Der Graf-Hülsen-Weg führt von der Platte hinab Richtung Idsteiner Straße/Bahnholz. Auf einer Karte von 1865 ist der Wegverlauf im oberen Bereich teils bereits angelegt, um 1905 waren wohl alle Wegsegmente vorhanden, wenig später erscheint der Graf-Hülsen-Weg als durchgehende Route ausgebaut. Heutzutage ist der gesamte Wegverlauf asphaltiert - die reine Fahrradautobahn, welche an manchen Tagen sicher von Dutzenden Radlerinnen und Radlern benutzt wird.
Bei meiner heutigen kurzen Tour (Mitte Mai 2024) sind ein paar der folgenden Fotos entstanden, ansonsten nehme ich diesen Post zum Anlass, Bilder aus den Jahren 2017-22 hinzuzufügen. Die Reihenfolge verläuft ab Platte bergab Richtung Idsteiner Straße, Fotos in entgegengesetzter Blickrichtung sind mit einem "(<)" markiert.
und Niedernhausen, Taunusstein, Eppstein, Schlangenbad, Walluf, Eltville, Oestrich-Winkel, Idstein, Kelkheim, Königstein, Kronberg, Glashütten, Hofheim, Bad Schwalbach, Geisenheim, Heidenrod, Schmitten, Hohenstein, Oberursel, Bad Homburg, Hünstetten, Waldems, Rüdesheim, Lorch, Friedrichsdorf, Kaub, Bad Camberg, Aarbergen, Hünfelden, Selters, Verbandsgemeinde Aar-Einrich...
Graf-Hülsen-Weg
Trompeterberg ?
Klarer wurde mir die Sache auf der geologischen Karte "Platte 1879" und den dazugehörigen Erläuterungen. Dort wird ein Höhenzug von Rentmauer bis Judenhaag (Hahnberg) beschrieben - u.a.: "Seine höchsten Punkte liegen zwischen dem Jagdschloss Platte und Dorf Niedernhausen, in welchem Theile der Trompeter im District Bauernkrug [heute Bauernhag] 1735 Fuss und östlich davon die Rassel 1719 Fuss erreicht". Die entsprechende Karte zeigt die Höhenangabe 1735 für eine Anhöhe ~700 Meter westlich der Rassel an. Sie befindet sich etwa in der Mitte des Rennpfads zwischen Trompeterweg und heutiger Achteckhütte. Im folgenden Foto also zeigt die Beschriftung den südwestlichen Nebengipfel, der eigentliche Trompeterberg ist die hinter dem Wellborn sichtbare Anhöhe.

Platte, Steinhaufen, Trompeterberg, Wellborn, Rassel
Platte - Hohe Kanzel - Niedernhausen
unterwegs Mitte Oktober 2020
In diesem Areal gibt es verschiedene markante Geländeverformungen.
offenbar die Kuhhohle gemeint (= die Straße zum Jacobipark)
kurze Tour zum Kessel (am Würzburg)
Vor ein paar Jahren hat mich eine taunusbegeisterte Wiesbadenerin über den Blog angeschrieben, und mich auf die Qualitäten des Kessels als Aussichtspunkt hingewiesen. In der Vergangenheit hier und da mal gestreift, habe ich im April '20 eine Tour speziell dorthin unternommen. Die Bäume hatten bestenfalls kleine Blattknospen, so dass der kahlen Landschaft noch ein bisschen der Winter in den Knochen steckte. Im Sommer oder Herbst sind die Aussichten vom Kessel sicher reizvoller.
Heemskercks Ruh von oben
Rundfahrweg im oberen Nerotal am Krottenweiher
Weg hinauf im Flurstück Kessel (= quasi der Westhang vom Würzburg)
westlicher Teil der Rentmauer
östlicher Teil der Rentmauer
Bleidenstadter Kopf und Hohe Wurzel
Der Schläferskopf ist vom Kessel aus auch zu sehen.
Das hier ist wahrscheinlich ein sehr seltenes Bildmotiv: Joseph-Baum-Haus mit Hallgarter Zange im Hintergrund.
am Felsensporn Würzburg
Graf-Hülsen-Weg trifft Idsteiner Straße.



















































