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Birkenkopf (+ Nonnenbuchwald)

Zwar liegt der Birkenkopf östlich von der Walluf (und westlich von Frauenstein), gehört aber zu Eltville - so könnte man den Birkenkopf gewissermaßen schon zum Rheingau zählen. 
Der folgende Post stammt aus der Frühphase dieses Blogs (Februar 2017), und ist quasi - in Anlehnung an Wikipedia - ein "stub", also ein ziemlich unfertiger Beitrag.


Der Planweg verläuft schnurgerade über den kompletten Bergkamm vom Birkenkopf. Meines Wissens kann "Planweg" eine forstwirtschaftliche Funktionsbezeichnung sein. Auch kenne ich keine Karte, auf der der Name Planweg verzeichnet ist. Es gibt jedoch ein Namensschildchen am Weg.


 vom Planweg nördlich des Flurstücks Hagelplatz den Birkenkopf-Westhang hinunter,
Richtung Kloster Tiefenthal (Wanderroute "grüner Punkt")


selbe Ecke, Westhang am südlichen Ausläufer vom Birkenkopf

Anmerkung März 2020: Das auf den letzten beiden Fotos gezeigte Areal wurde abgeerntet, 
zuletzt habe ich dort eine chaotische Kahlfläche vorgefunden. 

Auf einem Weg durch den Nonneneichwald (im Westhang vom Birkenkopf), 
parallel zum Planweg, gibt es den
Elfuhrstein

 und die
 Maiblumeneiche, rechts im Bild; links weiter nach Norden ins untere 
Ende des Rechtebachtals, rechts zum Gipfel vom Birkenkopf


im Nonneneichwald, nahe der Gipfelregion vom Birkenkopf 
(Blick nach Norden Richtung Rechtebachtal)


Gipfelregion vom Birkenkopf mit Planweg 


Pfarreiche, etwas südlich vom Birkenkopfgipfel am Planweg
- ein erster dürftiger Post zum Nonnenbuchwald aus der Frühphase dieses Blogs - wenn man hier draufdrückt, gibt es etwas mehr Material dazu.

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Die folgenden Fotos vom Nonnenbuchwald waren mal ein eigener mikriger Blogpost (mit Fotos von 2016), passen wegen der Nähe zum Birkenkopf aber auch ganz gut hierher:


Zwischen Rauenthal und Georgenborn trifft von Osten kommend 
der Rechtebach auf die Walluf.


In der Nähe geht ein Weg nach Norden Richtung Georgenborn durch den Nonnenbuchwald.


mitten im Nonnenbuchwald


Gipfelregion vom Nonnenbuchwald; der Pfad rechts führt ebenfalls nach Georgenborn

Alte Rheingauer Straße #1 - Südzweig ab Walluf

Dieser Post ist Teil #1 einer Ende 2025 entstandenen Fotoserie über die Alte Rheingauer Straße: 

#1: östlicher Südzweig ab Walluf

Hinter diesem Link sind alle Artikel am Stück zu sehen. 

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Die Alte Rheingauer Straße hat im südlichen Bereich zwei Alternativrouten: eine westliche, von Eltville via Martinsthal (historisch "Neudorf") über den Birkenkopf führend, und eine östliche - um die letzte geht es in diesem Artikel. Beide Verläufe vereinen sich nach 6 bzw. 5 Kilometern an der Gemarkungsgrenze zu Wiesbaden (am unteren Rand vom heutigen Friedwald "Terra Levis"). 

Es geht direkt los mit unbestätigten Informationen, welche ich aber wenigstens als Basis für spätere Recherchen sehe (wenn ich in Rente gehe oder so). In Walluf ist mir der Straßenname "Hohlweg" aufgefallen. An seinem unteren Ende befindet sich die folgende Jesus-Statue: 

Einen Anwohner danach befragt, erhielt ich die Info, dass diese Statue ursprünglich auf einem Berg mit Galgen stand, und der "Hohlweg" einst dorthin geführt hat. Welches genau der besagte Galgenberg ist, weiß ich (noch) nicht, aber ich bin mir sicher, dass der "Hohlweg" einst die Wallufer Hauptroute hinauf zu den Taunushöhen war, und ich hier am südlichen Beginn der Alten Rheingauer Straße stehe. Der Verlauf korrespondiert mit der entsprechenden Einzeichnung in Egon Eichhorns Altstraßenkarte. 


Die "Hohlweg" genannte Straße führt in Walluf bergan durch Wohngebiet...


... und verläuft außerhalb des Ortes als befestigter Wirtschaftsweg Richtung Nordwest zur A 42. Dieser Weg ist auch Teil des neu markierten Wandernetzes vom Naturpark RheinTaunus. 


Nördlich der Autobahn haben wir die Wallufer Weinlagen, und aufgrund der komplett durchkultivierten Landschaftsgestaltung erwarte ich hier keinerlei Reste der historischen Rheingauer Straße. Der abgebildete Wirtschaftsweg verläuft in Richtung Nordnordwest zum südlichen Bereich am Birkenkopf, der graue Balken hingegen verdeutlicht den mutmaßlichen Verlauf, fast gerade nach Norden, der Alten Rheingauer Straße - das entspräche zumindest der stringenten Fortführung des Wallufer "Hohlwegs" zum Abschnitt der Alten Rheingauer am Waldrand im Bild oben rechts. Genau dieser Wegabschnitt fehlt leider auf der 1819er Militärkarte. 


Ungefähr einen Rösselsprung auf dem rechtwinkelig angelegten Wegenetz getan, befinde ich mich hier an der Weinlage Oberberg, nahe Hofgut Nussberg. Dieser Wegabschnitt gehört eher nicht zur Alten Rheingauer Straße, schließt aber am sichtbaren Waldrand an ihren heutigen Verlauf an. 


Die heutige Version der Alten Rheingauer Straße führt am Flurstück Kieskaut (links) vorbei.


Die Kieskaut ist deutlich als ehemalige Tagebaugrube zu erkennen. In der unmittelbaren Umgebung befindet sich ein Altwegbündel. Der Lidar-Scan bestätigt den Eindruck, dass die bis zu einen Meter tiefen Rinnen einst Teil der Alten Rheingauer Straße waren. 


Die Kieskaute ist neueren Datums - die abgebildete Wegrinne etwa wird davon jäh unterbrochen.  


Direkt daneben hat's diesen kultivierten Fahrweg (Blick entgegen der Laufrichtung). Er kreuzt...


...südlich am Dörner einen Wanderweg des Naturpark RheinTaunus (check out the PerkinElmer-Hütte rechts im Hintergrund), die Alte Rheingauer verläuft ab hier östlich am Birkenkopf entlang nach Nordwest bzw. Norden. 



In diesem Abschnitt ist die heutige Alte Rheingauer Straße ein recht langweiliger befestigter Forstweg. Links und rechts sind hier und da ein paar Altwege zu erahnen. 


Egon Eichhorn zeigt auf seiner wunderbaren Altstraßenkarte zwischen dem westlichen und östlichen Zweig der Alten Rheingauer eine Querverbindung (ab Martinsthal über den südlichen Birkenkopf). Die Karte legt nahe, dass der hier links abgebildete Grenzweg Walluf-Martinthal der östliche Abschnitt dieser Verbindung war. 
Im rechts angrenzenden Walddistrikt Wolfskratz befinden sich in 100-200 Metern Entfernung Hügelgräber (= mögliche Anzeiger für Wegverläufe keltischen Ursprungs). 


Wohl weil der Abschnitt am Birkenkopf wenig Neigung aufweist, verfügt die Alte Rheingauer hier kaum über ausgehöhlte Parallelwege. Höhe Erlenborn habe ich einen parallelen Altweg fotografisch erwischt. 


Alte Rheingauer Straße in ihrer heutigen Form am Flurstück Erlenborn (rechts)


Im Bereich Nonnenrech/Entenpfuhl/Terra Levis treffen die genannten südlichen Wegzweige der Alten Rheingauer Straße aufeinander, und führen vereint in einer Route durch den Frauensteiner und Dotzheimer Wald nach Nordost. 

Alte Rheingauer Straße #2 - Südzweig ab Eltville

Dieser Post ist Teil #2 einer Ende 2025 entstandenen Fotoserie über die Alte Rheingauer Straße: 

#2: westlicher Südzweig ab Eltville

Hinter diesem Link sind alle Artikel am Stück zu sehen. 

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In ihrem südlichen Bereich verfügte die Alte Rheingauer Straße über zwei Routen an den Wiesbadener Wald: Eine östliche, ab Walluf am Birkenkopf vorbei, und eine westliche ab Eltville - um die geht es im Folgenden (ca. 6 km lang). 
Fotos entgegen der Laufrichtung sind mit einem "(<)" markiert. 

In Eltville war es leicht, den Beginn der Alten Rheingauer Straße zu finden - sie existiert noch heute unter entsprechendem Namen. 


Die Rheingauerstraße im Ortskern von Eltville - so wie ich verstanden habe, war diese Straße früher Teil der Hauptroute im Rheingau (z.B. Wiesbaden<->Rüdesheim). Mit der Fertigstellung der Umgehungsstraße B 42 im Jahre 1989 wurde es im Ort deutlich ruhiger. (<)


Kurz vor dem östlichen Ortsende knickt die historische Route der Rheingauer Straße nach Norden ab. Dieser Abschnitt heißt "Weinhohle" - laut Eichhorn ein Teilstück der Alten Rheingauer Straße.  


Die Wohnstraße Weinhohle geht am Sonnenberg geradlinig über in den Abschnitt, der auch heute noch als Hohlweg vorhanden ist. 


Richtung Norden erklimmt die Weinhohle die Steigung zur Großen Hub. 


Grenzstein am Straßenrand


Alte Rheingauer Straße an der Anhöhe Große Hub


Ähnlich - mittig sind bereits einige Häuser von Martinsthal zu sehen, links am Bildrand ist die Villa Nonnenberg erkennbar, und links außerhalb des Bildes befindet sich die...



Innerhalb von Martinsthal/Neudorf ist für mich der ehemaliger Verlauf der Alten Rheingauer nicht nachvollziehbar, also direkt weiter jenseits des Ortes...

... ab Kleimetal bergan den Birkenkopf hinauf. Etwa ab hier geht ein Verbindungsweg ab nach rechts/Nordost zur östlichen Route der Alten Rheingauer (think Grenzweg Martinsthal-Walluf). 


Ähnlich (<) - ab hier habe ich im weiteren Verlauf keinerlei Auffälligkeiten wie parallele Wegrinnen oder Hohlwege erkannt, was insofern überrascht, als dass die weitere Route im recht steilen (vergleichsweise recht erosionsaktiven) Hang verläuft. 


im Nonneneichwald (das Kloster Tiefenthal ist in der Nähe)


ähnlich (<)


Die Alte Rheingauer Straße kurz vor'm Erreichen des Birkenkopf-Bergkamms


Die Rheingauer kreuzt den Berggrat mitsamt Planweg, Schutzhütte und Pfarreiche (das kleine weiße Quadrat rechts neben der Hütte ist das gebastelte "Dach" des alten Baumes). Weniger offensichtlich: Die historische Straße verlief ab hier gerade weiter, im Foto Richtung grasgrüner Fleck. 


Alte Rheingauer Straße östlich am Birkenkopf-Gipfel


Von dort verlief sie weiter Richtung Nordost, hier noch gut als Schneise zu erkennen. Im Waldstück links befinden sich in etwa 100 bis 200 Metern Entfernung einige Hügelgräber. 


ähnlich


Nach rund 600 Metern ab Pfarreiche trifft die nur noch vage erkennbare Route auf eine lichte Stelle. Es gibt hier in den Boden gefräste Wegverläufe, das scheinen mir allerdings neuere Rückegassen zu sein. In diesem Areal kann ich den Verlauf der einstigen Straße nicht erkennen (auch nicht im Lidar-Scan). 


Von der Logik her müsste der westliche Südzweig der Alten Rheingauer Straße etwa im Bereich dieser Bejagungsschneise verlaufen sein - auf seinen letzten Metern (<)


Im direkt benachbarten Bereich Nonnenrech/Entenpfuhl/Terra Levis trafen die beiden südlichen Wegzweige der Alten Rheingauer Straße zusammen, und führten als vereinte Route durch Wiesbadener Wald nach Taunusstein.  

heute vor 2 Jahren: Mein erster Schlenker in den Rheingau

Frauenstein - Martinsthal - Rauenthal - Birkenkopf - Frauenstein
(Anfang Juni 2017)


am Rheingauer Rieslingpfad an der Hinteren Gänsheck im Erlenbachtal bei Frauenstein


Blick über's Erlenbachtal nach Norden (wie so oft ist der Fernmeldeturm Hohe Wurzel am Horizont zu sehen)


 Ecke Oberberg (Walluf) - von hier gibt's prima Aussicht in's Rheintal 
(ich habe leider kein gutes Foto davon)


 Floriansplatz


am Schlenzenberg (mit so 'nem weithin sichtbaren Haus eines lokalen Weinguts), 
im Hintergrund das Waldstück Hagelplatz


 Blick vom Langenberg nach Matinsthal


im Kleimettal - ich erinnere mich, dass ich bei dieser Tour Konzertaufnahmen durchgehört habe, 
die wir dann auf dieser CD veröffentlicht haben.


Rauenthal in der Alten Chaussee mit Blick auf den Birkenkopf; eigentlich wollte ich zunächst nach Rauenthal, nur um ein Birkenkopf-Foto "von der anderen Seite" zu machen. Bei der Gelegenheit habe ich mich ein bisschen umgeguckt...


... und dieses gesehen: in Rauenthal Auf der Großen Straße mit Blick zum Taunushauptkamm, Abschnitt Dreibornsköpfe - das früheste "richtige" Rheingau-Foto in diesem Blog! - und ein besonderer, fast ehrfürchtiger Moment. Hier sah ich, dass ich bislang wenig gesehen hatte. Meine Frage, ob ich dieses Gebiet zukünftig in meine Erkundungen mit einbeziehen sollte, beantwortete ich bald mit Ja! - somit hat dieser Moment ein klein wenig mein Leben verändert. Hier haben für mich die schönen Wander-Kapitel Rheingau und Hinterlandswald ihren Ursprung.


Kleiner Ortssprung: Alte Rheingauer Straße (in alternativer Wegführung direkt nach Martinsthal) kreuzt die Wanderroute "grüner Punkt" im Westhang vom Birkenkopf, a.k.a Nonneneichwald.


Kleimettaler Weg (Richtung Planweg)


zurück auf dem Rieslingpfad am Flurstück Hintere Gänsheck