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Ochsenberg

Der Ochsenberg ist eine Bergnase ziemlich genau zwischen Obergladbach und der Kalten Herberge. Mit seiner Lage westlich des ehemaligen Gebücks und südlich der Hinterlandswaldstraße gehört er für mein Verständnis zum Randbereich des Hinterlandswaldes. Im zur Kalten Herberge ansteigenden Hang befindet sich die Ruine des Gebück-Bollwerks Mapper Schanze. 
Die Fotos stammen von zwei Touren im August 2020 - bei der ersten bin ich nicht so ganz freiwillig auf dem Ochsenberg gelandet, weil ich mich verlaufen hatte. Bei der zweiten Tour bin ich eine Forststraße entlanggegangen, die beschildert war im Sinne von "auf diesem Hauptweg bleiben, wegen der Wildtiere etc.", wobei ich diesen Wunsch auf eben jenen Weg bezogen habe, den ich dann betrat - auf dem bin auch brav geblieben. So habe ich mich umfriedetem Privatgelände genähert, aber natürlich nicht betreten. Ich bin nicht weiter als zu einem Gästeparkplatz gegangen... das schien mir in dieser Situation noch vertretbar. Komische Ecke, und ich sinniere mal wieder über das BWaldG. §14.


Forststraße vom oberen Ernstbachtal den Ochsenberg hinauf


Aussicht das Ernstbachtal hinab in den Hinterlandswald, halbrechts dominant der Ziemerskopf


Mit meinem Kamerazoom konnte ich im Hang vom Ziemerskopf/Bienendell tatsächlich die Lenz-Hütte lokalisieren!


Von der dortigen Bank hat man entsprechend gute Sicht auf den Ochsenberg.


Allee auf dem Ochsenberg


im Nordhang vom Ochsenberg (zum Ernstbach hin geneigt)


Wiese im Flurstück Gebück


dito


selbe Ecke, nun von der Hinterlandswaldstraße kommend


Wiese am Kohlwald


Blick über den Ochsenberg nach Westen


Ernstbach etwa 200m unterhalb seiner Hauptquelle - soweit ich weiß, 
müssen natürliche Bäche als öffentliche Gewässer frei zugänglich bleiben.


Blick vom Ochsenberg ins Ernstbachtal - in der Bildmitte wieder der Ziemerskopf, 
links und rechts flankiert von den Bergnasen Layerkopf und Rechgrund


dieselbe Allee wie schon oben, nur entgegengesetzte Blickrichtung


ähnlich

Halbtagestour Mitte April 2020 (Rheingau)

Wandern in Corona-Zeiten... urgh, ab und zu steige ich schon mal für eine Wanderung in einen Bus (in den Wald soll man ja). Als semi-professioneller ÖPNV-Nutzer weiß ich, welche Überlandlinien zu welchen Tageszeiten bereits unter normalen Umständen wenig ausgelastet sind. Heute habe ich mir die Busse jeweils mit ein oder zwei Personen geteilt, unter penibler Einhaltung der hygienischen Empfehlungen bzw. Vorschriften. So kam ich mit stets mehreren Metern Abstand zu anderen Menschen nach Hausen v.d.H.: 


 Rundweg Fuchs/Pilz/Keiler vom Parkplatz Bittereiche Richtung Westen (Höhe Flurstück Gebück)


Der mit Fuchs bzw. Keiler markierte Weg führt über das Flurstück Bollwerk zum Erbacher Kopf, und trifft (im Bild) auf den Rheinhöhenweg. Der riesige Holzpolter am Wegrand verheißt nichts Gutes.


Gipfelbereich Erbacher Kopf


Rheinhöhenweg weiter nach Westen


 Felsformation an der Peerenboom-Hütte (Flurstück Geis)


An der Mapper Schanze war ich jetzt auch mal (links im Bildhintergrund zu sehen). Ja, das ist natürlich ein völlig blödes Foto von dem altehrwürdigen Bauwerk, aber "richtige" Bilder dazu gibt es im www zuhauf, nicht hingegen solche vom benachbarten trigonometrischen Punkt!


Taunushöhenweg (nördlich vom Berg Kalte Herberge) zum Kasimirkreuz


Jenseits des Kasimirkreuzes: Im Osthang der Kalten Herberge gibt es einige leicht vertiefte Altwege, dieser hier wurde im Zuge von Forstarbeiten jüngst etwas "nachgebessert".


nahe Quellgebiet vom Kisselbach mit Blick auf den kahlen Südosthang der Kalten Herberge


  Hohlweg (~2m tief) im Hang zwischen Hallgarter Zange und oberem Kisselbachtal; der Verlauf dieser Hohle läßt sich bis ins untere Kisselbachtal nahe Kloster Eberbach nachvollziehen (mehr dazu hier).


weiterer Hohlweg in der Nähe - dieser liegt auch bei rund zwei bis drei Metern Tiefe


Blick in's obere Kisselbachtal auf das Flurstück Betzenloch


Grenzweg zwischen Oestrich-Winkel (rechts) und Eltville (links) Richtung...


... Unkenbaum


Im Hang westlich von der unteren Kisselmühle zieht sich ein mächtiger Hohlweg durch die Flurstücke Mönchbrunnen und Krummetal - für mich das Highlight der heutigen Tour! Der Abschnitt im Bild ist etwa fünf Meter tief, weiter oben schneidet sich der Weg etwa sechs bis sieben Meter ins Gelände (und hier bin ich diesem Teil vor eineinhalb Jahren erstmals begegnet). 


Der Hohlweg endet an der Entsäuerungsanlage Eberbach (also im unteren Kisselbachtal, Höhe Gaisgarten). Tipp: Falls eh beim Kloster Eberbach unterwegs, einfach beim Wasserwerk Kloster Eberbach nach links in den Hang einbiegen... zunächst vorbei an der erwähnten Entsäuerungsanlage, und nach 200 Metern landet man an der hier gezeigten Stelle im Krummetal - mit Zugang zum wahrscheinlich größten Hohlweg der Region!