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Bad Schwalbacher Runde zum Galgenkopf (bei Kemel)

Obwohl der Gipfelbereich des Berges Galgenkopf zu Kemel/Heidenrod gehört, war ich bei dieser Tour (Dezember '25) ausschließlich auf Bad Schwalbacher Boden unterwegs. Das Gipfelareal um die Windanlage herum habe ich ausgespart. 

Im Heimbachtal, im Hintergrund hat's den kleinen Berg Sandkopf.


Blick von der Freifläche am Heimbachtal bzw. Lochwald zum Galgenkopf - da will ich hin. 




Der Lochwald scheint mir ziemlich "zerrunst" zu sein (also topografisch durch Runsen geprägt). Am oberen Rand gibt es an einem Graben einige Felsen - vielleicht durch die heftige Erosion freigelegt? 


Ober'm Lochwald - von dort ging's (entgegen der Blickrichtung) für mich weiter nach... 


... Heimbach, hier Blick zurück auf den Bereich südlich vom Ort. 


Jenseits des Ortes: Auf in den Hohewald! Der Hohewald liegt als Bergnase zwischen Heimbach und Galgenkopf. 


Schutzhütte im Hohewald


Südlich am Galgenkopf treffe ich auf den Limeswanderweg


Aussicht vom östlichen Gipfelbereich des Galgenkopfes in's Aartal. Der Bergzug im Hintergrund ist im Wesentlichen der Wiesbadener/Taunussteiner Taunushauptkamm - zentral haben wir den Gebirgsstock Biegel/Roßkopf/Hohe Wurzel


Blick zurück: Galgenstraße am Galgenkopf (auf einer mir vorliegenden Karte auch "Kemeler Straße"); das Ding ist eine Altstraße.
Ich probiere gerne, so etwas wie Windräder im Foto perspektivisch "verschwinden" zu lassen, z.B. hinter einem Baum... die Windräder sind dahinten aber definitv da. 


an einer Wiese unterhalb des Areals der Villa Lilly


Blick in's kleine Tal mit den Löffelwiesen (unterhalb der Villa)


am eingangs erwähnten Sandkopf


Hanni-San-Weg Richtung Bräunchesberg bzw. zurück nach Bad Schwalbach


für heute ein letzter Blick zum Galgenkopf mit dem Windpark östlich bei Kemel


Bräunchesberg-Tempel auf dem Bräunchesberg; rechts im Hintergrund ist Bad Schwalbach zu sehen. 

Heimbachtal (April '24)

Mit noch leicht spürbarer Muskelzerrung in der Wade habe ich heute für mich die Wandersaison 2024 eröffnet! Der kleinen Beeinträchtigung entsprechend hielt ich die heutige Tour im Aartaunus recht kurz, und überwiegend bergab: von Heidenrod-Kemel über's Heimbachtal nach Bad Schwalbach (Fotos in entgegengesetzter Richtung sind mit einem "(<)" markiert).
Den Talabschnitt zwischen Heimbach und Bad Schwalbach kannte ich bereits, die obere Talhälfte habe ich heute das erste Mal gesehen - hübsch.

Der Heimbach hat südöstlich bei Kemel, nahe Birkenhof, zwei Quellarme. Am westlichen gibt es diesen Teich.


Tal des westlichen Quellarms - das Waldstück rechts trägt den Namen Pfaffendell.


Zwischen Hardt und Pfaffendell vereinen sich die zwei Quellarme, der Heimbach fließt ab hier weiter Richtung Südostost und endet nach rund 4 km in einem Bad Schwalbacher Kanal.


Blick vom Kemeler Weg über's Heimbachtal zur Pfaffendell, dahinter befindet sich die Bäderstraße. In diesem Bereich verläuft die Grenze zwischen Heidenrod (rechts) und Bad Schwalbach (links).
Mir ist bereits bei Bärstadt ein Kemeler Weg begegnet, ich überblicke allerdings nicht, inwiefern die beiden gleichnamigen Wegabschnitte miteinander zusammenhängen.



Am Wasserwerk Heimbach, erbaut 1907 - der Kemeler Weg ist hier Bestandteil einiger Wanderrouten: Schwalbacher Runde "Landleben pur", "rotes Kreuz", DVV-Wanderweg (Deutscher Volkssportverband e.V.).


Ganz in der Nähe, kurz vor dem Heimbacher Ortseingang, hat's diesen hübschen Felsen. (<)


In der Ortschaft Heimbach (ohne Fotos) ist der Heimbach teils unterirdisch kanalisiert. Jenseits des Ortes führt der Hauptfußweg etwas vom Bachlauf weg, hier z.B. zum Aspenacker. 


Zwischendrin gibt's einen krumpeligen Weg, über den man hinab zum Bachlauf gelangt.


Im mittleren Heimbachtal mit Blick zum Milchberg (dort befindet sich z.B. die Villa Lilly).


Am Sandkopf a.k.a. Sandberg; hier ist auch die L 3456 zu sehen (läuft ab Heimbach parallel zum Tal).


Blick zum Bachlauf


der Heimbach


Hier sehen wir "Rotes Kreuz", "Landleben pur", DVV-Wanderweg und die Route 22 vom Kur- und Verkehrsverein Bad Schwalbach.


Im Lochwald entspringt ein rechter Zufluß des Heimbachs.


Ganz anders als der überwiegend verwunschene Lochwald, ist das Heimbachtal in diesem Abschnitt zu etwa gleichen Teilen wild-romantisch und lieblich-verträumt. (<)


Kurz oberhalb des kleinen Gewerbegebietes (gelegen an der L 3456/Heimbacherstraße) ist das Tal überwiegend lieblich, aber auch etwas verträumt, wild-romantisch und bei schlechtem Wetter sogar eine Spur verwunschen. (<)


An der Heimbacher Straße reihen sich Wunderkiste, Freibad, Kreisverwaltung etc. aneinander, im Hang gegenüber (Distrikt "Sand") befinden sich einige freiliegende Felsen.


Im unteren Ende des Tals, südlich am Braunchesberg, verschwindet der Bach in einem lieblich-verwunschenen Kanal. Schließlich fließt der Heimbach in der Nähe des alten "Langenschwalbacher Bahnhofs" unterirdisch über den Nesselbach in die Aar.
Heimbachtal Heimbachtal Heimbachtal

Tour über Busemach/Höhberg und Aartal

Diese Tour (Ende Juni '22) von Bad Schwalbach Richtung Taunusstein-Seitzenhahn fand ich nur mittelmäßig spannend, es gab dort allerdings für mich vorwiegend Neues zu sehen - daher doch ein Post dazu. Der Berg zwischen Schwalbach und Hettenhain scheint keinen eigentlichen Namen zu haben, der nördliche Teil heißt wohl Höhberg, der südliche Busemach.

Ab Bahnhof Bad Schwalbach ging's über das Werksgelände der Molkerei zum Mühlweg Richtung Busemach - hier mit Blick zum Eulenberg.


Blick in's Aartal; was von links bis über die Bildmitte hinaus als Bergkette erscheint, sind die durch Täler getrennten Erhebungen Eulenberg, Kuhunter Berg, Dürreberg und Hähncheskopf (alle an der Aarstraße/B 54 gelegen). Zwischen dem Kuhunter Berg und dem Dürreberg verläuft das dort vorgestellte Laubachtal.


Südlich am Gipfel der Busemach gibt es einen freien Platz mit Bänken und der Busemach-Hütte.


Eine der SchwalbenTouren führt vorbei an der benachbarten Landgrafeneiche.


Die SchwalbenTour westlich am Gipfel der Busemach führt weiter vorbei...


... Am obersten Höhberg.


Aussicht vom Höhberg zum nordöstlichen Teil Bad Schwalbachs mit Bräunchesberg; links davon zieht sich das Heimbachtal nach Nordwest.


Hier befinde ich mich irgendwo in der Senke zwischen dem Berghof und der Felsformation Steinerne Bank (letztere habe ich bei dieser Tour glatt verfehlt). In der Nähe verläuft der Busebach, welcher offenbar dem Flurstück Busemach den Namen gab. Beim Querbach/Quermach ist mir die Verwandschaft der Wortendungen -bach und -mach bereits begegnet. In Zukunft werde ich mich näher mit alten Flurnamen und deren Herkunft beschäftigen!


Nach ziemlich verpeiltem Rumgeeiere im Aartal östlich von Hettenhain habe ich prompt beschlossen, auf den Gleisen der stillgelegten Aartalbahn weiterzulaufen. 


- und das war der spannendste Teil dieser eher kurzen Wanderung!


Am Rande der verborgenen Trasse gibt es einige hübsche Felsen
zu bewundern (hier etwa gegenüber vom Dürreberg).



Blick von der Aarstraße nahe Hammermühle über's Aartal zum Hammerberg; die Bushaltestelle Hammermühle ist nur mit einem rund 300m langen Fußmarsch auf der Landstraße zu erreichen - extrem schlecht gelöst, und nur zu empfehlen, wenn man unversehrtes Leben nicht so wichtig findet.

Tour zur Burg Hohenstein

Bis auf die letzten drei Bilder sind bei dieser Wanderung (Mitte Juni '22) alle im Gebiet Hohensteins entstanden. Fast alles Gesehene war für mich Neuland, nur der letzte Abschnitt im Heimbachtal war mir von früheren Wanderungen bekannt.

von Breithardt kommend: Blick über den Breithardter Bach zur Bergnase Steinloh bzw. Kuckucksberg


Hier bekommen wandernde Menschen alles, was das Herz begehrt: Der Breithardter Bach plätschert romantisch, sein Tal ist lieblich, der talsäumende Weg verwunschen, die Aussicht atemberaubend, die Schatten mystisch, und allenthalben laden verschiedene Gegenstände zur Rast ein. 
Von hier sind's nur noch wenige Hundert Meter bis zur Mündung des Breithardter Bachs in die Aar.



Aar-Höhenweg an der Schutzhütte "Aartalblick"


Etwas weiter nördlich gelegen habe ich allerdings eine Stelle etwas abseits vom Aar-Höhenweg gefunden, von der aus die Aussicht schöner ist - hier mit Blick über das Aartal zum Ortsteil Burg-Hohenstein und der namensgebenden Burg Hohenstein.


Blick in's Taubental


Hier nahm ein kleines Malheur seinen Anfang: Schlecht vorbereitet, habe ich eine an diesem Pfad angebrachte Markierung für den Aarhöhenweg falsch interpretiert, freute mich über eine vermeintliche Abkürzung (zum im Hintergrund sichtbaren Berg), und bin auf dem Pfad den Westhang vom Schleif hinabgegangen. Zwischendrin gab's noch ein oder zwei Bänke, aber bald hat sich der Pfad im Gelände aufgelöst. Da ich bereits einiges an Höhe verloren hatte, wollte ich nicht zurückkehren (bei mittelmäßiger Tageskondition)... also ging's querfeldein weiter bergab bis zur Aar. Eine Abkürzung war's, aber steil und unangenehm zu gehen.


hübsche Felsformation zwischendrin


Nach diesem Abstieg bin auf einen Weg am Aarufer gestoßen, dessen weiterer Verlauf nach Norden mir allerdings nicht zielführend erschien (ich wollte zur Burg). So bin ich kurzerhand durch die Aar gestapft, um auf die benachbarte Landstraße zu gelangen. Weiter also mit klatschnassen Füßen/Schuhen...


Nach einer Pause im Unterdorf von Burg-Hohenstein (mit Sonnenbad für Schuhe, Socken und Füße) bin ich auf einem Teilstück der Routen Aarhöhenweg und "liegendes U" zur Burg Hohenstein marschiert.  


Aussicht von der Burg nach Nordwest das Aartal hinab - ich kenne mich hier noch nicht aus, aber mittig-rechts dürften wir den Deutschmannsberg haben, und rechts davon den Sattelkopf.


weiter per "liegendes U" auf die Freifläche südwestlich vom Ort, hier mit herangezoomter Aussicht wohl über den Kühberg (bei Adolphseck) zur Hohen Wurzel


weiter an den Liebberg'schen Höfen vorbei Richtung Bad Schwalbach


Sie so: "Hey, hier auf der Wanderroute liegendes U, im Wegabschnitt zwischen Silberberg und dem - zumindest auf meiner älteren Karte (ich glaube von 2005) des Hessischen Amtes für Landesvermessung, oder heißt es Landesamt für Vermessung? so genannten - Trümmchen ist Platz für nur einen von uns!"
Ich so: "Ich muss eh schnell zum Bus." (ich habe festgestellt, dass sowohl Katzen als auch Blindschleichen diese Antwort akzeptabel finden, und einen unbeschadet passieren lassen)


nach Überqueren der Kemeler Straße bzw. Galgenstraße am "Grauen Stein", einige hundert Meter nördlich vom Bad Schwalbacher Ortsteil Heimbach


im mittleren Heimbachtal


Blick vom unteren Heimbachtal zum Sandkopf - von hier ist's nicht mehr weit bis zum Bad Schwalbacher Schwimmbad (und der nächsten Bushaltestelle).