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Windpark Springen

Südlich vom Heidenroder Ortsteil Springen befindet sich ein Windpark. Die drei Anlagen verteilen sich auf die höchste Erhebung dort, den Hahnkopf, und seine östliche Bergnase namens Schmandkopf.
Die folgenden Fotos sind im Mai '24 bei jener Tour entstanden.

Blick von der Kemeler Platte zum Windpark Springen


Grad zu dieser Jahreszeit haben nördlich am Hahnkopf die Rapsfelder geblüht.


per Forststraße zum Hahnkopf


Die recht große Freifläche setzt sich aus mehreren Flurstücken zusammen, und an den Landwirtschaftswegen sind Schildchen mit den jeweiligen Flurnamen angebracht - das finde ich sehr schön gemacht, und ich bin wirklich begeistert!


Gipfelbereich vom Hahnkopf


Blick vom Hahnkopf nach Norden zum Mappershainer Kopf (hinten links) und zur Kemeler Platte (hinten rechts)


Windkraftanlage am Schmandkopf


Detail: links ist der Neunzehntberg mit Mast zu sehen, rechts lugt der Fernmeldeturm Hohe Wurzel hervor.




Das freie Areal um den Hahnkopf ist eine recht gute Aussichtsstelle - u.a. zum Berg Kalte Herberge (stark herangezoomt). Vom Gipfel nach rechts zieht sich der Äpfelbachhang hinab in's Äpfelbachtal im Hinterlandswald.


In Richtung Südostost, grad das Wispertal hinab geschaut, ist der Kandrich (Hunsrück) zu sehen. Die Bergnase links unterhalb der Bildmitte dürfte zum Nabeler Berg gehören.


Ähnlich, größerer Ausschnitt: Die Bergkette hinten am Horizont liegt im Hunsrück, jenseits des Rheins, in der Rheinland-Pfalz.


Dieses Tal, Im Dreiter Seifen, liegt zwischen Schmandkopf und Hahnkopf, und führt hinab zur Wisper (Ecke Dickschied).


Windpark Springen Windpark Springen Windpark Springen

Tour zum Wolfsrück (Gebückbäume) & Äpfelbachhang

Diese Wanderung Anfang November '23 ist eine Variation jener Tour etwa zwei Wochen früher.

Wolfsrück - Mapper Schanze - Äpfelbachhang - Wiesenwald - Frankensteiner Rech

Los ging's in Hausen v.d.H., von dort weiter über den Rundweg "Pilz" nach Westen. Hier verläuft ein Teilstück der Gemarkungsgrenze zwischen Schlangenbad (rechts) und Eltville (links).


Der "Pilz" biegt bald links vom Grenzweg ab (zur Hinterlandswaldstraße), dafür übernimmt der Gebück-Rundweg. Das Flurstück rechts heißt "Mapperweg" - ist dieses vielleicht der Mapper Weg?


Heute nähere ich mich dem Flurstück Wolfsrück zum ersten Mal von Norden kommend, daher sehe ich diesen ziemlich prächtigen Gebückbaum auch zum ersten Mal.


Basis des Baumes


Im nördlichen Bereich des Wolfsrücks gibt es einige einzeln stehende Gebückbäume, ich bewege mich von einem zum nächsten. Dabei bemerke ich, dass ich mich dem "Gebückbaum-Feld" nähere, welches wegen Astbruchgefahr nicht betreten werden soll. Also kommt nun verstärkt der Kamera-Zoom zum Einsatz.


Zurück auf dem Gebück-Rundweg; rechts im Bildhintergrund macht der Wisper Trail "Glaabacher Almauftrieb" einen kleinen Schlenker zu dieser Hütte.


In frei betretbarem Areal bin ich hochgelaufen zum Gebück-Stichweg mit Infotafel und Blick auf besagtes Feld mit den Gebückbäumen (als Naturdenkmale ausgewiesen). Dort war grad ein Mensch vom Naturpark Rhein-Taunus mit einer Führung zugange, und ich hab kurz zugehört - natürlich hochinteressant. In diesem herangezoomten Bild ist etwa die selbe Szenerie zu sehen wie im vorvorherigen.  


Über die Hinterlandswaldstraße bzw. Gebück-Wanderweg ging's weiter Richtung Mapper Schanze - hier ein linker Abzweig Richtung Kasimirkreuz.


Blick vom Gebück-Wanderweg/Taunushöhenweg nahe Mapper Hof auf ein Waldstück: Hier ist der erste Regenbogen zu sehen, den ich bei meinen Taunusexkursionen je fotografiert habe.


Blick von einem Wall nahe Mapper Schanze nach Nordnordwest über's Ernstbachtal hinweg zum nordöstlichen Hinterlandswald


Mapper Schanze


Abstecher vom Taunushöhenweg/Gebück-Wanderweg in's Flurstück Schirm bzw. in den Äpfelbachhang - hier sind wir bereits im östlichen Randbereich des Hinterlandswaldes. Ein Viertelstündchen auf diesem Weg weitergelaufen, und man landet am Layerkopf bzw. an der Schützenwiese.


Im unteren Äpfelbachhang hat's einen alten Hohlweg. Weiterhin saftelt sich der Äpfelbach in diesem Areal zusammen.


Fichtenbestand mit Felsbrocken im oberen Teil vom Äpfelbachhang (hier Westhang Kalte Herberge).


Hohe Straße mit Kreuzung am Hermannsborn


Von dort führt ein gut ausgebauter Forstweg durch den Wiesenwald zum Frankensteiner Rech.


Ähnlich - der Wiesenwald liegt nördlich vom Rabenkopf.


Forstweg im Wiesenwald etwas unterbelichtet


Im Bereich oberhalb zwischen Rabenkopf und Frankensteiner Rech übernimmt der Klostersteig.


Klostersteig am Frankensteiner Rech


Aussicht vom Frankensteiner Rech nach Mainz/Wiesbaden


Es gibt kein gut entwickeltes Wegesystem am Frankensteiner Rech. Ich bin dort ziemlich steinige Pfade entlang gestolpert (Frankensteiner Kniebrech), fand schließlich im östlichen Bereich einen recht angenehmen Pfad bergab. Im Bild der Blick von dort zum unteren Südhang der Hallgarter Zange.

Tour zum Äpfelbachhang & Rheingauer Gebück

Unterwegs im Rheingaugebirge Ende Oktober '23 - je mehr man von einer Waldregion kennt, desto interessantere Touren kann man planen. Im Großen und Ganzen war ich an den folgenden Stellen bereits, konnte bei dieser Wanderung dennoch einige neue Facetten kennenlernen.

Im Distrikt Siebenborn, westlich von der Hallgarter Siedlung "Am Rebhang", bin ich diese teils unwegsam-verwilderte Schneise bergan gelaufen - mit dem Gefühl, jeden Moment einem nervösen Wildschwein zu begegnen. Ich sehe keinen Grund, hier nochmal langzugehen.


Klostersteig oberhalb der Siedlung Am Rebhang


An der Route "roter Punkt" gibt es beidseitig alte Hohlwegrinnen.

Bis hier war die Wanderung konditionsmäßig ziemlich finster, für diese ersten zwei Kilometer brauchte ich eine ganze Stunde. Zum Glück wurde es im Folgenden besser...



Im Osthang der Hallgarter Zange, ziemlich direkt neben dem Gasthof mit Turm und Kletterwand, gab es einst einen Steinbruch. Das Gelände dort ist stark verformt, und es liegen hier und da kleine Steinwände offen (die Routen "roter Punkt" bzw. "roter Balken" führen direkt daran vorbei).


Quizfrage: Was ist das? (Fundstück auf der Hallgarter Zange, im Bild etwa 5-fach vergrößert)


Aussicht vom Osthang der Kalten Herberge (Hans-Rothe-Weg/Taunushöhenweg/Rheinhöhenweg): Das vollständige Panorama geht bis in den Vordertaunus, hier sind lediglich Erbacher Kopf (vorne dominant links), Hohe Wurzel (mittig) sowie Großer und Kleiner Feldberg (ganz hinten rechts) abgebildet.


Rheinhöhenweg im Südhang der Kalten Herberge


markantes Plätzchen im Südhang Kalte Herberge


Forstweg im Westhang Kalte Herberge, Bereich Hermannsborn; große Teile der Kalten Herberge sind kahl, aber dazwischen gibt es durchaus noch zusammenhängende Flächen mit Fichtenbestand. Schön.


Gebück-Wanderweg im Äpfelbachhang; wenn wir annehmen, dass etwa hier das Rheingauer Gebück verlief, dann gehört das Areal links (mit dem Quellgebiet des Äpfelbachs) zum östlichen Randbereich des Hinterlandswaldes!


Gebück-Wanderweg im Äpfelbachhang (~ Westhang der Kalten Herberge) mit auffälliger Geländeverformung


Im Äpfelbachhang hat's zur Kalten Herberge hinauf einen schönen Fichtenbestand mit eingestreuten Felsen (dieser ist etwa drei Meter hoch).


im oberen Äpfelbachhang


Mapper Schanze, fotografiert von der nördlichen "Außenseite"; wenn man seinerzeit hier vom Hinterlandswald in den Rheingau eindringen wollte, musste man entweder dieses Bollwerk oder das benachbarte Gebück überwinden.


Quellbereich des Ernstbachs


Hier hat das Hohlwegbündel vom Bossenhain Richtung Kloster Eberbach seinen Beginn (und dort gibt es einen kompletten Post dazu).


Hinterlandswaldstraße Richtung Hausen/Bittereiche


umgestürzter Gebückbaum an der Hinterlandswaldstraße (vor etwa drei Jahren konnte ich ihn noch lebend fotografieren - klick)


Im Wolfsrück an der Phillips Ruh geht ein Stichweg ab vom Gebück-Wanderweg zu einem kleinen (abgesperrten) Feld mit historischen Gebückbäumen, im Bild sind einige Exemplare herangezoomt. Ich finde diese Szenerie fremdartig-beeindruckend, stelle aber frustriert fest, dass die alten Dinger allmählich auseinanderfallen. Verdammt - auch diese mindestens 250 Jahre alten Bäume kenne ich noch mit intakten Stämmen! Wir erleben den Verfall der letzten Gebückbäume, und bin nicht amüsiert.


Dieser Gebückbaum hat ebenfalls innerhalb der letzten drei Jahre einen großen Ast verloren.
Ernstbach