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Tour im östlichen Rheingau

Bei dieser Wanderung (Ende April '23) war ich zur Abwechslung mal wieder im Bereich Rauenthal/Kiedrich unterwegs - nach rund drei Jahren.

Los ging's ab Rauenthal, weiter per Rheinsteig in den Großen Buchwaldgraben.


Großer Buchwaldgraben-Nebental mit den Buchwaldwiesen; im Hintergrund hat's das Flurstück Spitzeruck.


Von der alten Kemeler Straße führt ein kurzes, aber mächtiges Hohlwegbündel in den...


... Sillgraben (hier mit Blick zum Heidekopf).


im unteren Pfaffenborn


Hinter dem Forsthaus geht ein Weg rechts ab, und führt in ein kleines Nebental, gelegen zwischen Pfaffenborn und dem Hölzebergfeld.


In diesem Nebental gibt es einige Hohlwege und...


... diesen kleinen Weiher.


Der Pfad im besagten Nebental führt hinauf zu dieser Freifläche, wohl Teilstück vom Hölzebergfeld.


2017 war ich häufiger in dieser Ecke unterwegs, hatte allerdings keine Möglichkeit, zu dieser Stelle zu gelangen, da das Areal damals längerfristig gesperrt war (wegen massiver Sturmschäden und der folgenden, langandauernden Sturmholzaufarbeitung - clicky). Dieses ist also mit sechs Jahren Verspätung meine Hölzebergfeld-Premiere!


Auf dem Hölzebergfeld mit Blick (von links nach rechts) auf Dicknet, Burg Scharfenstein und Hahnwald (einige Häuser auf dem Plönzke-Areal sind zu erkennen).


Diese Forststraße führt vom Hölzebergfeld hinab zum Kiedricher Forsthaus. Dort traf ich den (ehemaligen) Oberförster an, und hatte mit ihm ein kurzes, aber sehr faszinierendes Gespräch. Unter anderem erzählte er, dass dieses die alte Verbindung von Hausen nach Kiedrich war - also quasi die erste Version der L 3035. Diese Trasse ist teils hohlwegartig ausgeformt, parallel gibt es weitere Hohlwegrinnen (über die Jahre wohl durch den Abtransport von Holz entstanden).
In jenem Beitrag über Hohlwege am Sillgraben fehlen also einige.



Blick etwa vom Forsthaus auf eine benachbarte Bergnase - der Bergrücken heißt Hainbuckel, dieser westliche Teil Schreibersrech, und für diese Bergnase habe ich den Flurnamen Gangolfsberg gefunden.


Der nächste Gnubbel im Schreibersrech (wenn ich recht überblicke, beherbergt dieser Hang das Kiedricher Schützenhaus)


Sie so: Hey! Hier in Kiedrich ist Platz nur für einen von uns! Hast du was zu essen für mich?

von Obergladbach nach Wiesbaden-Frauenstein

Nachdem ich in den letzten drei Monaten vor allem im Hinterlandswald unterwegs war, gelegentlich von Obergladbach aus startend, wollte ich heute (Mitte August 2020) von dort "nach Hause" laufen - nach Wiesbaden. Einen geheimen Schlenker habe ich hier im Post nicht berücksichtigt, mit dem waren es etwa 21 km Laufstrecke. In Rauenthal hat mich meine Freundin aufgesammelt, ab da ging's zu zweit weiter. 


am Schneeberg bei Obergladbach


kleines Tal mit Knabwiese (bzw. "Knabwies")


Hinterlandswaldstraße Richtung Bossenhain


Hohlweg vom Bossenhain Richtung Kloster Eberbach - ich bin im April diesen Jahres das einige Kilometer lange Hohlwegbündel bis zur unteren Kisselmühle abgelaufen - faszinierende Tour, hier im Blog vertreten.


Hinterlandswaldstraße zwischen Bossenhain und Parkplatz Bittereiche


Hmpf... jüngst umgestürzter Gebückbaum ! - siehe Bild Nr. 4 in diesem Post. Im Jahr 1771 wurde das Rheingauer Gebück aufgegeben, also sich selbst überlassen - das heißt, der Baum wurde vor 1771 gepflanzt, im Mai 2020 stand er noch, drei Monate später ist er tot... rund 3000 Monate auf dem Buckel, und im Monat 3003 ist's vorbei :o(


jenseits der Bittereiche: Ringwall Dreibornsköpfe - an dieser Stelle standen sonst hübsche Fichten


Wiese im Heidekeller - Christian Grubert berichtet in "Rheingau, Taunus und Gebück" auf S. 113 über Gebückbäume, die im Bereich zwischen Erlenborn und Heidekeller zumindest noch in den späten 90ern zu bewundern waren. Ich bin eine recht verwilderte Schneise zwischen dem hier abgebildeten Weg und der Alten Kemeler Straße entlanggegangen, auch ein wenig querfeldein, konnte allerdings keine Gebückbäume finden bzw. identifizieren. Vielleicht habe ich im falschen Waldareal gesucht?


Eine Hütte an der Wegkreuzung Elefantenbuche lädt zum Rumsitzen ein, ebenso die vorhanden horizontalen Sitzangebote. Merke: Beim rechts abgebildeten Baum handelt es sich nicht um die Elefantenbuche! (die gibt es wohl längst nicht mehr)


Buchwaldwiesen im Nebental vom Großen Buchwaldgraben


Felsen am Rheinsteig (Großer Buchwaldgraben bei Rauenthal)


Blick von der Rauenthaler Straße "Vor dem Kaltenborn" nach Georgenborn 


Blick vom unteren Rechtebachtal das Walluftal hinauf


Blick vom Gebück-Wanderweg ins Rechtebachtal


Ein horizontales Sitzangebot am Terra Levis lädt schon wieder zum Rumsitzen ein, und gestattet uns diesen gar vertreumt-romantisches Hingucken auf die Alte Rheingauer Straße.


Suderwiese - von hier weiter das Erlenbachtal hinab...


... nach Frauenstein

Geburtstagstour Mitte Juli

Schatzi musste arbeiten, auch sonst gab es keine spannenden Optionen - Sommerferien, mitten in der Woche - also habe ich zumindest den Nachmittag von meinem Geburtstag an diesen Orten verbracht:




Großer Buchwaldgraben zwischen Buchwaldskopf (links) und Rauenthal
(vom Rheinsteig aus fotografiert)


an den Buchwaldwiesen im Nebental vom Großen Buchwaldgraben, Blick auf den Südhang vom Spitzeruck


Kreuzung oberhalb vom Ringwall Dreibornsköpfe; links aus dem Bild raus geht's nach Westen zum oberen Sillgraben, halblinks Wanderroute "schwarze Raute" Richtung Hausen, geradeaus nach Norden zum Hirschsprung, rechts Richtung Osten zur Hütte Dreibornsköpfe bzw. zur Grünen Bank, Ringwall im Rücken


auf dem Weg zwischen Ringwall und Hirschsprung, farbenfroher Blick in den Südhang der Dreibornsköpfe


Kahlfläche im Südosthang der Dreibornsköpfe, Flurstück Hirschsprung


Wurzelweg im Hirschsprung, nach Norden zur Rauenthaler Straße
(den Wegnamen habe ich auf einem Hochsitz gelesen - hoffe er stimmt);
Anmerkung '23: Wir können davon ausgehen, dass keine der hier sichtbaren Fichten noch steht!


nördlich von der Grünen Bank: Wanderroute "Hirschkäfer" kreuzt Stromtrasse


Weg von der Stromtrasse durch einen dichten Fichtenbestand in den Südhang vom Hansenkopf


eine Etage weiter unten: Rheinhöhenweg im Südhang vom Hansenkopf

kurze Tour bei Rauenthal (Juli 2018)

  Los ging's zunächst zum Rheinsteig im Großen Buchwaldgraben (zwischen Rauenthal und dem Osthang vom Buchwaldskopf).


Hier führt der Rheinsteig über eine Wiese im Flurstück Spitzeruck.


Buchwaldwiesen im Nebental vom Großen Buchwaldgraben, südlich vom Spitzeruck


Zurück etwa wieder beim Ausganspunkt auf dem Rheinsteig: links Großer Buchwaldgraben (allerdings eine Sackgasse), rechts geht's in den Südhang vom Buchwaldskopf, Richtung Rausch.


Kapelle bei Rauenthal am Heinzentalweg (Teilstück des Rundwegs Rauenthaler Spange)


Heinzentalweg - hier entlang gelangt man zur Bubenhäuser Höhe.


Rauenthaler Spange auf einer nördlichen Bergnase der Bubenhäuser Höhe - hinten im und am Taunushauptkamm vertreten: die Berge Hallgarter Zange, Kalte Herberge, Erbacher Kopf, Heidekopf. Bisher war ich nur auf letzterem, die Sommerferien 2018 sind hiermit verplant! (und tatsächlich gibt's hier eine erste Tour mit allen drei Bergen :o)


ähnlich


Blick etwa von dort auf die Dreibornsköpfe (links) und den Hansenkopf (rechts)