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rundherum um die Lummach (bei Orlen)

Die Lummach ist der südwestliche Ausläufer der Anhöhe "Auf dem Berg" (zwischen Orlen und Neuhof, beide zu Taunusstein). Auf den gängigen Karten gibt es auch die (wahrscheinlich neuere) Namensvariante "Lumbach". Mir ist bei Flurnamen wiederholt die Entsprechung der Endungen "-mach" und "-bach" aufgefallen. 
Es heißt "die Hirten Mach", "die Quermach", auch "die Lummach". Diese feminine Wortform blieb bei der Änderung zu "-bach" erhalten: z.B. "die Querbach" oder eben "die Lumbach". Es hieß früher generell "die Bach", also Bach mit femininem Artikel. Dafür gibt es auch heute noch zahlreiche Beispiele: "in der Ernsbach", "in der alten Kachelbach", "In der Distelbach" etc. 

Ab Zugmantel ging's zunächst die Hühnerstraße entlang Richtung Süden. 


An der Orlener Mülldeponie mündet von Westen die Alte Wehen-Limburger Straße ein. Sie bildet die kürzeste Verbindung zwischen der Hühnerstraße und der Alten Rheingauer Straße. 


Alte Wehen-Limburger Straße "Auf dem Berg" (so der Flurstückname), hier auch Teilstück der Via Mattiacorum; rechts von der Straße liegt die Lummach. 


Im Waldrand der Lummach sind teils alte Wegrinnen zu erkennen - offenbar Reste der originalen Alten Wehen-Limburger Straße. Die tiefsten Rinnen befinden sich im südlichen Bereich der Lummach, nahe Halberg. 


Die Lummach ist ein schmaler Waldstreifen von 200-300 Metern Breite. Einmal von Ost nach West durchquert, ergibt sich dieser Blick in's Orlenbachtal mit der kleinen Anhöhe "Auf dem kleinen Heidchen" (mittig). 


Pfad in der Lummach


Aussicht westlich an der Lummach über's Orlenbachtal (und Aartal) zur Hohen Wurzel



Zurück auf der Wehen-Limburger Straße ergibt sich ein breites Panorama ost-süd über den Taunushauptkamm (Niedernhausen-Wiesbaden-Taunusstein) mit Hoher Wald, Steinhaufen, Platte, Eichelberg, Altenstein, Hohe Wurzel. Neuhofer Heide und Halberg gehören nicht zum Hauptkamm. 


Eichelberg (und Wehen) herangezoomt


Blick auf das Waldstück Lummach


stark herangezoomt im Osten zu erkennen: Stromtrasse im Sang
(führt via Eschenhahner Heide nach Niedernhausen)


Pfad quer durch die Lummach; vor Ort fiel im Westhang der Lummach eine mutmaßliche Terrassierung auf, ich finde sie im Gelände-Scan allerdings nicht. 


Weiter geht's nach Norden zum Bus in Orlen per Alter Wehener Weg, hier mit Blick zurück auf die Lummach. 


Alter Wehener Weg im Orlenbachtal (Blick zurück)


auf dem Alten Wehener Weg mit Blick "Auf dem kleinen Heidchen"  


"Am Wehener Weg" im Orlenbachtal, rechts geht's weiter nach Orlen. 

(Aartaunus, Mai 2025)

kleine Taunussteiner Runde #1

 Im Juni '24 habe ich, gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe, lediglich fünf kürzere Wanderungen im Bereich Taunusstein gemacht. Alle Fotos dieser thematisch zusammenhängenden Reihe gibt's hinter diesem Link.

diesmal:
Zugmantel - Alte Wehen-Limburger Straße - Halberg

Im Waldstreifen zwischen Aarquelle und Hühnerstraße war ich heute erstmals unterwegs - laut amtlicher Karte heißt dieser Distrikt knapp "Aar".


ebenfalls im Distrikt Aar


Nach Überqueren der Hühnerstraße geht's auf der Orlener Seite weiter, hier an der Mülldeponie mit Blick in's Aartal und zur Hohen Wurzel.


Die Alte Wehen-Limburger Straße "Auf dem Berg" (so der Flurname) führt am Walddistrikt Lummach (rechts) vorbei, und ist Teilstück vom Via Mattiacorum und vom Aar-Höhenweg. Den Straßennamen habe ich einer digitalen Karte des hessischen Landesvermessungsamtes entnommen, anderswo habe ich ihn aber bislang noch nicht gelesen.


Panoramablick von dort über's obere Aartal hinweg - im Bild sind beschriftet: Eschenhahner Heide, Hoher Wald, Neuhofer Heide (dahinter liegt verdeckt der Steinhaufen), östliche Rentmauer, Eichelberg.


hart herangezoomt: Stromtrasse im Flurstück Sang nahe Wildpark/Engenhahn (dort vor Ort war ich erstmals bei jener Tour)


hart herangezoom: Neuhofer Heide


herangezoomt: Eichelberg (und Wehen)


Alte Wehen-Limburger Straße, unteres Stück nahe Halberg


Eschenhahner Heide gesehen vom Halberg aus (halbrechts ist im Bergkamm nochmal die oben gezeigte Stromschneise zu sehen)


Ehemalige Ackerterrassen im Westhang vom Halberg; in Alexander Stahrs "100.000 Taunusstein" las ich über Ackerterrassen an einem Taunussteiner Berg, dessen Name mir noch nichts sagte. Als ich bei der heutigen Tour diese Geländeverformungen im Halberg-Hang entdeckte, erinnerte ich mich an Stahrs Artikel. Prompt zuhause nachgeschlagen, und bingo: Die Halberg'schen Geländestufen sind in seinem Buch abgebildet.


nördlich vom Halberg mit Blick auf's Waldstück Lummach


Unterwegs hübsch auf der L 3470 mit Blick zum Halberg; es musste zum Ende der Wanderung hin etwas zügiger gehen, da ich am Abend noch was vorhatte:


In unserem Club art.ist (Walkmühle) habe ich abends ein Free Jazz-Konzert von Anna Kaluza und Christof Thewes kuratiert. Auch wenn ich mich viel und gerne mit dem Taunus beschäftige, ist die Musik mein Hauptbetätigungsfeld.

vom Wurzelbachtal nach Niedernhausen

unterwegs Mitte Juli 2023:

Wurzelbachtal - Wildpark - Hoher Wald - Hohe Kanzel - Zieglerkopf - Niedernhausen


im oberen Wurzelbachtal (südlich bei Idstein-Eschenhahn)


Weg links am Wurzelbach hinab (Richtung Taunusstein-Neuhof)


fette Stromschneise vom südlichen Quellarms des Wurzelbachtals hinauf Richtung Wildpark/Engenhahn


Das entsprechende Flurstück scheint den Namen "Sang" zu haben.


Blick die Stromschneise entlang zurück ins Aartal nach Taunusstein


nahe Siedlung Wildpark am Parkplatz Sauwasen mit Aussicht zum Hochtaunus: hinten Großer Feldberg, Kleiner Feldberg, Altkönig, davor die "Eichelberger Mark" (mit Hohler Stein und Buchwaldskopf (Niedernhausen)), vorne links Hellberg


Vom Waldparkplatz Sauwasen gelangt man über den Rundweg "Keiler" Richtung Hohe Wurzel - hier mit Blick über Engenhahn hinweg nach Norden.


am Rundweg "Keiler" (hier teils gleichlaufend mit dem Bembelweg): abgestorbene Fichten


Rundweg "Keiler" zwischen Hellberg und Hoher Wald


Gipfelbereich Hoher Wald


Gipfelbereich Hoher Wald


Auf zur Hohen Kanzel! - am Schuhbaum (mit Wanderroute "schwarzer Balken" bzw. "liegendes Y" sah's auch schonmal anders aus.


Gipfelbereich Hohe Kanzel - diese Stelle wird immer wieder gelobt für die tolle Aussicht. Ich bin zwei Meter groß, und habe hier nirgendwo eine gute Aussicht - alles zugewachsen.


Folgt man dem "liegenden Y" nach Osten, gibt es neuerdings mehr Aussicht, als einem recht ist: Radikaler Kahlschlag am Zieglerkopf!


Herangezoomt sind hier wiederum Großer und Kleiner Feldberg, davor haben wir den schlimm kahlen Buchwaldskopf, links am Bildrand (Pfeil) ist klein die Felsformation Hohler Stein zu erkennen.


"Liegendes Y" bzw. "schwarzer Balken" weiter über den Zieglerkopf zur ...


... ehemaligen Grube Ehrenfels. Heute habe ich entdeckt, dass es etwas abseits vom Weg mehrere alte Pingen gibt.


Naturdenkmal Kroneiche am Bembelweg


Dieses Foto ist auf dem Acker südwestlich von Niedernhausen-Königshofen entstanden - meines Wissens hat dieser Landstrich keinen kompakten Namen (sondern kleinteilige Flurstücksbezeichnungen).


Aussicht von dort: Im Hintergrund haben wir links den Altkönig, mittig den Eichkopf, rechts den Atzelberg. Die Senke im Vordergrund wird links vom Lindenkopf, rechts vom Kippel begrenzt.