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Baumdenkmäler und Baumpersönlichkeiten III


- Teil dieser Serie über Baumdenkmäler -

Maiblumeneiche im Nonneneichwald am Birkenkopf


Pfarreiche am Planweg auf dem Birkenkopf


Alfred-Schüchen-Eiche am Rechternweg bei Georgenborn


Lyrakiefer zwischen Fichtenkopf und Weisser Berg


Unverzagt-Eiche an der Revierförsterei Chausseehaus (nahe Schläferskopf)




Jakob-Schwender-Buche am Rentmauerweg


Wilhelmseiche? Der Rabengrund hat quasi einen nördlichen Ausläufer (siehe z.B. Christophelsrod) - ein Flurstück unterhalb vom Christophelsrod trägt den Namen "Wilhelmseiche". Allerdings habe ich weder eine solche vor Ort identifizieren, noch anderweitig Information dazu finden können. Der abgebildete Baum im Wiesenstück "Wilhelmseiche" ist jedoch imposant genug, um eine "Baumpersönlichkeit" abzugeben.
Links ist eine Kabelschneise zu sehen, die durch Christophelsrod und Kisselborn hoch zur Platte führt.


Kaiser-Friedrich-Eiche nahe Rabenkopf




Kohlhaas-Eiche im Osthang vom Würzburg

Kohlhaas-Eiche

An anderer Stelle im Blog habe ich bereits etwas dazu geschrieben: In diversen Karten ist eine Kohlhaas-Eiche verzeichnet, allerdings konnte ich sie lange um's Verrecken nicht finden. Eines Tages habe ich in der Nähe vom Berg Würzburg ein Försterauto gesehen. Ich wartete ein wenig, der Förster kam, und er konnte mir recht präzise den Standort der Kohlhaas-Eiche beschreiben - an etwas anderer Stelle als kartografisch gemeinhin dokumentiert. Damit ist eines meiner kleinen "Wald-Mysterien" aufgedeckt.


Links an der Idsteiner Eiche führt ein Forstweg östlich am Würzburg vorbei zum mittleren Graf-Hülsen-Weg; der untere Abschnitt dieses Weges ist Teilstück der alten Idsteiner Straße und der Wanderroute "schwarzer Punkt". Am Osthang vom Würzburg macht der Weg eine prägnante Linkskurve, und wir kommen dem Standort der Kohlhaas-Eiche näher. Im Bild ist eben diese Kurve zu sehen, allerdings Blick zurück Richtung Idsteiner Eiche. Rechts im Hang ist der Namensstein der Kohlhaas-Eiche markiert (roter Pfeil).


Es gab wohl mal einen Zugang, aber derzeit geht's krumpelig querfeldein hinauf zu...


 ... einem vom Weg nicht sichtbaren kleinen Plateau mit Namensstein, zwei verrotteten Bänken und der Kohlhaas-Eiche (links ihr "Fuß"). Diese Stelle befindet sich im Osthang vom Würzburg, ganz in der Nähe einer frisch bepflanzten Kahlfläche (- und die ist kaum zu übersehen).


Nach rund eineinhalb Jahren des Suchens habe ich den erstmaligen 
Anblick dieses Schildes geradezu als Triumph empfunden! :o)
Später am selben Tag habe ich auch die ähnlich falsch 
kartografierte Marx-Eiche entdeckt.


 die Kohlhaas-Eiche komplett - erst 1955 gepflanzt, 
daher noch nicht sonderlich groß


 Ich habe die Eiche erstmals im Frühjahr gesehen. Zu dieser Zeit hatte sie noch keine Blätter, und aufgrund der starken Bemoosung am Stamm dachte ich zunächst, die Kohlhaas-Eiche sei möglicherweise bereits abgestorben. 
Aber sie lebt!


ähnlich


in der Abendsonne durchaus ein lauschiges Plätzchen


hier ein nüchterner Blick auf die doch etwas jämmerliche Szenerie

Dr. Anne Wielands "Civitas Mattiacorum" verzeichnet in unmittelbarer
 Nähe der Eiche Fundstücke einer römerzeitlichen Siedlung.

Radtour #1

Nach Bänderriss und mit leichtem Talusvorschub kommt aktuell noch ein beginnender Ermüdungsbruch im Vorderfuß ins Spiel. Also habe ich das Fahrrad nach über 10 Jahren Fahrpause generalüberholen lassen, und steige vorerst auf's Rad um - für den Fuß sehr schonend, und es ist erfreulich, dass ich nach langer Fahrpause direkt ohne Probleme eine 5-stündige (wenn auch sehr gemütliche) Tour machen konnte. 
Ich fahre natürlich nicht alle abgebildeten Stellen mit dem Rad an. Wenn es keinen geeigneten Weg dort bzw. dorthin gibt, laufe ich das Stückchen schon zu Fuß. Ganz vorsichtig.




im oberen Tennelbachtal an den Rosenfelderwiesen mit Blick auf's Antoniusheim


Köglerweg


Teilstück ehemalige Idsteiner Straße etwas oberhalb der Idsteiner Eiche
(führt am Würzburg vorbei zum Graf-Hülsen-Weg, Richtung Platte)


Kahlfläche mit neu geflanzter Baumkultur im Südhang vom Berg Würzburg


direkt in der Nähe: Kohlhaas-Eiche




herrliche Kondensstreifen über'm Hessenrod


Margitweg am Sichtertal


Blick von der Sichterhöhe zum Bingert


wieder zurück im Tennelbachtal: Carl-Frenger-Steige

Tour Ende März '18 (v. Platte z. Fasanerie)

Trompeterweg Höhe Steinhaufen (Platte im Rücken)


direkt am Trompeterweg: Kahlfläche im Fürstenrod - der direkte Blick von hier zum Funkmast Hoher Wald (schwach am Horizont halbrechts zu erkennen) ist neu.
Auch in diesem Areal gab es im Sommer 2017 starke Sturmschäden, was beim Aufräumen und wohl weiterer Holzernte zu diesem Kahlschlag führte. Vergleichbares Elend ist z.B. auf dem Bleidenstadter Kopf oder am Heidekopf (bei Hausen) zu finden: weitgehend baumfreie Waldfläche. :o(


Gipfelregion vom Steinhaufen


Hier trifft die alte Idsteiner Straße auf den Trompeterweg. Der originale Verlauf der Idsteiner Straße ging wohl hinter dem Baum links entlang, ohne den abgebildeten Schlenker. Die Wanderroute "schwarzer Punkt" - vom Bahnholz hierher dem Verlauf der alten Idsteiner folgend - berücksichtigt dieses Detail in der Wegführung sehr penibel.


Teilstück der alten Idsteiner Straße (hier auch Wanderroute "schwarzer Punkt") vom Trompeterweg hangabwärts zum Idsteiner Pfad; etwa auf dieser Höhe befindet sich rechts im Hang ein ehemaliger Steinbruch mit...


... diesen parallel gesetzten Mauern. Vergleichbares habe ich im Steinbruch am Steinhaufen gefunden. Also nehme ich an, diese Dinger hatten irgendeinen Zweck für die Arbeit im Steinbruch, wobei die Gemäuer in beiden Fällen nicht so ganz alt aussahen (erste Hälfte 20. Jahrhundert?).


Holzpolter am Idsteiner Pfad, kurz vor'm Graf-Hülsen-Weg


Seit zwei Jahren rätsele ich über den genauen Standort der Kohlhaas-Eiche. Sie ist in diversen Karten eingezeichnet, ich konnte sie aber bislang nicht finden. Schließlich habe ich bei dieser Tour das Auto des hiesigen Försters am Wegrand gesehen, und auf ihn gewartet. Er konnte mir den Standort der Kohlhaas-Eiche recht genau beschreiben. Im Jahre 1955 gepflanzt, fällt sie nicht als "große Baumpersönlichkeit" auf, und steht vergleichsweise kümmerlich abseits vom Weg im Osthang vom Würzburg. Wenn man ihren Standort im Hang kennt, ist der Stein mit dem Namensschild tatsächlich geradezu auffällig. Im Bild ist links nur der untere Teil der Kohlhaas-Eiche zu sehen - ich werde ein etwas kompletteres Bild bald anderweitig hinzufügen.


Ähnlich rätselhaft war für mich die Förster-Marx-Eiche. Sie ist in einigen Karten in der Mitte vom oberen, nach Osten "abgeknickten" Teil vom Kisselbornweg falsch eingezeichnet. Und so hielt ich zunächst die abgebildete Eiche im Flurstück Kisselborn für die Marx-Eiche.


- bis ich die Marx-Eiche schliesslich genau im Knick vom Kisselbornweg fand - umgestürzt, und an anderer Stelle, als kartografisch verbreitet.


Förster-Marx-Eiche von unten


Zufahrt von der Platter Straße in's Flurstück Oberer Gewachsenestein (unterhalb der Rentmauer, rechts) - auch hier Kahlschlag nach Sturmschäden


oberhalb der Fischzucht im Flurstück Gickelsberg: das Anna-Brünnchen