Posts für Suchanfrage Hirschsprung werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Hirschsprung werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Hirschsprung

Das Flurstück Hirschsprung (= Osthang der Dreibornsköpfe) ist Teil des Eltviller Waldes, liegt allerdings näher bei Schlangenbad. In diesem Post geht's erstmal nur um die Kahlfläche im Hirschsprung (Kahlflächen in hohen Hanglagen ziehen mich magisch an... wohl wegen der Aussicht). 
Die Fotos stammen überwiegend vom Juli '17, einige wenige vom Juni '17.


Kahlfläche im Hirschsprung von Rauenthal aus herangezoomt


Rheinhöhenweg am Hirschsprung


Blick vom Rheinhöhenweg


ähnlich


Dieses Areal ist halbwegs begehbar über Forstwege und Rückegassen.








Aussicht etwa vom Hochsitz oben nach Südosten


ähnlich




mittig in einer Linie hintereinander zu erkennen: Rauenthal, bisschen Walluf, Budenheim, Gonsenheim;
beim Berg links handelt es sich um den Birkenkopf


Nach oben hin wird die Kahlfläche im Hirschsprung vom Wurzelweg begrenzt
(führt zur Rauenthaler bzw. Kemeler Straße nahe Sauerwasserpfad)


namenloser Weg im Hirschsprung


Südhang vom Hirschsprung


dito

Anmerkung 2020: Ich nehme an, keine der hier abgebildeten älteren Fichten steht noch, alles gefällt.

Dreibornsköpfe (2017/18)

Der Berg Dreibornsköpfe umfasst ein ziemlich großes Areal (inklusive einiger Bergnasen in praktisch alle vier Himmelsrichtungen) - im Post nur wenige markante Stellen.


Ich erinnere mich noch gut, als ich im Juni 2017 erstmals diesen Anblick nördlich von Rauenthal auf die Dreibornsköpfe genoss - Was sehe ich da? Wie ist es da? Werde ich je dort sein? Der Taunus ist unermesslich, und ich weiß nichts. :o)


Von der Grünen Bank kommend führt der Rheinhöhenweg nach Osten zu den Dreibornsköpfen (hier Höhe Hirschsprung).


Im Osthang der Dreibornsköpfe befindet sich das Flurstück Hirschsprung. Die abgebildete Kahlfläche ist von einigen Aussichtspunkten in Wiesbaden zu sehen (z.B. hier).


- entsprechend hat man von der Kahlfläche im Hirschsprung Aussicht nach Wiesbaden.


Forstweg vom Hirschsprung zum Ringwall Dreibornsköpfe; Landkarten vermerken den Namen "Dreibornsköpfe" gerne in der Nähe dieser Hütte, ein gutes Stück entfernt vom eigentlichen Berggipfel - ?


Südhang vom Ringwall (mehr interessante Info dazu auf Wikipedia)
 

Nördlich vom Ringwall befindet sich diese Kreuzung mit Wegen (v.l.n.r.) in den Sillgraben (Kiedrich), nach Hausen, zum Gipfelbereich der Dreibornsköpfe und zum Hirschsprung bzw. zur oben abgebildeten Hütte Dreibornsköpfe. Der Wegabschnitt links im Bild ist Teil der Route "schwarze Raute". 
  

Szenenwechsel zur nördlichen Bergnase: Nebengipfel der Dreibornsköpfe im Flurstück Sauerwasserpfad (nahe Bärstadt). In diesem Areal verlief einst das Rheingauer Gebück (heutzutage entsprechend der Gebück-Wanderweg). Der abgebildete Baum, obschon auffallend gewachsen, ist wohl zu jung für einen "gebückten" Baum.


Von dort geht's prima nach Süden über den Nordhang der Dreibornsköpfe zum...


... eigentlichen Gipfelbereich.


Grenzsteinstein beim Gipfel - rechts erkenne ich das Mainzer Rad, 
beim Schlüssel muss ich vorerst passen. Heutzutage eine 
ziemlich entlegene Stelle, war hier früher möglicherweise mehr los.


zurück auf dem Rheinhöhenweg, Blick von dort zum Gipfelbereich der Dreibornsköpfe

Diese Fotos stammen von 2017/18 - wenige Jahre später hat sich das Areal stark verändert, gerade der Gipfelbereich der Dreibornsköpfe ist inzwischen kahl (Fotos vom September 2020 hier).

Geburtstagstour Mitte Juli

Schatzi musste arbeiten, auch sonst gab es keine spannenden Optionen - Sommerferien, mitten in der Woche - also habe ich zumindest den Nachmittag von meinem Geburtstag an diesen Orten verbracht:




Großer Buchwaldgraben zwischen Buchwaldskopf (links) und Rauenthal
(vom Rheinsteig aus fotografiert)


an den Buchwaldwiesen im Nebental vom Großen Buchwaldgraben, Blick auf den Südhang vom Spitzeruck


Kreuzung oberhalb vom Ringwall Dreibornsköpfe; links aus dem Bild raus geht's nach Westen zum oberen Sillgraben, halblinks Wanderroute "schwarze Raute" Richtung Hausen, geradeaus nach Norden zum Hirschsprung, rechts Richtung Osten zur Hütte Dreibornsköpfe bzw. zur Grünen Bank, Ringwall im Rücken


auf dem Weg zwischen Ringwall und Hirschsprung, farbenfroher Blick in den Südhang der Dreibornsköpfe


Kahlfläche im Südosthang der Dreibornsköpfe, Flurstück Hirschsprung


Wurzelweg im Hirschsprung, nach Norden zur Rauenthaler Straße
(den Wegnamen habe ich auf einem Hochsitz gelesen - hoffe er stimmt);
Anmerkung '23: Wir können davon ausgehen, dass keine der hier sichtbaren Fichten noch steht!


nördlich von der Grünen Bank: Wanderroute "Hirschkäfer" kreuzt Stromtrasse


Weg von der Stromtrasse durch einen dichten Fichtenbestand in den Südhang vom Hansenkopf


eine Etage weiter unten: Rheinhöhenweg im Südhang vom Hansenkopf

Tour über die alte Kemeler Straße

Im Zentrum dieser Tour (Anfang November 2019) steht ein vielbewanderter Forstweg, der früher den Namen "Kemeler Straße" (Karte hier) bzw. "Schlangenbader Weg" (Karte von 1879) trug. Auf der jüngeren Karte verläuft die Kemeler Straße über den Hainbuckel nach Norden zwischen Heidekeller und Erlenborn Richtung Grüne Bank, und trifft dort auf die Rauenthaler Straße. Der südliche Verlauf, etwa Höhe Dicknet (nördlich von Kiedrich), geht aus der Karte nicht hervor. Dazu unten mehr. 
Die Kemeler Straße markiert über rund drei Kilometer die Grenze zwischen den Gemarkungen Kiedrich und Eltville.


Startpunkt war für mich der Bahnhof Eltville. Statt auf den Bus nach Kiedrich zu warten, bin ich einfach losgegangen, immer nach Norden - hier an der Weinlage Kiedricher Sandgrub. Jenseits der bewaldeten Anhöhe rechts (= Flurstück Dicknet) werde ich die nächsten Stunden verbringen.


ähnliche Perspektive vom Grafenberg mit Blick auf die Hallgarter Zange, das Plönzke-Areal am Hahnwald und die Burg Scharfenstein


Ich habe einen einheimischen Winzer gefragt, ob er die Kemeler Straße kennt - vor allem ihren südlichen Verlauf: Fehlanzeige. Er wußte allerdings zu berichten, dass im Waldstück Dicknet ein Hohlweg verläuft, über den in früheren Zeiten die Leut' nach Schlangenbad gelangten - das passt auch schlüssig zur oben genannten Bezeichnung "Schlangenbader Weg". Wenn auch inzwischen ziemlich eingeebnet, könnte das auf dem Foto besagter Hohlweg sein (und möglicherweise südliches Teilstück der alten Kemeler Straße?).
Anmerkung 6 Monate später: Ich halte es inzwischen selbst für wahrscheinlicher, dass es sich beim genannten Hohlweg um diesen handelt - er mündet etwa an der Stelle im folgenden Bild in die alte Kemeler Straße. 


Richtung Norden geht's in einen einfachen Waldweg über.


Besagter Waldweg trifft (etwa Höhe Weihersberg) von rechts kommend auf den Grenzweg zwischen Eltville und Kiedrich - ab hier ist der weitere Verlauf der Kemeler Straße klar: links im Bild nach "hinten" verschwindend Richtung Norden...


auf dem Hainbuckel, Höhe Schreibersrech


Blick zurück auf die Kreuzung an der Förster-Schneider-Eiche: links die Kemeler Str., rechts geht's in den mittleren Sillgraben; ab hier ist die Kemeler Teilstück der Wanderrouten "schwarzer Punkt" und "schwarze Raute".


Blick zurück an der Weggabelung Höhe Erlenborn/Heidekeller: links die Kemeler Straße, rechts der Weg zum ehemaligen Standort vom Förster-Harras-Turm


Hier der einzige Wegstein, den ich an der Straße gefunden habe - an der Weggabelung zum Ringwall Dreibornsköpfe; auf dem Stein befinden sich zwei Symbole (eines davon ein (Mainzer?) Rad), sowie die Zahl 748.


An der Kreuzung Grüne Bank trifft die Kemeler Straße (in der Bildmitte von links) auf die Rauenthaler Straße (von vorne links kommend).


Ein Mensch von der Kiedricher Revierförsterei sagte mir, er kenne den Forstweg von der Grünen Bank zur Dreispitz - also auch das hier abgebildete Wegstück Höhe Hirschsprung - als "Kemeler Straße". Aktuelle Karten benennen diesen Abschnitt als Verlängerung der Rauenthaler Straße. Ich schätze, manche Straßennamen ändern sich einfach im Laufe der Zeit.


am Flurstück Hirschsprung


Blick zurück links auf die Rauenthaler/Kemeler, der Wurzelweg rechts führt am Gipfelbereich der Dreibornsköpfe durch das Areal Hirschsprung zum Rheinhöhenweg. Im Rücken die Anhöhe Sauerwasserpfad.


nördlich vom Sauerwasserpfad: Blick etwa von der Dreispitz nach Bärstadt. Die Info aus dem Kiedricher Forstamt macht insofern viel Sinn, als dass jenseits des Ortes der Kemeler Weg verläuft - da ist ein einstiger Anschluss an die bisher gezeigte Kemeler Straße durchaus vorstellbar. Jedenfalls...

Von dort bin ich nach Schlangenbad gelaufen, auf der Suche nach dem ehemaligen Wochenendhaus der Familie Schlöndorff. Volker Schlöndorff berichtet in seiner Autobiografie über das Haus seiner Eltern mit Blick ins Adelheidtal (= Tal vom Warmen Bach).

Ich nahm zunächst an, diese Hütte etwas oberhalb vom Schlangenbader Kurpark/Parkplatz Adelheidtal könnte das einstige Haus der Schlöndorffs gewesen sein, ich bekam allerdings Auskunft von zwei Schlangenbadern: Die Familie hat das (etwas woanders gelegene) Grundstück vor Jahrzehnten verkauft, mittlerweile ist es wohl neu bebaut.