ähnlich


Parallel zum Rechternweg am Westhang des Rotekreuzkopfs - ein durchaus gängiger Weg in mir lange vertrautem Areal, ich war heute dennoch das erste Mal hier.


Gipfelbereich Rotekreuzkopf




Aussicht auf das Rheintal vom oberen Rumpelskeller aus


über den Heidekopf weiter zur alten Rheingauer Straße - hier eine parallele Hohlwegrinne nahe Joseph-Baum-Haus


parallel zum Finkenweg an der Kohlheck (weiter zur Haltestelle Simeonhaus)

Tour über die Hohe Wurzel (mal wieder)

- unterwegs Ende November 2020 -

Kurz vorher bekam ich vom ebenfalls waldbegeisterten Oliver einige spannende, für mich neue Informationen zur ehemaligen Rennrodelbahn an der Hohen Wurzel. Deren Verlauf war für uns beide rätselhaft, die folgende Wanderung steht lose damit in Zusammenhang - als meine erste Rodelbahn-fokussierte "Sondierung" der Lage vor Ort.


per Wanderroute "schwarzer Punkt" bzw. "blauer Punkt" vom Chausseehaus zur ...


... Hagwiese


Alte Rheingauer Straße etwas oberhalb der Kneipp-Wassertretanlage (Blick zurück)


parallele Wegspur der Alten Rheingauer Straße (westlich vom Schläferskopf)


verschiedene Farben zwischen Schläferskopf und Winterbuch


Winterbuchschneise Richtung Elzeweg - etwa auf halber Höhe geht links ab ...


... eine als Reitweg gekennzeichnete Schneise durch's Flurstück Winterbuch (Blick zurück); weiter westlich schliesst der obere Heidekopfweg direkt daran an. Kleine Auffälligkeit: In diesem Distrikt gibt es einige alte Köhlerplatten. Dazu passt sehr schön, dass wohl die prägnante Bergnase im heutigen Winterbuch einst "Köhlerkopf" genannt wurde (siehe Karte von 1819).


Blick vom Reitweg in den Graben des Gehrner Bachs; von hier ist die Mathildenquelle circa 350m hangabwärts entfernt - ich vermute hinter den Bäumen am linken Bildrand.


Blick vom Reitweg (hier nahe Quellgebiet Gehrner Bach) zu einem Hohlweg - ich hielt diese Rinne zunächst für ein Teilstück der ehemaligen Rennrodelbahn von der Hohen Wurzel zum Gerlach-Weg, die verlief jedoch woanders (mehr dazu hier).


Teilstück der ehemaligen Rennrodelbahn an der Hirschwiese bzw. dem Quellgebiet des Gehrner Bachs. Laut Stadtplan gab es an diesem Bahnsegment einst eine Hütte.


gelichtete Fläche am Heidekopf


stark herangezoomte Aussicht vom Tannenstück/Mainzer Weg nach Osten:
In der vorderen Ebene sehe ich Rentmauer, Hellenberg, Kellerskopf, dahinter Altkönig und seine südliche Bergnase Döngesberg, rechts davor zeichnen sich schwach ab Eichkopf/Steinkopf (Königstein). Der Atzelberg verschwindet im Nebel, sein Fernmeldeturm ragt jedoch heraus. Erstmals kann ich den Burghain Falkenstein identifizieren (bei großer Auflösung ist die Burg zu erkennen). Helleberg und Rossert sind auch noch an ihrem Platz. 



Hohe Wurzel weitgehend kahlgeschlagen - das ist leider kein Scherz.


Hohlweg ganz oben im Rumpelskeller - die parallel verlaufende Lahnstraße ist eine Altstraße (Teilstück Bäderstraße, Wiesbaden-Kemel), und bei dieser Hohle handelt es sich um eine originale Wegrinne. Dort gibt es ein "Portrait" dazu.


auf dem kleinen Gipfelplateau vom Rotekreuzkopf mit bisschen Aussicht nach Westen zum Rheingau


flacher Hohlweg zwischen Rotekreuzkopf und Georgenborn


Ab Georgenborn weiter mit Freundin - die will immer Sonne und Aussicht, also:
Im Unterfeld zwischen Nonnenbuchwald und Georgenborn


Im nördlichen Bereich des Nonnenbuchwalds, ziemlich direkt am Rheinsteig Richtung Wiesbaden, befindet sich der etwa 4 Meter hohe Nonnenstein. Er gehört zum selben Quarzgang wie die Felsen um den Grauen Stein, liegt mit diesen in einer Linie, und schließt mit nur rund 500m Entfernung nordwestlich daran an - ein sträflich übersehener Teil dieser Felsformation! (fehlt in allen einschlägigen Karten)


Rheinsteig im Koppel kurz vor der Suderwiese (weiter ging die Tour durch's Erlenbachtal nach Frauenstein)

Gipfelbereich Rotekreuzkopf

In den ersten Jahren meiner Taunuserkundungen habe ich den Rotekreuzkopf auf Karten und vor Ort eher als amorphe Bergnase der Hohen Wurzel wahrgenommen... ohne Zentrum, und man weiß ja gar nicht, wo's überhaupt anfängt und aufhört. Schließlich fand ich auf einer akurateren Landkarte eine abweichende Darstellung: Der Rotekreuzkopf als kleiner Gipfel im Hang. Genau nördlich von Georgenborn, in etwa 500 Metern Entfernung vom Ortsrand, bildet der Rotekreuzkopf eine kleine Anhöhe aus, nur wenige Meter erhaben gegenüber der Umgebung, aber dennoch ein überraschendes und charmantes Plätzchen! 
Erstmals war ich an diesem Gipfelbereich im Januar 2020, bei untergehender Sonne, schon halbdunkel, wenig eindrücklich. Den Plan, an einem knalligen Sommertag zurückzukehren, habe ich bei dieser Tour umgesetzt - und es hat mir dort so gut gefallen, dass ich direkt am darauffolgenden Morgen vor dem Unterrichten zumindest eine kurze Tour zum Rotekreuzkopf gemacht habe. Zwei Fotos stammen von der morgendlichen Tour, die anderen vom Vortag (alle August 2020). 


Ankunft am Gipfelbereich Rotekreuzkopf vom Rumpelskellerweg kommend


Blick nach Westen, in der Ferne zu sehen: die Rheingauer Berge Hallgarter Zange und Kalte Herberge


Etwas herangezoomt: Links ist der kahle Osthang der Ringmauer Hallgarter Zange zu sehen, von welchem aus ich diese Fotos gemacht habe. Die Kahlfläche im rechten Bildteil befindet sich am Südhang der Kalten Herberge im Bereich des Rheinhöhenweges (ich war im April beim Erkunden eines Hohlweges zuletzt vor Ort... wie zu erwarten mit toller Aussicht).


am Gipfelbereich vom Rotekreuzkopf


Dreispitz (bei Bärstadt) herangezoomt


... ok, manche Bilder ähneln sich. Ich muss allerdings dazusagen, dass sich dieser 
gesamte Post auf einem kleinen Areal von ca. 30 Metern Durchmesser bewegt.


Dieses Foto ist hier reingerutscht, weil ich das dunkle Rot am unteren Bildrand so gerne mag.


Hier zeigt sich ein gewisser Gestaltungswille. 


hier noch mehr


Ich weiß manchmal nicht... soll ich bei abgebildeten Steinmännchen den Standort erwähnen? Auf der Rassel haben irgendwelche Vollhonks den dortigen "Steinmännchenpark" zerstört. Um den trigonometrischen Punkt vom Rotekreuzkopf sind ebenfalls einige Steinmännchen gruppiert, die Szene wirkt ähnlich wie einst auf der Rassel.


verwilderte Schneise nach Westen zum Rechternweg


Rotekreuzkopf - Rumpelskeller - Quellgebiet Rossbach

Nach all den quasi ganztägigen Hinterlandswald-Trips der letzten Monate gab's heute (Mitte August 2020) eine organisatorisch wenig aufwändige Nachmittagstour in heimischen Gefilden! Es war prima Wetter, ich habe, obschon in bekanntem Terrain unterwegs, viele neue Eindrücke gesammelt, ergo viel fotografiert, und es wird wohl drei "Ableger" mit weiteren Bildern dieser Tour geben. 


Kornweg (nahe Knusperhäuschen, dem Startpunkt der Tour)


Hinter dem Hartig-Hain führt rechts ein etwas krumpeliger, 
aber schnurgerader Waldweg den unteren Hang vom Rumpelskeller hinauf.


Wiese bzw. Bejagungsschneise im Rumpelskeller mit Aussicht nach Süden: 
In der Bildmitte ist klein der Frauensteiner Berg Spitzer Stein zu sehen.


Gipfelbereich vom Rotekreuzkopf - mittig am Horizont sind zu sehen Hallgarter Zange und Kalte Herberge.


Von der Kunst, Gebückbäume zu sehen, wo es eigentlich keine gibt - stünde dieses Exemplar nicht am westlichen Ende vom Rumpelskellerweg, sondern im Bereich der ehemaligen Landwehr, würde ich behaupten, es sei ein alter Gebückbaum! Er hat die typische Wuchsform mit den verwachsenen, bodennahen Seitentriebstümpfen (auf der Rückseite ist ein weiterer)... allerdings ist mir nicht bekannt, dass es am Rotekreuzkopf ein Gebück gab. Diese Buche erscheint mir auch deutlich jünger als die echten Gebückbäume.


Auf dem Foto wirkt es gar nicht so, aber dieses Steinmännchen im Rumpelskeller ist, 
seit ich es zuletzt gesehen habe, auf stolze 1,80m Höhe angewachsen!


Windwurf im oberen Rumpelskeller


östlicher Abschnitt vom Rumpelskellerweg (Blick zurück)


Der Heidekopfweg bildet die Verlängerung vom Rumpelskellerweg über die Lahnstraße (wieder Blick zurück).


am Mainzer Weg im Tannenstück, quasi im Südhang der Hohen Wurzel, 
mit Ausblick nach Osten zum Großen Feldberg und Kleinen Feldberg (beide mittig in der Ferne zu sehen)


Der Mainzer Weg trifft auf den ehemaligen "Blettweg" - hier auch Rheinhöhenweg; im abgebildeten Waldstück Großer Suder befindet sich das Quellgebiet des Roßbachs.


Im Flurstück Großer Suder mit Blick zum Fernmeldeturm Hohe Wurzel


im Flurstück Großer Suder, am Oberlauf vom Roßbach
Zum Fotografieren steige ich gerne mal auf einen Baumstumpf. Kurz vor diesem Foto bin ich beim schwungvollen Hinabsteigen blöd umgeknickt und gestürzt, hatte also im Moment des Fotografierens noch einen ziemlichen Schrecken in den Knochen. Ich habe mir schließlich vor einigen Jahren mitten im Wald einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen, und das war echt  k a c k e.


Herzogsweg Höhe Roßkopf


Herzogsweg mit Anstieg zum Biegel


jenseits vom Biegel: Ochsenstück nahe Eiserne Hand und mutmaßliche Alte Rheingauer Straße
Och, ist der Hochsitz umgefallen? Also hier stand er noch.