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Tour zum Kieselgraben (Hünfelden)

Mein Plan war, an der Kirberger Bushaltestelle Hünfelden P & R in die Linie 509 nach Hahnstätten zu steigen, um mich von dort aus weiter mit der Grube Zollhaus etc. zu beschäftigen. Der Bus kam nicht, und ich musste spontan umdisponieren. 
Ah - die fette Runse am Lieblichen Berg (Kieselgraben) wollte ich mir seit einer Weile nochmal genauer anschauen. Also los. 

am Sintersbachtal nahe Kirberg auf dem Weg nach Bubenheim bzw. Ohren


ähnlich


Den kurzen Abstecher zum Dauborner Menhir wollte ich mir nicht nehmen lassen. Mir war bereits im nördlichen Teil der Dauborner Anlagen eine Terrassierung im Hang aufgefallen. Hier im südlichen Teil finde ich eine weitere vor. 


Durch landwirtschaftlich genutze Fläche ging es weiter Richtung Wörsbachtal zum Lieblichen Berg (im Hintergrund zu sehen). 


Im Südhang vom Lieblichen Berg verläuft die Route "liegendes Y". Irgendwo hier bin ich rechts abgebogen, teils querfeldein, teils auf einem Pfad. Ziel ist...


... der Kieselgraben. An dieser Stelle, etwas oberhalb vom Dauborner Forsthaus, trifft ein Nebengraben auf den Hauptgraben. 


In den teils ziemlich steilen Hängen der Runse gibt es hier und da schmale Pfade. Ich wage den Abstieg. 


Blick die Runse hinab Richtung Forsthaus (ca. 150 Meter entfernt). 


Am Grund des Kieselgrabens - hier ist er geschätzt acht Meter tief. 


Als ein Erkennungsmerkmal für eine Runse wird oft eine scharfe Abbruchkante erwähnt - voilà. 


Zurück zur Route "liegendes Y" - hier mit Blick in den Hauptgraben unterhalb des Weges
(wenn ich mich recht erinnere).


Vom "liegenden Y" gibt es Zugang in den oberen Teil des Kieselgrabens. 


Ähnlich - hier ist der Kieselgraben ca. sechs Meter tief. 


Blick in den oberen Bereich des Kieselgrabens


Hier trifft ein Nebengraben auf den Hauptgraben. 


Seinen Ursprung hat der Kieselgraben nahe des Gipfels vom Lieblichen Berg, hier oben entspringen vier kleinere Gräben... 


... die sich ziemlich fix, nach nur etwa 50 Metern, zum mächtigen Hauptgraben mit beträchtlicher Tiefe vereinen. 


A3-Unterführung Richtung Niederselters


Klosterweg im Osthang des Lieblichen Bergs
Lieblicher Berg Lieblicher Berg Lieblicher Berg Kirberg
(Oktober 2025)

von Kirberg nach Niederselters (September '24)

- oder in Zwischenstationen gesprochen:

Dauborner Anlagen - Wörsbachtal - Kieselgraben - Lieblicher Berg
(überwiegend zu Hünfelden)

nördlich bei Kirberg am Sintersbachtal


in den Dauborner Anlagen am Leidenberg


Menhir von Dauborn in den Dauborner Anlagen


Menhir von Dauborn, Frontalansicht


am Sintersbach, nahe Dauborn, mit Blick in einen Weg nach Neesbach


in den Dauborner Anlagen


eine von mindestens vier Schutzhütten in den Dauborner Anlagen (hier kurz vor der Ortschaft Dauborn)


In Dauborn bin ich auf die Wanderroute "weißer Pfahl mit schwarzer Spitze" (oder so ähnlich) gestoßen. Diese führt, nun mit Namen "Alter Klosterweg", östlich aus dem Ort heraus in's Wörsbachtal


Alter Klosterweg im Wörsbachtal


Route "liegendes Y" im Südhang vom Lieblichen Berg (Blick entgegen der Laufrichtung)


Das "liegende Y" kreuzt im Distrikt Kieselgraben eine Runse. Bergab, Richtung Forsthaus Dauborn, wird das Ding immer tiefer - an der abgebildeten Stelle treffen drei Gräben aufeinander, geschätzt 10 Meter tief. 


Hier im Blog benutze ich den Begriff Kieselgraben analog für den Walddistrikt und diese Runse - ich meine... was, wenn nicht die abgebildete Erosionsrinne, soll in diesem Areal der "Kieselgraben" sein? 


Dieser Teil der Runse liegt oberhalb der Wanderroute "liegendes Y", also schon recht nahe am Gipfel vom Lieblichen Berg. 


"Hauptknotenpunkt" am Gipfel des Lieblichen Bergs - von hier nach links geht's...


... über diese Schneise durch's Flurstück Büsch nach Nordwest...


... zum Waldrand am Acker namens "Oben auf der Widdersbach". Der Blick geht nach Nordwest in das Limburger Becken mit Dauborn in der Bildmitte. 


liebliche A3 am Lieblichen Berg


Durch eine kleine Unterführung gelangt man auf die Seite jenseits der A3, hier mit Blick in die Idsteiner Senke (Untereinheit "Goldener Grund") nördlich von Bad Camberg. Der Bergzug am Horizont setzt sich zusammen aus dem Gebirgsstock um Koberg/Suterkopf, Kuhbett (schwach erkennt man die dortigen Windkraftanlagen) und Stückelberg. 


Im Nordhang des Lieblichen Bergs führt der Klosterweg (auch Teilstück "liegendes Y") nach...


... Niederselters im Goldenen Grund. Ab hier fährt eine Regionalbahn nach Niedernhausen, mit direktem Anschluss an die Ländchesbahn nach Wiesbaden. Das ist eine recht gute Zugverbindung, ich werde wiederkommen. 
Lieblicher Berg Lieblicher Berg Lieblicher Berg Lieblicher Berg Lieblicher Berg Lieblicher Berg

Tour mit Lieblicher Berg & Wörsbachtal

Bei dieser Wanderung Anfang September 2024 kannte ich nur den Startpunkt in Hünfelden-Kirberg und das letzte Endstück vor dem Bad Camberger Bahnhof, alles andere war für mich Neuland. Ich habe irgendwie im Kopf, dass der nördliche Taunus nicht sonderlich spannend sei, und war entsprechend überrascht, einige tolle Eindrücke von dieser Tour mit nachhause zu nehmen.
Naturräumlich betrachtet war ich hier in den Einheiten Limburger Becken, östlicher Aartaunus und Idsteiner Senke unterwegs. Fast alles Gesehene gehört zu Hünfelden

auf dem Feld östlich von Kirberg (wahrscheinlich "Am grauen Stein") mit Blick in's Limburger Becken


Weiter ging's zum Hollerhof, hier mit Blick zurück zu Hain und Hainwiesen.


im Tal vom Hainbach


erste Eindrücke von den Dauborner Anlagen auf dem Leidenberg


Menhir von Dauborn in den Dauborner Anlagen (es gibt einen Wikipedia-Artikel dazu)


Östlich am Leidenberg - dieser Weg führt direkt nach Ohren, ich biege allerdings bald links ab.


Blick über's Wörsbachtal zur Anhöhe Lieblicher Berg - da will ich hin. 


Dieser Weg "In der Scheer" führt mich hinab zur Aumühle. In dem heckenartig bewachsenen Bereich links liegt ein Graben - vermutlich eine Runse. 


Auf der anderen Talseite treffe ich auf die Route "liegendes Y", hier im Westhang Lieblicher Berg.


Aussicht von dort nach Nordwest Richtung Limburg


Eine Besonderheit auf dem Lieblichen Berg sind die zahlreichen Hügelgräber. Allerdings sind große Teile des Areals zugewuchert, und die meisten Grabanlagen scheinen eher flach auszufallen - ich habe etwa eine Handvoll Hügelgräber erkennen können. 


Dieses ist gewissermaßen der Hauptverkehrsknotenpunkt auf dem Lieblichen Berg. Allein daran lässt sich erkennen, dass der Berg waldtouristisch kaum erschlossen ist. Dafür verläuft in nur rund 200 Metern Entfernung die sehr sehr gut erschlossene A3.


Vom Gipfelbereich des Lieblichen Berges aus zieht sich nach Südwest eine Runse. Hier oben noch eher flach, vertieft sich die Erosionsrinne nahe Forsthaus Dauborn zu einem ziemlich schroffen, tiefen Graben (wie ich bei meiner nächsten Wanderung staunend sah). Dieser Walddistrikt heißt Kieselgraben (go figure).


Wanderroute "liegendes Y" südlich am Lieblichen Berg


Blick von dort zur Siedlung Gnadental im Wörsbachtal; das "liegende Y" biegt bald dorthin ab, ich geh allerdings am Waldrand weiter...


... und sehe im Bereich Leist/Schießheck eine weitere Runse.


noch ein Blick in's Wörsbachtal


Ankunft im Wörsbachtal, hier südlich bei Gnadental


Im Wörsbachtal auf dem Idsteiner Weg (Hünf.) = Teilstück "liegendes Y", Höhe Wingertsberg - ich biege vorne am Waldrand links ab.


am Wingertsberg


Südlich am Wingertsberg geht's hübsch zum Verkehrslärm auf der A3, ich lande direkt an der Tank- und Rastanlage Camberg-West. Ich war als Beifahrer schon oft an Autobahnraststätten, die unmittelbar am Wald angrenzen. NIE habe ich bei so einer Gelegenheit einen Wanderer gesehen. 


jenseits der A3 am Kirschberg mit Blick über Bad Camberg hinweg zum Kuhbett (Teil des Pferdskopf-Taunus)
Lieblicher Berg 
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