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Retzbachtal (Lorch)

Der Retzbach, alternativ auch Betzbach genannt, entspringt im Südhang des Bergs Silbergrube, und fließt rund 4 km südlich, bevor er in Lorchhausen in den Rhein mündet. Die alte Weiseler Straße verläuft fast durchgehend am oder im Retzbachtal parallel nach Lorchhausen.

Ich habe Teile des Rezbachtals bereits bei jener und jener Tour gesehen, heute (Anfang Mai '24) bin ich das komplette Tal abgelaufen. Die Fotos sind vom Quellbereich talabwärts sortiert, bei entgegengerichteter Blickrichtung gibt's ein "(<)".

Quelltümpel nahe Hof Hubertus


Oberes Retzbachtal - ich nehme an, dieses Areal ist Privatfläche des Hof Hubertus, allerdings gibt es keine Umzäunung.


Nach einigen Hundert Metern biegt der Retzbach in's Waldstück südlich vom Hof ab.


Blick in den wild bewachsenen Bachlauf


auffallendes Gemäuer dort


im oberen Retzbachtal


Hier im südlichsten Teil des Distrikts Silbergrube führt ein alter Weg parallel am Bach entlang - auch dort ein Gemäuer.


Das hier ist glaube ich ein kleiner Steinbruch, in direkter Nähe gibt es auch ein Loch, das ich als Grubeneingang interpretiere.


Hier vermute ich eine Petrolacosaurus-Population. Apatosaurus oder Tyrannosaurus würden schnell auffallen; den Umstand, dass nichts zu sehen ist, nehme ich als starken Hinweis, dass sich hier Individuen des nur 40 cm großen Petrolacosaurus versteckt halten.


Nach rund 700 Metern trifft der Retzbach auf eine Wiesenfläche.


Blick besagte Wiese hinab


Vom Wegweiser zwischen Silbergrube und Scheuer führt ein Forstweg in's Retzbachtal - hier Blick vom Scheuer zum besagten Weg etwas oberhalb des Bachlaufs.


Die Wiese zieht sich im mittleren Retzbachtal über etwa 500 Meter am Retzbach entlang.


Forstweg im mittleren Retzbachtal


ähnlich


Retzbach


Nach rund 1,5 km durchfließt der Retzbach einige private Gartengrundstücke.


"Kameltränke"


Am Grillplatz Lorchhausen trifft das Retzbachtal (im Bild von rechts) auf die Weiseler Straße, welche in diesem Abschnitt auch Teilstück vom Gebück-Wanderweg ist. (<)


das mit Jesus im Retzbachtal


Im Retzbachtal nördlich von Lorchhausen gibt es einige kreuzende Wege - an diesem flach abgetragenen Felsen geht's bergauf zum Schwanel bzw. Weiselberg.


Auch sind mir am Bachlauf einige Trockenmauern mit Treppenaufgängen aufgefallen - wahrscheinlich Reste von einstigen Rebhängen.


Das untere Retzbachtal ist geprägt durch Kleingärten und andere umfriedete Privatflächen, bevor...


... der Retzbach im oberen Ortsteil von Lorchhausen in einem Kanal verschwindet, und weiter in den Rhein fließt.

Burgruine Waldeck (Lorch)

Die Ruine Waldeck liegt auf einer östlichen Bergnase des Berges Silbergrube, fast schon im Tiefenbachtal (nahe Sauerthal). Es wird vermutet, dass die im Distrikt Schloßwald gelegene Burg Waldeck mit der einst nördlich verlaufenden Grenzbefestigung "Rheingauer Gebück" zusammenhing.

Die folgenden Fotos habe ich im April 2023 gemacht, ganz überwiegend bei jener Tour.

Vom Ort Sauerthal kommend, gelangt man über den Rheinhöhenweg nach Süden gut an die Burgruine. Der Rheinhöhenweg verläuft an ihrer nördlichen Seite durch diesen Graben (die Ruine befindet sich links auf dem Berg).


Da ich keine Ahnung von Burgen habe, halte ich mich mit Beschreibungen zurück.


Das hier erkenne ich aber: Ein Turm!


zwei Türme


ehemaliger Brunnen


Blick über's Tiefenbachtal hinweg zum nördlichen Bereich vom Ranselberg mit Tiefenbacher Hang


Die Anlage war nicht sehr groß, in diesem Bild ist wohl das gesamte Kernstück der einstigen Burg erfasst.


Blick zur Sauerburg (also gab es früher sicher auch strategischen Sichtkontakt zwischen den beiden Anlagen).




Über diesen Steig gelangt man östlich unterhalb der Ruine, bald löst sich der Pfad jedoch auf, und man steht frei im ziemlich steilen Hang mit Blick in's Tiefenbachtal.


Über diesen Weg gelang man südlich am Burgberg in's Tiefenbachtal.

Ranselbachtal

Bei dieser Wispertaunus-Tour Ende August '23 bin ich vom Lorcher Ortsteil Ransel aus das Ranselbachtal hinab in's Wispertal gelaufen, dann das fast gegenüberliegende Hüttental hinauf nach Presberg (siehe dort).

Das Ranselbachtal sah u.a. so aus:

Oberes Ranselbachtal, noch nahe Ransel - hier oben wird das Tal je beidseitig von einem Weg gesäumt, ich habe den rechten gewählt (= geschotterter Forstweg).


im oberen Ranselbachtal


ehemaliger Stolleneingang


Zwischendrin mündet von rechts der Wisper Trail "Ranseler Höhenrausch" in den rechtsseitigen Talweg.


ähnlich


Der Ranselbach: Munter sich schlängelnd und lieblich plätschernd - nee doch nicht, der Bach war ein dürftiges Rinnsal. Wir haben 2023, und viele Taunusbäche haben das lebhafte Plätschern weitgehend eingestellt.


Der "Ranseler Höhenrausch" führt über den Bach hinweg auf der östlichen Talseite wieder talaufwärts (nach Ransel).


Ich gehe derweil weiter talabwärts Richtung Wisper.


Schieferabraumhalde im mittleren Ranselbachtal


im mittleren Ranselbachtal


Die untere Talhälfte wird geprägt durch den einst hier installierten Militärstützpunkt; auf google maps steht "Ehemaliges Bundeswehr Hauptdepot". Die letzten zwei Kilometer des Weges verlaufen auf asphaltierter Straße, die Militäranlage zieht sich (überwiegend nicht einsehbar) links im Hang talabwärts.


Etwas oberhalb vom naturgeschützten Bereich des Tals habe ich mich nach links in's Gebüsch geschlagen, nochmal direkt an den Ranselbach.


schöne Ecke




zurück auf der Straße


Am Talende führt die Fahrstraße durch diesen Tunnel, während der Ranselbach für die letzten ~300m nach rechts abzweigt in ein Naturschutzgebiet.


das mit dem Tunnel


Von der Wisperstraße aus gibt es diesen Zugang zum naturgeschützten Talende des Ranselbachs.


Blick in das NSG "unteres Ranselbachtal bei Lorch"


Das Ranselbachtal trifft auf's Wispertal, der Ranselbach mündet in die Wisper.