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Wanderung durch's Tiefenbachtal #2

Das rund 9 km lange Tiefenbachtal liegt im Wispertaunus, und hat seinen Beginn zwischen Weisel und Wollmerschied. Der Tiefenbach ist der letzte Zufluß in die Wisper, bevor jene bei Lorch in den Rhein mündet. Leider ist es etwas aufwändig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Quellbereich zu kommen (inkl. Rufbus), aber ab und zu nehme ich die Mühe auf mich, da das Tal für mich sehr spannend zu erkunden ist.
Meine erste ausgiebige Tour durch's Tiefenbachtal ist dort beschrieben. Diesmal im Detail:

Wollmerschied - Tiefenbachtal - Sauerthal (Ort) - Tiefenbachtal - Lorch
(Ende August '23)

In Lorch-Wollmerschied bin ich zunächst auf den Wisper Trail "Wollmerschieder Grenzweg" gestoßen...


... und der führt über einen Schlenker durch das obere Bienbachtal, nordwestlich von Wollmerschied.


"Wollmerschieder Grenzweg" im Bienbachtal


jenseits der L 3397, im nördlichen Kreuzwald (Blick entgegen der Laufrichtung)


Wiese und Weiher ganz oben im Tiefenbachtal


Abraumhalde der ehemaligen Schiefergrube Kreuzberg (auch noch im Kreuzwald)


Wiese am Walddistrikt Vogelsang


noch 'ne Abraumhalde, diesmal jene der Grube Glückauf


Schieferfelsen im mittleren Tiefenbachtal


Im Bereich zwischen Neuwegerberg und Teufelsloch öffnet sich der Talkessel etwas, mittig ist der Tenneberg zu sehen. Und damit nähern wir uns der Ortschaft...


Sauerthal, hier mit Blick auf die Sauerburg.


Sauerbrunnen


Im Tiefenbachtal südlich von Sauerthal - ab hier geht's auf hessischem Boden weiter.


Nahe Ruine Waldeck gibt es einen Übergang über den Tiefenbach auf die linke Talseite, dort verläuft der Nachtigallen-Pfad. Der ist dieser Tage ziemlich verwildert, hat aber diesen kleinen Rastplatz anzubieten.


Nachtigallen-Pfad, verwildert.


Weiter ging's auf der rechten Talseite, hier zwischen der Ruine Waldeck und einigen privaten Teichen.


Südlich der Teiche, Höhe Ranselberg, ist der Hauptweg am Tiefenbach Teilstück des Rheinhöhenwegs (auch Wisperwanderweg).


herangezoomter Blick auf eine Felsformation im Westhang des Ranselbergs


Rheinhöhenweg im unteren Ende des Tiefenbachtals; am Gewerbepark bei Lorch mündet der Tiefenbach in die Wisper.


Auf dem Weg zum Lorcher Bahnhof habe ich mir per Rheinhöhenweg den Schlenker in den unteren Südhang vom Mückenkopf gegönnt. Neuerdings ist dieser Weg auch Teilstück einer sogenannten "Riesling Schleife".


Blick in's untere Wispertal mit Lorch - links ist der Lehrener Kopf zu sehen, rechts der Nollig.

Ich möchte noch den inhaltlich sehr gut passenden Hinweis auf den Bildhauer Clemens M. Strugalla hinzufügen - der Mann lebt und arbeitet bei Meisel.

von Presberg durch's Wispertal nach Lorch

unterwegs im Wispertaunus Mitte Juni '23:

Kerzekopf - Teufelsfelsen - Wispertal
- Greterstal - Zwölf Apostel - Lehrener Kopf

Blick vom Kerzekopf (alternativ auch "Kerzer Kopf") zum Taunushauptkamm mit den Bergen Zimmersköpfe und Jägerhorn


Gipfelbereich Kerzekopf


Blick vom Kerzekopf in's untere Wispertal; im rechten Bildteil, mittlere Ebene, kann man leicht den im Gipfelbereich unbewaldeten Nollig (bei Lorch) erkennen.


Weiter ging's am Rheinberger Hof vorbei, mit Blick nach Norden in's mittlere Wispertal. Das hier ist für mich überwiegend Neuland, zumal aus dieser Perspektive betrachtet. Oben links am Horizont sehe ich den Lorcher Ortsteil Ransel, vorne rechts haben wir das Hüttental (eines meiner nächsten Wanderziele), dahinter dominant den Ameisenberg. Die Freifläche rechts am Horizont dürfte bei Wollmerschied liegen.


ähnlich


Auf dem Teufelsfelsen - oben rechts ist wieder Ransel zu sehen, bei höherer Auflösung ist weiter links am Horizont auch der Funkmast im Schlink (= nördliche Zufahrt zum Ranselberg) zu erkennen.


Dieses dürfte, stark herangezoomt, die Ruine der Burg Rheinberg sein
(nahe Kammerburg - dort war ich fast schonmal).



Per Serpentinenweg bin ich zwischen Teufelsfelsen und Rheinhardtsloch in's Wispertal marschiert (Ankunft nahe Schittkamm/Fischzucht). Dabei habe ich zwischendrin die Gemarkungsgrenze Rüdesheim/Lorch überquert - alles Folgende gehört zu Lorch. 


Wandern im Wispertal - hier gibt's noch nicht mal einen für Fußgänger geeigneten schmalen Grünstreifen am Straßenrand!


Im Wispertal nahe Siedlung Pfaffental mit Blick auf die Mussau, Egelsberg (hinten links) und dem Nordhang Gebrannter Wald (dominant rechts); dazwischen liegt das untere Ende vom Grohlochtal. Sieht erstmal ganz hübsch aus, aber 5m links außerhalb des Bildes liegt die L 3033, Schlaadt Plastics ist auch nur einen Steinwurf entfernt.


hinauf im Greterstal zu den Zwölf Aposteln (Blick zurück mit Daumenwald im Hintergrund)




Die Wickenwiese bildet den oberen Bereich vom Greterstal. Bei dem etwas entfernten Gipfel rechts im Bild dürfte es sich um den Lehrener Kopf handeln.


Nach kurzer Pause an den Zwölf Aposteln ging's weiter per Wisper Trail "In Vino Veritas" (hier etwa zwischen Mandelberg und Bächergrund).


Mit dem Lorcher Bahnhof als Ziel bin ich in den Rheinsteig eingebogen...


... und der führt am rheinwärts geneigten Hang zwischen Mandelberg und Lehrener Kopf entlang, ...


... praktisch die ganze Zeit mit hübscher Aussicht auf den Rhein. Und: Wir befinden uns hier im südlichen Bereich des Weltkulturerbes "Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal". 


Rheinsteig im Südhang vom Lehrener Kopf


Kurz vor Lorch bin ich auf den "In Vino Veritas" gewechselt - der ist von hier aus etwas kürzer zum Lorcher Bahnhof als der Rheinsteig.

Lorch - Kammerforst - Assmannshausen

unterwegs im westlichen Rheingau Anfang Juni 2023:

Lehrener Kopf - Bächergrund - 12 Apostel - Eiserne Hand - Bodental - Teufelskadrich

Startpunkt war der Lorcher Bahnhof, von dort ging's weiter per Rieslingpfad im Südhang vom Lehrener Kopf rheinaufwärts Richtung Südosten.


Blick zurück: links Nollig, rechts Lehrener Kopf


Kurz vor'm Bächergrund mit Schöneck, Rhein und Trechtingshauser Steinbruch; wie ich gerade im www lese, scheint es sich bei dem Turm um eine Kunstruine zu handeln.


Hessenweg 7 den Bächergrund hinauf


Rheinsteig weiter oben am Bächergrund bzw. im Südhang vom Mandelberg


Im oberen Bächergrund übernimmt der Wisper Trail "In Vino Veritas"
(entgegen meiner Laufrichtung fotografiert)



Die Flüsterspur mit dem Wein und der Wahrheit führt zur Wegkreuzung "Zwölf Apostel".


Abstecher zur Wickenwiese (= oberes Greterstal) mit Aussicht über's untere Wispertal auf Nollig/Weiselberg/Scheuer - rechts ist als schmaler heller Streifen im Hang die ABC-Wiese zu sehen.

War ich bisher im Lorcher Wald unterwegs, geht's nun weiter auf Rüdesheimer Boden:



beachtliche Eiche südlich der Zwölf Apostel (hier hat's auch Hügelgräber)


Im Hang südwestlich vom Lorcher Schlag/Nothgottesweg/Jägerhorn gibt es einige halbrund verlaufende Wege. Ich habe den untersten und weitesten genommen - im Kern ein viereinhalb Kilometer langer Umweg von den Zwölf Aposteln zur Eisernen Hand. Wie mir scheint ging's mitten durch's Zentrum vom Kammerforst, hier befinde ich mich in der Ecke Bodengrube/Schock.


etwa im Distrikt Schweinskaut mit Blick nach Süden über den Rhein zum Franzosenkopf


ca. Schweinskaut/Bodentalhang - und eigentlich der untere Südwesthang vom Jägerhorn


Wiese an der Wegkreuzung Eiserne Hand (Rüdesheim)


oberer Strothjohann-Weg


Wiese im mittleren Bodental


Zwischendrin bin ich von der linken Talseite zur rechten gewechselt, wieder auf den Hessenweg 7. Sonst eher unter meinem "Wanderradar", ist mir der H7 bei dieser Wanderung mit einigen tollen Abschnitten aufgefallen! Diese Passage bekommt ein ganz eigenes Gepräge durch die Robinien-artigen Bäume (Blattfiederung untypisch - und so bekomme ich die Bäume nicht sicher bestimmt).


Im Bodental - hier übernimmt der Rheinsteig Richtung Gerhard Simons-Hütte und...


... Waldteich.


Beim Warten auf Sonnenschein (zum Fotografieren im Teufelskadrich) hatte ich viel Freude daran, diese Mauereidechse zu beobachten und zu fotografieren. Als Kind war ich sehr interessiert an Reptilien (nicht nur Dinosaurier), und habe immer noch einen soft spot für diese Tiere.


Blick vom Teufelskadrich zum Rhein (Ort links gegenüber = Trechtingshausen)


Rheinsteig am Graben vom Speisbachtal


am NABU-Schutzgebiet "Rheinhänge bei Assmannshausen" mit Franzosenkopf im Hintergrund


Rheinsteig am Ecksteinkopf Richtung Assmannshausen
Ausnahmsweise mal Werbung: Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, wann immer ich in Assmannshausen meine Wanderung beende, ein fettes Eis im "Höllen Shop" zu kaufen - keine große Auswahl und einfach, aber fein!