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Tour am Rohrgraben (Breckenheim)

Meine Wanderungen ab Wiesbaden-Breckenheim führen meistens am Rohrgraben entlang, vorbei an Warzeneiche und Pfarrhag zum Thierbachtal. So auch bei dieser Wanderung (März '26), diesmal mit dem Unterschied, dass ich mir den Rohrgraben etwas genauer angeschaut habe. Fotos entgegen der Laufrichtung sind mit einem "(<)" markiert. 
Noch weit mehr in's Detail geht Ernst Kluge auf www.weltschaukasten.de - das ist bei tiefgehendem Interesse an den lokalen Fließgewässern unbestritten die Nummer 1! 

Zunächst ging's von Breckenheim kommend zwischen dem Flurstück Kämmersgewann (links) und dem Rohrgraben (rechts) nach Norden; links im Hintergrund ist der Dachskopf zu sehen. 


Abzweig über den Rohrgraben zur Pfingstbornanlage (heute mal ohne Bilder); ich nehme an, die Grasfläche links ist Teil der Schmalwiesen. 


am östlichen Nebenarm vom Rohrgraben inmitten der Schmalwiesen


benachbarte Brunnenkammer


Blick vom Übergangsbereich Schmalwiesen/Auf der Gans zum Bachlauf des Rohrgrabens (<)


Preview in den Weg "Am Lochweg" - hier werde ich auf dem Rückweg entlang gehen.


Im westlichen Randbereich vom Dachswald führt ein kultivierter Wanderweg am Rohrgraben entlang nach Norden. (<)


Zwischen Stockheck/Bauwald und Dachswald ist das Profil des Rohrgrabens auffällig tief. 


Bei einer Tiefe von teils rund fünf Metern nehme ich an: vielleicht eine Runse? Ich vermute, dass der Rohrgraben diesem vertieften Abschnitt seinen Namen verdankt. Andere Teile des Bachlaufs sind bei weitem nicht so stark eingekerbt. (<)


Warzeneiche



Rohrgraben etwas oberhalb der Warzeneiche


Tümpel im Oberlauf des Rohrgrabens; Flurstück Moosen (<)


auch im Moosen, direkt angrenzend an den Pfarrhag


Blick den Pfarrhag hinab: Im Grenzbereich zwischen Wiese und Wald gibt es einige durchfeuchtete Stellen - diese interpretiere ich als den obersten Quellbereich des Rohrgrabens. (<)


Ich habe die Wanderung fortgesetzt durch das Thierbachtal - der abgebildete Hauptweg führt an allen sechs Weihern entlang. Fotos davon habe ich im Post dort verarbeitet. 


zurück Richtung Süden nach Breckenheim auf einer Schneise im Bauwald (zu Hofheim)


Hügelgräber im Bauwald


Am Stockheck; der Rohrgraben ist links etwa 100 Meter entfernt. Auf einer meiner Karten werden Bauwald und Stockheck zusammengefasst zum Nackwald. Ich weiß nicht, ob das akkurat ist. 


Die Wiesenfläche westlich am tiefen Abschnitt des Rohrgrabens heißt "Am Lochweg". 


am Rohrgraben, Höhe "Am Lochweg" - abgebildet ist etwa der Standort beim Bild #6 oben. (<)


Weiter ging's nach Breckenheim mit der Hütte der Landmänner Breckenheim e.V. en passant.


Blick über die Freifläche namens Nackwald zur Hohen Wurzel

Thierbachweiher (März '26)

Das Thierbachtal liegt im Vordertaunus zwischen Wildsachsen und Langenhain (beide zu Hofheim). 

Ich bin diesmal über den Schnakenhaag in's Thierbachtal gelangt, und entsprechend beginnt der Post beim obersten Teich, ab dort weiter talabwärts. Der befestigte Hauptweg im Thierbachtal, Teilstück des Rundwegs "Lindenblatt", verläuft an der Nordseite der Weiher, und verbindet alle miteinander. 


Weiher #1

Der oberste Weiher ist recht naturbelassen.

Und er liegt unterhalb der Stromtrasse, die vom Schnakenhaag über's Tal führt. Er ist der kleinste der sechs Weiher. 


Weiher #2

Nach rund 100 Metern treffen wir auf den zweiten Weiher.

Der sieht ebenfalls recht naturbelassen aus. Wohlgemerkt: Auf weltschaukasten.de erklärt Ernst Kluge, dass alle Thierbachweiher künstlich angelegt wurden. So gesehen ist hier kaum etwas wirklich naturbelassen. 


Reinecke-Weiher

Der Reinecke-Weiher liegt am südlichen Quellarm des Thierbachs (Massenheimer Graben)

Dieses Gewässer wird vom Angelsportverein Langenhain kultiviert und genutzt. 


Orje-Weiher

Ab und zu zeige ich in diesem Blog einen Mönch. 

Der Orje-Weiher ist der größte und wohl künstlichste im Thierbachtal. Die diversen Bänke sehen zunächst mal für Wanderer einladend aus, dienen aber in erster Linie als Rumsitz-Stationen für die Angler.

Blick vom "hinteren", südlichen Ufer zur Seite mit Hauptweg

ähnlich


Ritter-Weiher

am Hauptweg

Oh, das wieder... ja, auch der Ritter-Weiher hat Wasserspiegelungen zu bieten... 

... und ist trotzdem der zweitgrößte Weiher im Thierbachtal. 

Relativ neu: Am Uferbereich zum Hauptweg gibt es am Ritterweiher Bänke und einen Tisch, die unablässig aber charmant zur Rast einladen: Hey du! Du setzt dich sofort hier hin! Wir sind gemütlich. Och menno - machet jetz!


Herzog-Weiher

Blick vom Hauptweg

Blick vom hinteren Uferbereich zum Hauptweg

Thierbachweiher Thierbachweiher Thierbachweiher

Es gibt für die vier mit Namen versehenen Weiher jeweils auch die Schreibweise ohne Bindestrich: Reineckeweiher, Orjeweiher, Ritterweiher, Herzogweiher. 

Tour in's Thierbachtal

 Medenbach - Thierbachtal - Medenbach
(Anfang Oktober 2021)

Diesmal ließ ich es mir nicht nehmen, durch das (direkt an Medenbach angrenzende) Flurstück Bauernheck zu streifen. Die von mir gewählte Schneise führte mich in recht buschiges Areal. Nicht empfohlen. 


Taunushöhenweg an der Mehlwiese mit Bauernheck im Hintergrund


links an der Pfingstwiese hinauf (nach Hofheim-Wildsachen)


Pfingstwiese


jenseits von Wildsachsen: Ritter-Weiher im Thierbachtal


Ritter-Weiher - einen Ableger mit Fotos aller Thierbachweiher gibt es entweder untenstehend oder dort.


Rundweg "Lindenblatt" am Orje-Weiher


Reinecke-Weiher


im trockengefallenen Bachbett des Thierbachs, grad oberhalb des ersten kleinen Teichs (an der Stromtrasse)


im oberen Thierbachtal, am nördlichen Quellarm; der Weg führt in's Flurstück ...


... Schnakenhaag.


Abstecher in den Massenheimer Graben, welcher den südlichen Thierbach-Quellarm und einige große Gesteinsbrocken beherbergt - der abgebildete Quarzitbrocken ist etwa 1,80m hoch.


zurück nach Medenbach per Wanderroute "blauer Punkt" zwischen der L 3018 und dem Bachlauf (Blick entgegen der Laufrichtung talabwärts)


auf dem Feld am Steinwald mit Blick nach Südost (etwa Richtung Frankfurter Flughafen)


Im Steinwald habe ich ein Hohlwegbündel vermutet (sieht im Lidar-Scan auf windrosen.de so aus), allerdings gibt es dort nur gering vertiefte Altwege.


Hauptweg im Steinwald kurz vor der A3


Taunushöhenweg zwischen Pfingstwiese und Mehlwiese unterquert die A3
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