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Sichtertal im Herbst

Es hat sich so ergeben, dass ich Ende Oktober/Anfang November 2019 dreimal im Sichtertal unterwegs war. Es wird oft als Teil des Goldsteintals gesehen, ist aber ein eigenständiges (und für mich etwas reizvolleres) Nebental.

Blick von unten in's Sichtertal; bei klarer Sicht könnte man am Horizont die Rassel sehen


etwa selber Standort, Blick in entgegengesetzte Richtung: Flurstück Schimbach mit zwei hübschen Bäumen; Wald im Hintergrund = Krummborn


weiter oben im Sichtertal: Blick nach Süden von der Dörrwiese aus;
in der Mitte sind die Waldareale Krummborn und Sichter zu sehen



Zerbesrod


Schimbachstein am Schimbach (= der Bach, der durch's Sichtertal fließt)


Rittersrod


ähnlich - hier gibt es ein bisschen Aussicht, rechts am Horizont ist gar der Donnersberg zu sehen


ähnliche Aussicht vom Hessenrod


Blick in's Flurstück Kellersrod


Margitweg im Flurstück Hassel - rechts geht's hinab zum Schimbach im Sichtertal


Das Flurstück "Vor der Hassel" liegt zwar grad südlich vom Sichtertal, direkt an der Hubertushütte, wo das kleine Distelbachtal auf das Goldsteintal trifft - es hat hiermit aber trotzdem seine Blog-Premiere. Der Weg im Vordergrund führt links hoch in die (?) Hassel zur Rambacher Hütte.


Man könnte denken, dieser in Scheiben geschnittene und panierte Hasenbovist (gefunden im Sichtertal) schaut recht schmackhaft aus. Allerdings war sein Fruchtfleisch etwas unangenehm weich bis wabbelig. Es heißt "Gleba", und so schmeckte es in diesem Fall auch.

Wiesen und "Rodungen" im oberen Bereich Sichtertal-Goldsteintal

Südlich am Taunushauptkamm, in den Gemarkungen Sonnenberg und Rambach, haben Goldsteinbach und Schimbach ihre Quellgebiete, bilden dort gewissermaßen ein aufgefächertes "Quelldelta". Der Goldsteinbach fließt durch's Goldsteintal, der Schimbach durch's Sichtertal. Es folgen Fotos von fast allen Wiesen der beiden oberen Talregionen.

Einige Namen der abgebildeten Flurstücke enden auf -rod. Unter einer Rodung stelle ich mir eher eine noch nicht zweckmäßig ausdifferenzierte Fläche vor. Hier geht's allerdings um längst kultivierte Wiesen - daher Rodung im Titel in Anführungsstrichen.

Im Wellborn (oberhalb Sichtertal) - im Waldstück links befindet sich ein Quellbereich des Schimbachs.


Sowohl Rittersrod als auch ...


... Zerbesrod grenzen direkt an den Schimbach.


Blick vom Zerbesrod hinab in's Sichtertal auf die Dörrwiese;
genau hier sind auch die Schafe in diesem Post entlanggelaufen



Hessenrod


nördlichster Quellbereich des Goldsteinbachs: Försterwendelsrod


- sich südlich daran anschließende obere Wiese im Wolfsschrecken


unteres Segment der Wiese im Wolfsschrecken (oberes Goldsteintal)


Rödchen - liegt ebenso wie das Flurstück Hessenrod im leicht erhöhten
Waldrücken zwischen Sichtertal und oberem Goldsteintal



Blick vom Kellersrod in den Wiesenbereich "In der Schimbach"


Der Schimbach fließt am sichtbaren Waldstück Hassel entlang nach Süden in den Goldsteinbach, aber auch die Wiesen hier im oberen Sichtertal sind teils stark von Quellwasser durchnäßt, was "In der Schimbach" zur Bildung einer großen Eisfläche geführt hat.


Die bisherigen Fotos sind Mitte Februar 2021 entstanden, dieses rund vier Jahre früher. Es fügt sich aber so schön hier ein: Wiesensegment "Schimbach", kurz bevor das Sichtertal auf das Goldsteintal trifft.

Das Flurstück Heppenrod hätte auch gut hierher gepaßt, ich habe allerdings kein geeignetes Foto.

Heppenrod (im Sichtertal)

- der dritte Post in diesem Blog! (Februar 2017)


 Heppenrod, nördlicher Eingang


im Heppenrod (Blick hinunter)


im Heppenrod (Blick hinauf)


sumpfiges Waldstück im Sichtertal, Ecke "In der Schimbach" - unwegsame Gegend


Blick hinauf ins Sichtertal, Höhe Flurstück Schimbach; am Horizont zu sehen der Bergkamm der Rassel

kleine Tour Mitte Juli


Tennelbachtal - Schüsselbachtal - Sichtertal - Rambach

unteres Tennelbachtal


Dilsenwies im oberen Tennelbachtal


Weg vom Flurstück "vor den Fichten" Richtung Herrenteil, grad parallel zur Hirtenstraße


Rundweg "Eichhörnchen" durch's obere Schüsselbachtal, links Flurstück Haßlach


Der Margitweg, im Hang vom Hassel zum SIchtertal gelegen, war früher ein befestigter Weg.
Die Steine dafür waren praktischerweise direkt diesem angrenzenden Steinbruch zu entnehmen.


Sichtertal, Heppenrod


Blick von der Wanderroute "gelber Balken (1)" am Flachsland über's Rambachtal hinüber zum Kellerskopf


am Flurstück "In den Ruthen" nördlich von Rambach


Naturdenkmal Aussichtseiche in Rambach

Neujahrswanderung '25 im Goldsteintal

Da ich nicht so der Feiertyp bin, hatte ich keinen Rausch oder ähnliches auszuschlafen, und konnte am Neujahrsmorgen frisch meine erste '25er-Runde in der Natur drehen: 

Im Westhang des "Burgbergs", direkt angrenzend an's untere Goldsteintal, befindet sich ein vergleichsweise großer Steinbruch. 


im unteren Goldsteintal zwischen Sichter (links, zu Sonnenberg) und Burg (rechts, zu Rambach)


Die "Goldsteinquelle" (links außerhalb des Bildes) bietet frei zugänglich Trinkwasser aus dem Wiesbadener Wasserversorgungssystem. Entsprechend herrscht an dem Hahn stets reges Treiben mit Menschen, die in meist zu großen Autos weiße Plastikkanister umher transportieren. Direkt rechts daneben gibt es den abgebildeten zweiten Auslass, der nur noch schwach vor sich hintröpfelt. Den habe ich jahrelang übersehen. 
"Goldsteinquelle" ist hier in Anführungszeichen gesetzt, da der eigentliche Quellbereich des Goldsteinbachs viel weiter oben im Tal liegt (siehe unten). 


Direkt gegenüberliegend: Ehemaliger Eisweiher am Roth'schen Eishaus. Mir lagen lange zwei mögliche Namen vor: Roth'sches und Ruth'sches Eishaus. Dank an Frau Gebriele Glessmann vom Rambach-Archiv für die Info: Der Besitzer hieß Adolf Roth. 


oberhalb der Hubertushütte mit Blick auf die Kirchenwiese


Ein etwas verkünstelter Blick auf die fein texturierten Farbkombinationen am Goldsteinbach nahe Wolfschresten-Stollen im Wolfsschrecken - was für ein wunderschöner "Farbklang"!


im oberen Goldsteintal an der "Jarass-Bank" mit Blick auf das westliche Wiesensegment im Wolfsschrecken


Kurzer Abstecher zum Försterwendelsrod: Im unteren Bereich dieser Wiesenfläche entspringt der wohl längste Quellarm des Goldsteinbachs  - über zwei Kilometer oberhalb der eingangs gezeigten "Goldsteinquelle".


Dieser Weg verbindet den oberen Bereich des Goldsteintals Richtung Osten zum Sichtertal (Dörrwiese/Heppenrod). Er wird täglich von Wanderern und Spaziergängern genutzt, hat aber meines Wissens keinen Namen. 


Am Hessenrod geht's rechts zurück hinab zur Hubertushütte. Es stellte sich heraus, dass die klein erkennbare Person mit dem roten Oberteil meine Hausärztin ist. Wir sind uns einig, dass meine Wanderungen gut für meine Gesundheit sind. Im Grunde ist sie Schuld an diesem Wander-Blog! :oD.


Am Haus Goldsteintal 66 steht diese schöne Eiche. 


Blick hinauf in's Sichtertal; mittig am Horizont ist die Rassel zu sehen. 


kurzer Abstecher zum Margitweg (führt rechts am Sichtertal hinauf)


Blick von der Straße "Goldsteintal" auf's Flurstück Vor der Hassel - ich finde diese Ecke recht spannend, da der hintere Bereich der Wiese zum Distelbachtal gehört, und an den Walddistrikt Johannesgraben angrenzt - beides Areale mit eigenem Reiz. 


Auf der Dreieckswiese mit den Resten des ehemaligen Grillplatzes; im Hintergrund ist wohl mein Standort beim Foto #2 oben zu sehen.