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von Obergladbach nach Wiesbaden-Frauenstein

Nachdem ich in den letzten drei Monaten vor allem im Hinterlandswald unterwegs war, gelegentlich von Obergladbach aus startend, wollte ich heute (Mitte August 2020) von dort "nach Hause" laufen - nach Wiesbaden. Einen geheimen Schlenker habe ich hier im Post nicht berücksichtigt, mit dem waren es etwa 21 km Laufstrecke. In Rauenthal hat mich meine Freundin aufgesammelt, ab da ging's zu zweit weiter. 


am Schneeberg bei Obergladbach


kleines Tal mit Knabwiese (bzw. "Knabwies")


Hinterlandswaldstraße Richtung Bossenhain


Hohlweg vom Bossenhain Richtung Kloster Eberbach - ich bin im April diesen Jahres das einige Kilometer lange Hohlwegbündel bis zur unteren Kisselmühle abgelaufen - faszinierende Tour, hier im Blog vertreten.


Hinterlandswaldstraße zwischen Bossenhain und Parkplatz Bittereiche


Hmpf... jüngst umgestürzter Gebückbaum ! - siehe Bild Nr. 4 in diesem Post. Im Jahr 1771 wurde das Rheingauer Gebück aufgegeben, also sich selbst überlassen - das heißt, der Baum wurde vor 1771 gepflanzt, im Mai 2020 stand er noch, drei Monate später ist er tot... rund 3000 Monate auf dem Buckel, und im Monat 3003 ist's vorbei :o(


jenseits der Bittereiche: Ringwall Dreibornsköpfe - an dieser Stelle standen sonst hübsche Fichten


Wiese im Heidekeller - Christian Grubert berichtet in "Rheingau, Taunus und Gebück" auf S. 113 über Gebückbäume, die im Bereich zwischen Erlenborn und Heidekeller zumindest noch in den späten 90ern zu bewundern waren. Ich bin eine recht verwilderte Schneise zwischen dem hier abgebildeten Weg und der Alten Kemeler Straße entlanggegangen, auch ein wenig querfeldein, konnte allerdings keine Gebückbäume finden bzw. identifizieren. Vielleicht habe ich im falschen Waldareal gesucht?


Eine Hütte an der Wegkreuzung Elefantenbuche lädt zum Rumsitzen ein, ebenso die vorhanden horizontalen Sitzangebote. Merke: Beim rechts abgebildeten Baum handelt es sich nicht um die Elefantenbuche! (die gibt es wohl längst nicht mehr)


Buchwaldwiesen im Nebental vom Großen Buchwaldgraben


Felsen am Rheinsteig (Großer Buchwaldgraben bei Rauenthal)


Blick von der Rauenthaler Straße "Vor dem Kaltenborn" nach Georgenborn 


Blick vom unteren Rechtebachtal das Walluftal hinauf


Blick vom Gebück-Wanderweg ins Rechtebachtal


Ein horizontales Sitzangebot am Terra Levis lädt schon wieder zum Rumsitzen ein, und gestattet uns diesen gar vertreumt-romantisches Hingucken auf die Alte Rheingauer Straße.


Suderwiese - von hier weiter das Erlenbachtal hinab...


... nach Frauenstein

Hohlwege am Sillgraben

Dieser Blog tritt wohl in seine Hohlweg-Phase ein. Im Winter bietet sich das aber auch an, da in wenigen Monaten bei sprießender Vegetation die meisten Hohlwege weitgehend zugewachsen und unzugänglich sein dürften. Anlässlich dieser Tour (Anfang März '20) erinnerte ich mich an drei "komische tiefe Wege", die ich bei früheren Touren entlang gegangen war, und habe bei der Gelegenheit noch einige weitere Hohlwege gefunden und erkundet.


Dreibornsköpfe/Hirschsprung vom Rauenthaler Flurstück Gieroth aus
(Wanderroute "grüner Punkt" am Großen Buchwaldgraben)


Großer Buchwaldgraben, Höhe Spitzeruck (vom Rheinsteig aus)


kleiner Ortssprung jenseits der Wegkreuzung Elefantenbuche:
kurzer Hohlweg parallel zur alten Kemeler Straße (Höhe Hinkelwald/Erlenborn)

Von Kiedrich kommend verläuft die Kemeler Straße Richtung Norden ein Stück weit gleich mit der Wanderroute "schwarze Raute". Am Hinkelwald biegt die "schwarze Raute" nach links in den oberen Sillgraben, die Kemeler verläuft rechts weiter zur Grünen Bank. An dieser Kreuzung gehen weitere unscheinbare Waldwege ab, einer direkt hangabwärts in den mittleren Sillgraben - in diesem Bereich vom Hinkelwald gibt es ein kleines aber ausgeprägtes System an Hohlwegen:


Dieser verläuft von dort ein Stückchen nach Norden
(und wird dort ziemlich schnell auf die "schwarze Raute" treffen)


 Zwei parallel laufende Hohlwege verbinden die Kemeler Straße schnurstracks mit dem Sillgraben.


Auf Fotos sieht es meist nicht so dolle aus, aber der hier ist über 
vier Meter tief ins Gelände eingeschnitten und recht beeindruckend.


  - eine ganz eigentümliche, und von keinem gängigen Wanderweg einsehbare Ecke!


Kurz und heftig: Nach nur 200 bis 250 Metern münden die beiden
parallel laufenden Hohlwege an dieser Stelle in den Sillgraben.


Beginnend oberhalb der Wasseranlage im Sillgraben verläuft ein weiteres "Hohlchen"
parallel zur L 3035 nach Norden Richtung Kahle Born bzw. Hausen vor der Höhe.


Bereits bei meiner allerersten Wanderung im Rheingau (Juni '17) bin ich hier gelandet, und habe über den mäßigen Zustand dieses Weges gemault - damals habe ich den Hohlweg gar nicht als Besonderheit erkannt.


Im Flurstück Wolfsborn, Blick zurück: links der Sillgraben, rechts zwei weitere Hohlwege. 
Kleine Erinnerung an mich selbst: Da dieses Areal zum nördlichen Bereich des Naturschutzgebietes
 "Weihersberg bei Kiedrich" gehört, darf man hier nicht einfach kreuz und quer rumlatschen.


 Das Hohlwegbündel verläuft weiter den Sillgraben hinauf (und endet irgendwo im oberen Wolfsborn?)


selbe Ecke, grad auf der anderen Seite des Sillgrabens, 
im unteren Westhang vom Ringwall Dreibornsköpfe


Heimweg durch den Heidekeller mit dieser alten Sitzgruppe 
am ehemaligen Standort vom Förster-Harras-Turm en passant


Wegkreuzung Elefantenbuche; von dort verläuft die Route "rotes Dreieck" nach Süden zum Rausch


Vom "roten Dreieck" zweigt ein verwilderter Weg ab Richtung Kleiner Buchwaldgraben; 
im Bild der untere Abschnitt dieser Verbindung, ebenfalls ziemlich ausgehöhlt.
 

hölzernes Ensemble auf dem Buchwaldskopf 
(mit sehr hübscher Rindentextur)


vom Buchwaldskopf zum Rheinsteig bei Rauenthal: auch diese Verbindung ist teils hohlwegartig vertieft

Weitere Hohlwege im Blog gibt es hier zu sehen. 

Tour von Rauenthal zum Hahnwald

Rauenthal - Großer Buchwaldgraben - 
Ringwall Dreibornsköpfe - Heidekopf - Hahnwald


Felsformation am Rheinsteig bei Rauenthal


weiterer Felsen in der Nähe, im Großen Buchwaldgraben (dahinter befindet sich ein Teich)


Wegkreuzung Elefantenbuche


Bank am ehemaligen Standort vom Förster-Harras-Turm


nördlicher Zugang zum Ringwall Dreibornsköpfe


Forststraße von dort Richtung Westen zum Parkplatz Butterhütte/Kahle Born/Heidekopf


Aussicht vom Heidekopf nach Süden über den Sillgraben zur Rheinebene


Das hier dürfte die Wanderroute "roter Balken" im Südhang vom Erbacher Kopf sein
 - diese Ecke inkl. Kaiserköpfchen habe ich noch nicht so ganz durchblickt. 


etwas verwüstete Stelle auch irgendwo dort; Notiz für mich selbst:
In der Nähe, im Hang zum Kisselbachtal (Flurstück Kisselrech), befindet sich eine Jagdhütte


Förster-Müller-Eiche und klein links im Hintergrund die Valentin-Statzner-Hütte


Kiedricher Rundweg 7 im Flurstück Weiseborn, angrenzend an das Tal vom Pfaffenborn; rechts weiter zur...


... Hahnwaldhütte


Aussicht von der Hahnwaldwiese in die Rheinebene

Schutzhütten 1 (östlicher Rheingau)

 Die komplette Serie über Schutzhütten gibt es hier zu sehen.

Da mit "östlicher Rheingau" das Areal wenig konkret umrissen ist, gibt's hier zwangsläufig nur eine Auswahl mit jenen Schutzhütten, die ich bislang gesehen habe.


Hedwig-Witte-Blick mit Hütte (im Südosthang vom Heidekopf)


zerfallene Hütte am Flurstück Wilde Frau


Hütte an der Grünen Bank, Kreuzung Rauenthaler Straße, Kemeler Straße, Rheinhöhenweg


Schutzhütte Dreibornsköpfe


Hütte an der Wegkreuzung Elefantenbuche


Hütte bei der Rauenthaler Quelle (Kreuzung Rauenthaler Straße - Rheinsteig)


Hütte auf der Bubenhäuser Höhe


Hütte im Weinberg bei Kiedrich (etwa am Osthang vom Grafenberg)


Peerenboom-Hütte nahe Rheinhöhenweg zwischen Erbacher Kopf und Kalte Herberge


Hütte im Südhang der Hallgarter Zange


Gefällerhütte an der Wanderroute "rotes Dreieck" östlich am Grauen Stein


Ganz lustig: Um Schlangenbad herum gibt's weniger Rumgetue mit Hütten, 

da hat man lieber schicke Pavillons gebaut - siehe hier.