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Aussicht vom Atzelbergturm

Ich hab's geschafft! :o)

Der auf dem Atzelberg (Kelkheim) errichtete Aussichtsturm ist inzwischen der vierte seiner Art. Ich kenne aus vergangenen Jahren noch den gesperrten und teils abgebrannten Vorgänger aus Holz. Der wurde später abgetragen, und nun durch eine Stahlkontruktion ersetzt, die seit Dezember 2023 begehbar ist.
Ich habe Höhenangst, und es war mir jahrelang nicht möglich, so ein Ding zu besteigen. Bei der heutigen Tour (August '24) ist es mir, Augen zu und durch, gelungen, wenn auch mit mulmigem Gefühl.

Es folgen einige Aussichtsfotos, beginnend mit dem Fernmeldeturm im Uhrzeigersinn (nach rechts) gedreht:


Fernmeldeturm mit Helleberg, Rossert und Eppenhain - rechts in der Ferne ist zu sehen...


... das Neuefeld bei Lorsbach. Davor schiebt sich von links der Staufen in's Bild (der Kaisertempel ist klein unter der Wiesenfläche zu erkennen).




Hainkopf mit Häusern von Eppenhain


Freifläche Ebert zwischen Eppstein und Hammersberg. Im Hintergrund ist der Eppsteiner Ortsteil Bremthal zu sehen.


Hammersberg/Kippel - hier sind im Hintergrund zu erkennen:


Kellerskopf, Hallgarter Zange + Kalte Herberge (ganz hinten) sowie die Hohe Wurzel (noch so'n Fernmeldeturm).


Ehlhalten mit den Landstrichen Hollerbusch (oben links) und Bosenstein (unten rechts); am oberen Bildrand ist der südliche Bergfuß vom Lindenkopf zu sehen.


Hier zieht sich der kahle Osthang vom Lindenkopf quer durch's Bild, rechts dahinter haben wir, ähnlich dezimiert im Baumbestand, den Nickel.


Herangezoomter Blick in's Idsteiner Land - die Freifläche dürfte östlich am Heidekopf liegen.


Im Vordergrund: Spitzeberg, dahinter: Dattenberg/Butznickel, rechts: Schloßborner Platte


Platte & Schloßborn


herangezoomter Blick nach Glashütten mit Windhain (Waldems) im Hintergrund


Die untere Bildhälfte wird fast komplett vom leicht gewölbten Distrikt Dickehaag gefüllt, dahinter rechts ragt der Glaskopf hervor.


hinten: Glaskopf, Großer Feldberg, Altkönig / vorne: Eichkopf; Kleiner Feldberg und Steinkopf (Königstein) sind mit im Bild, aber heben sich aus dieser Perspektive betrachtet nicht ab.


herangezoomter Blick nach Königstein mit Burghain Falkenstein und Burgberg
Atzelberg Atzelberg Atzelberg Atzelberg

kleine Runde bei Kelkheim

Normalerweise stelle ich nach Wanderungen von nur wenigen Kilometern keinen Post aus den entstandenen Fotos zusammen. Bei diesem Spaziergang (Mitte März '23) mache ich eine Ausnahme, da ich auf diesen rund fünf Kilometern einige neue Eindrücke sammeln konnte. Meine Freundin war vorher in der Boulderhalle Kelkheim zugange, ich bin per Bahn nachgekommen, dann zusammen weiter:

Startpunkt war das Naturschutzgebiet Förstergrund. Am Horizont rechts ist der Staufen zu sehen, beim mittig sichtbaren, prononcierten Doppelgnubbel müsste es sich um den Hahnenkopf handeln.


Auf zum Gimbacher Hof! (per Wanderroute "roter Balken" bzw. Schinderhannespfad)


Im Außenbereich des Gimbacher Hofs gab es Kuchen zu kaufen - der war ziemlich teuer, dafür aber recht groß und fein.


Johannesborn (zwischen Gimbacher Hof und dem Flurstück Gundelhard); laut einer meiner Karten ist diese Quelle namensgebend für den Walddistrikt: "Johannisborn".


Weiter ging's zu einer flachen Bodenwelle im oberen Gundelhard, östlich am Hahnenkopf gelegen.


herangzoomter Blick von dort über's Lorsbachtal zum Bahai-Tempel (bei Hofheim-Langenhain)


gute Aussicht auf eine gute Aussichtsstelle bei Lorsbach: das Neuefeld


Und schon ging's wieder zurück, hier mit dem frisch entquollenen Gimbach en passant.



am Gimbacher Feld mit Blick zum Hochtaunus


Detaillierter: Hinten haben wir den Altkönig, der schattige Bereich deckt sich etwa mit dessen südlicher Bergnase namens Döngesberg, links davor ist die Burg Königstein zu sehen, vorne rechts der Burghain Falkenstein mit der Burg Falkenstein.


Und hier haben wir hinten natürlich den Großen Feldberg, der Klops links davor ist der (aus dieser Perspektive mächtiger wirkende) Kleine Feldberg, ganz vorne ist der Steinkopf (Königstein) zu sehen, rechts daneben das Billtal. Der Romberg ist auch abgebildet, allerdings wenig prägnant zu erkennen.


Burgruine Königstein herangezoomt


Blick in den Förstergrund, sehr ähnlich gesehen wie im ersten Bild oben, nun im Sonnenschein
Kleiner Feldberg

Rossert

Der Berg Rossert liegt im Nordwesten der Kelkheimer Gemarkung. 2019 war ich einige Male dort - der Rossert ist im Vordertaunus wohl mein Lieblingsberg. Alle Fotos stammen von diesen Touren, mit Ausnahme des letzten (Frühjahr 2020).


Blick vom Viktoriaweg am Eichkopf: Der Rossert ist der dominante Bergrücken im rechten Bildbereich, links dahinter der Staufen, rechts im Vordergrund, kaum vom Rossert abgesetzt, der Helleberg (quasi der kleine Bruder vom Rossert)


Der Rundweg Milan führt recht steil den Südosthang des Rosserts hinauf, 
zwischendrin hat's, etwas abseits vom Weg, diese Felsformation.


Nach dem anstrengendsten Stück der Route Milan lädt dieses liebliche, kohlenstoffbasierte, 
horizontale Sitzangebot zur Rast ein - zum Verschnaufen kurz vor dem Gipfel des Berges.


Nur wenig entfernt: Teilstück der Wanderroute Milan und Rundweg um den Gipfelbereich. 
Der Rossert ist Teil des Naturschutzgebietes "Rossert - Hainkopf - Dachsbau".


Bequemer ist der Aufstieg aus nördlicher Richtung (Atzelberg/Eppenhain); 
im Bild der Schinderhannes-Steig zwischen Helleberg und Rossert.


Sowohl Milan als auch Schinderhannes-Steig (und Taunushöhenweg)
 führen in den oberen Osthang des Rosserts.


Im Gipfelbereich vom Rossert herrschen Laubbäume vor
 - auf vielen anderen Bergkuppen des Taunus überwiegen Fichtenkulturen.


Blick vom Osthang zum Hochtaunus: mittig im Vordergrund der Eichkopf, 
dahinter am Horizont von links nach rechts: Glaskopf, Großer Feldberg, Altkönig


Altkönig herangezoomt, halbrechts davor zeichnet sich schwach der Romberg ab


Der Rossertgipfel bekommt einen eigenen Charakter durch vereinzelte Felsköpfe ...


... krumpelige Pfade und knorrige Bäume.


Gipfelfelsen, leider ohne nennenswerte Aussicht - wenn ich recht verstehe, 
heißt diese Felsformation Rossert, und ist somit namensgebend für den Berg.


Es bleibt mir rätselhaft, welchen Zweck dieses stählerne Gestänge einst hatte (oder noch hat). 
Das runde Teil kann man drehen, und dabei quietscht es recht laut.


Wichtig ist nur, dass man es dann wieder zurück in die Ausgangsposition dreht.


unterhalb des Gipfelfelsens: die Rossert-Hütte


Die Rossert-Hütte ist eine der fotogensten Hütten, die ich kenne.


im westlichen Gipfelbereich vom Rossert (und am Taunushöhenweg): die Aussichtsstelle Eppoblick


Aussicht von dort nach Westen Richtung Wiesbaden und Rheingau


unterhalb vom Eppoblick: Teil des oben gezeigten Rundwegs Richtung Eppenhain (und Hainkopf)


Gipfelbereich vom Rossert, stark herangezoomt vom Staufen-Nordhang aus: Ich habe mehrere ähnliche Fotos gemacht, stets genau inspizierend, ob die oben gezeigten Rossert-Felsen oder gar der Eppoblick zu erkennen sind - leider nein. Nichts deutet in dieser "Außenansicht" darauf hin, welch eigentümlich schöne Landschaft sich oben auf dem Rossert befindet.

Heimliche Wiese

Die Heimliche Wiese liegt in der Senke südlich zwischen Hainkopf und Rossert, und ist entsprechend Bestandteil des Naturschutzgebietes "Rossert-Hainkopf-Dachsbau". Inmitten der Wiese hat der Wellbach sein Quellgebiet und fließt Richtung Süden nach Eppstein - die Heimliche Wiese ist somit der oberste Abschnitt des Wellbachtals.


 von unten aus dem Wellbachtal kommend, im Vordergrund die Alte Fischbacher Chaussee


dito


Die Alte Fischbacher Chaussee trennt die Gemarkungen Eppstein und Kelkheim ...


  ... die Heimliche Wiese liegt auf der Kelkheimer Seite.


links an der Heimlichen Wiese führt der Schinderhannes-Steig nach Norden
(wahlweise zum Hainkopf, nach Eppenhain oder zum Rossert)


am oberen Rand der Heimlichen Wiese mit Blick nach Süden
Huch - welcher Berg ist denn das in der Bildmitte?


- der Staufen! Und huch - was ist das nur dort rechts im Bild?


Stark herangezoomt ist vorne links (im Westhang vom Staufen) der Eppsteiner Kaisertempel zu erkennen, rechts daneben im Hintergrund das Neuefeld bei Lorsbach.


Entsprechend ist die Heimliche Wiese vom Kaisertempel aus sichtbar (auch stark herangezoomt).

(alle Fotos von 2019)