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Theißtal studies I - zunächst einige Hauptwege

Im Frühsommer 2021 war ich einige Male im Theißtal unterwegs - die komplette Fotoserie dazu gibt es hier.

Nachfolgend gibt's eine Zusammenstellung einiger theißtal'scher Hauptwege, die verstreut in den anderen Posts dieser Serie auftauchen. Weher Weg, Unterer, Mittlerer und Oberer Theißtalweg laufen parallel zum Theißbach nach Osten Richtung Niedernhausen - und die Kenntnis schonmal dieser vier Wege hilft, ein wenig Orientierung im eher unübersichtlichen Talkessel zu bekommen.

Oberer Theißtalweg (und Loipe K) in der Theißwand - links geht's hoch zur Rassel


am Heuweg (im Randbereich der Theißwand)


auf der anderen Talseite: Weher Weg (Höhe Cäsarshaag); dieser alte Name des Wegs ist in keiner aktuellen Karte vermerkt... er verläuft nördlich am Theißtal vom Jacobipark nach West Richtung Wehen (jenseits des Trompeterwegs schließt der Schwarzbachweg an).


"Grenzsteinweg" zwischen Unterem Theißtalweg und östlichem Cäsarshaag


Hauptweg durch's Schönwässerchen (hier vom Quellbereich zur Schönwässerchenwiese)


Forstgrenzweg (Galgenbaum/Ochsenbornrod) vom Theißtalsee nach Norden zum Weher Weg


Rundweg Forelle zwischen Theißtalsee und Unterem Theißtalweg


Unterer Theißtalweg


meine erste flüchtige Begegnung mit dem Goßweg (Blick in's untere Ende)


Goßweg unterhalb des Mittleren Theißtalwegs


Mittlerer Theißtalweg kreuzt Kellerskopfweg


Mittlerer Theißtalweg im östlichen Theißtal; nahe Bildmitte rechts ist die Mündung des Butterpfads (auch Wanderroute "gelber Balken") zu erkennen.

Theißtal studies II - oberes Theißtal

Im Frühsommer 2021 war ich einige Male im Theißtal unterwegs - die komplette Fotoserie dazu gibt es hier.

Los geht's mit dem oberen Beginn und westlichen Teil des Theißtals (aufgeteilt zwischen Wiesbaden und Niedernhausen). Der Theißbach entspringt etwa 300m östlich vom Taunushauptkamm, zwischen Trompeterberg und Hoher Wald.

Theißbachquelle (im Flurstück Kalteborn)


benachbarter Quellbereich Theißbach, angrenzend an die Theißwiese


westlicher Abschnitt Unterer Theißtalweg


verstohlener Blick vom Unteren Theißtalweg auf die Theißwiese (= Naturschutzgebiet)


Gasleitungsschneise und Theißwiese mit Blickrichtung nach Norden zum Hohen Wald


selbe Sichtachse andersherum: Gasleitungsschneise und Theißwiese vom Weher Weg aus


Ortssprung zum Achteck (mit Achteckhütte) zwischen Trompeterberg und Rassel - diese Wegespinne bietet sich von der Wiesbadener Platte kommend als Einstieg in's Theißtal an. Rechts ist der Obere Theißtalweg zu sehen (auch Teilstück der Loipe K).


Oberer Theißtalweg / Loipe K ...


... kreuzt Gasleitungsschneise (im Flurstück Kalteborn)


Gasleitungsschneise mit Blick zum Hohen Wald (ähnlich wie Bild 5 oben)


Mittlerer Theißtalweg kreuzt Gasleitungsschneise (auch im Kalteborn)


derweil auf der anderen Talseite: östlicher Nachbar der Theißwiese "In der untern Theis"
(den Namen habe ich vor Ort einem Flurschildchen entnommen)



Dieser Weg ist die Verlängerung des Goßwegs durch "In der untern Theis", und ...


... führt grasbewachsen nach Norden in den Cäsarshaag - hier Teil des Naturschutzgebietes.


hübscher Fichtenbestand im westlichen Cäsarshaag (auch NSG)


etwas versteckt unterhalb vom Weher Weg: Stolleneingang (dürfte unter den Hohen Wald führen)


am oberen Rand vom Cäsarshaag: Weher Weg
Theißtal Theißtal Theißtal

Theißtal studies III - Heuweg und Goßweg

Im Frühsommer 2021 war ich einige Male im Theißtal unterwegs - die komplette Fotoserie dazu gibt es hier.

Ein mir vorliegendes digitales Kartenwerk von Mainz/Wiesbaden (2007) verzeichnet in den Nordhängen der Rassel und des Bechtewalds zwei inzwischen obskure Wege: Den Heuweg und den Goßweg (letzterer ist gar im aktuellen Stadtplan noch rudimentär präsent). Beide haben ihren unteren Beginn im Theißtal, am Unteren Theißtalweg, und verlaufen in Richtung Südostost zum Rennpfad auf dem Bergrücken Rassel-Bechtewald.
Dieses ist der einzige Post in der 2021er-Theißtal-Serie, der Stellen ausschließlich in Wiesbadener Gemarkung zeigt. Auch ist hier alles frei betretbar - die nachfolgend gezeigten Stellen befinden sich außerhalb des Naturschutzgebietes.

Laut Karte hat der Heuweg seinen Beginn am Unteren Theißtalweg Höhe Theißwiese/Gasleitungsschneise. Im dortigen Flurstück Kalteborn konnte ich allerdings keine Spuren des Weges finden - aber immerhin die abgebildete ehemalige Meilerplatte.
Nebenbemerkung: Ein Blick auf den Lidar-Scan macht deutlich, dass es einst in den Hängen des Theißtals Dutzende Meilerplätze gab - es ist also anzunehmen, dass das Tal in der Vergangenheit schwer abgeholzte Zeiten erlebt hat!



Am Mittleren Theißtalweg, also eine Etage weiter oben im Hang (etwa 300m vom Gipfel der Rassel entfernt), ist der rechts abzweigende Heuweg gut zu erkennen.


Noch leichter ist der obere Beginn des Heuwegs auszumachen: Zwischen Rassel und Bechtewald geht die Loipe K vom Rennpfad/Rheinhöhenweg ab. Von hier bis zum Oberen Theißtalweg läuft die Loipe gleich mit dem Heuweg.


Loipe K und Heuweg


Hier trifft die Loipe K auf den Oberen Theißtalweg (und folgt diesem im Bild links zum Achteck).


Bei diesem Anblick stellten sich bei mir prompt Zufriedenheit, Begeisterung und Freude ein - wie weit ist es mit mir gekommen?
Zunächst habe ich diesen Abschnitt des Heuwegs zwischen Oberem und Mittlerem Theißtalweg nicht finden können. Erst zuhaus im Lidar-Scan des Areals konnte ich ihn besser orten, und - wie im Foto - beim nächsten Exkurs ganz enthusiasmiert auch im Gelände entdecken. Bruchholz auf altem Waldweg - boah, voll super! :o)



Weiter Richtung Theißtal/Gasleitungsschneise, hier im Flurstück Theißwand - vielleicht war diese finstere Schneise früher ein viel benutzter Weg? Er hat immerhin einen eigenen Namen, und führt quer durch ein Gelände, das mit Kohlenmeilern übersäht war.


Ähnlich - ab hier noch ein Stückchen weiter, dann trifft der Heuweg den Mittleren Theißtalweg.
(wie oben im Bild 2 gezeigt)



Ortswechsel nahe "In der untern Theis" (im Rücken): zu sehen ist der Theißbach,
der Untere Theißtalweg und hinten die untere Mündung des Goßwegs.



Goßweg zwischen Unterem und Mittlerem Theißtalweg nach Südostost im Flurstück Theis - recht verwildert, aber für Forstarbeiten wird er offenbar noch genutzt


Entgegengesetzte Blickrichtung: Von rechts kommend trifft der Goßweg auf den Mittleren Theißtalweg.


Gegenüberliegend verläuft der Goßweg weiter, etwa parallel zum Kellerskopfweg, den Nordhang vom Bechtewald hinauf. Dieser Abschnitt des Goßwegs ist ungemütlich verwachsen (und wahrscheinlich von Wildschweinen bewohnt).


Der Goßweg mündet in die große Kreuzung zwischen Bechtewald und Hahnberg (mit Rheinhöhenweg), sein oberes Ende befindet sich dort im Gebüsch, zwischen Rennpfad und Kellerskopfweg. Im Bild eine benachbarte Stelle mit Hochsitz und Blick über das Theißtal.
Theißtal Theißtal Theißtal Mittlerer Theißtalweg Mittlerer Theißtalweg Unterer Theißtalweg Oberer Theißtalweg

Kellerskopf im Februar

- unterwegs um und auf dem Nauroder Kellerskopf Mitte Februar 2021.
Weiteres zum Kellerskopf gibt es hier.


Am Sausulchweg im Westhang wurde viel Holz geschlagen, so dass es 
nun Aussicht nach Westen zum Wiesbadener Taunus(haupt)kamm gibt.


Sausulchweg trifft auf Stiehlhecke


Blick über die Stiehlhecke zum Kellerskopf


Rudolf-Dietz-Weg im Osthang (nahe Wilhelm-Bausch-Hütte)


etwas weiter oben im Osthang: Hohlweg parallel zur Kellershohl


Besagter Hohlweg mündet in den Steinbruch am Osthang, links im Hintergrund die eigentliche Kellershohl


Die Umgebung des Rudolf-Dietz-Borns wurde etwas umgestaltet - u.a. von dem umgestürzten Baum. Der hat die Rudolf-Dietz-Hütte dahingehend verformt, dass nur noch ein etwa ein Meter hoher Bretterstapel übrig blieb. Nachdem dieser unter dem Baum weggeräumt wurde, verbleibt lediglich das Fundament der Hütte.


Blick von der "Loipe K" den Nordhang hinauf zum Gipfel vom Kellerskopf


eine Etage weiter oben im Nordhang: Kellerskopfweg


Vom Gipfelbereich habe ich diesmal keine relevanten Fotos gemacht, dafür aber dieses vom Chaisenweg. Der oben gezeigte Hohlweg kommt dem Chaisenweg an diesem Abschnitt auf 10-15 Meter nahe.


Direkt nördlich vom Kellerskopf befindet sich die Nauroder Hirscheiche. 
Standort beim Fotografieren war eine kleine Kahlfläche - das bedeutet, 
die Eiche ist südwärts dem Sonnenlicht schonungslos ausgesetzt. 
Das gute Stück hat viel Rinde verloren, und ich nehme an, der Baum wird's 
nach den vergangenen trockenen Jahren nicht mehr lange machen...


Zwischen Trockenbornweg und Oberkante Wahlwiese wächst ein etwa 15 Meter breiter Waldstreifen - dort ist dieses Bild mit Kellerskopf im Hintergrund entstanden. Diese Wiese ist mit jagdlichen Einrichtungen und einer privaten Hütte ein eher "sensibler" Bereich.


Im Trockenborn mit Blick zum Kellerskopf