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Rumpelskeller I


Dieser Post stammt mit Fotos vom Frühjahr 2017 aus der Frühphase des Blogs, aus Zeiten also, in denen ich mich zunächst eher grob im Wiesbadener Taunus orientiert habe. Nachfolgend geht's schwerpunktmäßig um eine kahlgeschlagene Fläche, die ich als Aussichtsstelle spannend fand (und finde). Der Distrikt Dotzheimer Rumpelskeller ist groß, und weitere Fotos dazu gibt es dort.


Diese Wiese liegt unterhalb vom Rumpelskellerweg, und unweit vom Quellgebiet des Weilburger Baches. Im Hintergrund ist als schmaler weißer Streifen der im Gegenlicht schimmernde Rhein zu sehen.


oberer Hang vom Rumpelskeller, fotografiert vom Rumpelskellerweg


Dieser obere Bereich ist Teil des Taunushauptkamms (zwischen Rotekreuzkopf und Hoher Wurzel)


Aussicht von dort über die Rheinebene


Blick vom Rumpelskeller ins großräumig eingezäunte Areal des Wurftaubenscheißstandes am Weißen Weg (war früher Teilstück des Diebswegs)


Ensprechend ist der Aussichtspunkt oben im Rumpelskeller vom Weißen Weg aus zu sehen.


Blick auf den Rhein, stark herangezoomt


im nach Süden geneigten Hang vom Rumpelskeller


herangezoomter Blick zum Klingengrund - zu sehen die Ecke an der Lujahütte im Hämmereisen


Oberhalb dieses Areals verläuft der Taunushöhenweg von der Hohen Wurzel nach Georgenborn. Wann immer ich hier bin, mache ich gerne den kleinen Schlenker zur Aussichtsstelle...


... denn inzwischen ist dieser Teil vom Rumpelskeller einer meiner Lieblingsplätze im Wiesbadener Taunus.

Rumpelskeller II


Blick in den oberen Hang des Rumpelskellers vom Leierkopf bei Frauenstein aus; dieser Bereich bildet den Abschnitt des Taunushauptkamms zwischen Rotekreuzkopf und Hohe Wurzel - mit immerhin etwa 500m Höhe


Im oberen Rumpelskeller gibt es eine kleine Kahlfläche in Hanglage
und entsprechende Aussicht nach Süden (Mainz etc.).


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es irgendwo hier oben ein Aussichtsgerüst - siehe "Schöne Aussichten" von Bernd-Michael Neese. Der Abbildung in dem Buch kann ich den genauen Standort nicht entnehmen, aber in dem hier vorgestellten Bereich vom Rumpelskeller gibt es zumindest noch einen formschön kohlenstoffbasierten Hochsitz (auch klein in der Mitte vom ersten Bild oben zu sehen).


in der Bildmitte der Berg Spitzer Stein (bei Frauenstein)


selbiger stark herangezoomt (und vielfach gefiltert - daher so unnatürliche Färbungen);
im Hintergrund: der Rhein und ein bisschen Budenheim


Diese Stelle ist nur mühsam über krumpelige und steile Forstgassen zu erreichen, aber...


... ich finde es lohnt sich, denn hier gefällt's mir noch besser als auf der Rentmauer.


Das Areal vom Flurstück Rumpelskeller ist insgesamt recht ...


... groß (reicht hinab bis zum Kornweg), hier im Post gibt's also nur den kleinen Bereich ...


... mit Kahlfläche, gelegen zwischen dem Rumpelskellerweg und dem Taunushöhenweg.


Pinkelpäuschen am Rumpelskellerweg mit Blick den oben gezeigten Hang hinauf

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Hohlweg im östlichen Rumpelskeller (Teilstück Bäderstraße)

Die auffälligen Geländeverformungen am östlichen Ende des Rumpelskellerweges sind mir schon früher aufgefallen, allerdings habe ich erst vor Kurzem erkannt: Ein Hohlwegbündel! Das habe ich mir bei zwei Touren Ende August 2020 genauer angeschaut.
Den Beginn des Hohlweges habe ich am unteren Parkplatz Hohe Wurzel lokalisiert. In der dortigen Ecke gilt der Graben wohl als Geheimtipp zur Müllentsorgung. Jedenfalls ist besagter Parkplatz Startpunkt in diesem Post, die weitere Marschrichtung verläuft parallel zur Lahnstraße/L 3037 bis zum Kornweg, die ganze Zeit auf Dotzheimer Gemarkung. Fotos in entgegengesetzter Richtung sind mit einem (<) markiert.

Anmerkung November 2025: 
Der Wikipedia-Artikel zur B 260 erläutert, dass diese Route Teilstück der historischen Bäderstraße war. Egon Eichhorn verwendet den Begriff "Bäderstraße" nicht, vermutlich weil es eine neuere Bezeichnung ist. Stattdessen beschreibt er den Abschnitt zwischen Hohe Wurzel und Chausseehaus als Lahnstraße.
Jedenfalls sind d
ie nachfolgend gezeigten und beschriebenen Wegrinnen und Hohlen Relikte einer Altstraße! 


Hohlweg nahe Parkplatz Hohe Wurzel; von hier geht's Richtung Südost nach Wiesbaden. Es wäre anzunehmen, dass sich der Hohlweg auf der anderen Seite des Höhenkamms in nordwestlicher Richtung nach Taunusstein fortsetzt, bisher habe ich jedoch keine ensprechenden Spuren gefunden.
 

Hier gibt es auf dem stehengebliebenen "Erdwall" zwischen 
zwei parallelen Hohlwegen gar einen kleinen Pfad.  
 
 
An dieser rustikalen Stelle (immer noch nahe Parkplatz) 
beträgt die Tiefe des Hohlweges rund drei Meter. (<)


Der Hohlweg kreuzt einen ersten Pfad.


Das Hohlwegbündel verfügt meist über zwei, teils drei parallel laufende Gräben.  
(ich such mir i.d.R. den tiefsten zum Angucken und Fotografieren aus)


Etwas oberhalb vom Rumpelskellerweg ist der Hohlweg als neuzeitlicher Forstweg ausgeformt (wenn auch inzwischen wieder ziemlich verwildert). An dieser Stelle grenzt die Lahnstraße rechts unmittelbar an. (<)


Der Hohlweg trifft auf's östliche Ende vom Rumpelskellerweg.


etwas unterhalb vom Rumpelskellerweg (<)


ähnlich (<)
 
 
Dieses Foto zeigt, wie nahe der Hohlweg an der Lahnstraße entlang läuft (siehe Auto).


Im Grunde sehen wir hier eine früher Version der L 3037 ! (<)


zwischen Rumpelskellerweg und Kornweg (<)


etwas oberhalb vom Kornweg; hier erreicht die Hohle eine Tiefe von rund zwei Metern


Der Hohlweg trifft auf das östliche Ende des Kornwegs. 

Unterhalb des Kornwegs (im Flurstück Erlenborn) konnte ich nur noch leichte Bodenwellen ausmachen, fotografisch nicht sinnvoll darzustellen. Mit dem Ende des Hohlwegbündels bin ich auf das Forstamt Chausseehaus bzw. den Waldladen gestoßen -  gelegen an der Alten Rheingauer Straße, welche zwischen Eiserner Hand und Joseph-Baum-Haus ebenfalls eine noch erkennbare Vergangenheit als Hohlweg hat.
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Rotekreuzkopf - Rumpelskeller - Quellgebiet Rossbach

Nach all den quasi ganztägigen Hinterlandswald-Trips der letzten Monate gab's heute (Mitte August 2020) eine organisatorisch wenig aufwändige Nachmittagstour in heimischen Gefilden! Es war prima Wetter, ich habe, obschon in bekanntem Terrain unterwegs, viele neue Eindrücke gesammelt, ergo viel fotografiert, und es wird wohl drei "Ableger" mit weiteren Bildern dieser Tour geben. 


Kornweg (nahe Knusperhäuschen, dem Startpunkt der Tour)


Hinter dem Hartig-Hain führt rechts ein etwas krumpeliger, 
aber schnurgerader Waldweg den unteren Hang vom Rumpelskeller hinauf.


Wiese bzw. Bejagungsschneise im Rumpelskeller mit Aussicht nach Süden: 
In der Bildmitte ist klein der Frauensteiner Berg Spitzer Stein zu sehen.


Gipfelbereich vom Rotekreuzkopf - mittig am Horizont sind zu sehen Hallgarter Zange und Kalte Herberge.


Von der Kunst, Gebückbäume zu sehen, wo es eigentlich keine gibt - stünde dieses Exemplar nicht am westlichen Ende vom Rumpelskellerweg, sondern im Bereich der ehemaligen Landwehr, würde ich behaupten, es sei ein alter Gebückbaum! Er hat die typische Wuchsform mit den verwachsenen, bodennahen Seitentriebstümpfen (auf der Rückseite ist ein weiterer)... allerdings ist mir nicht bekannt, dass es am Rotekreuzkopf ein Gebück gab. Diese Buche erscheint mir auch deutlich jünger als die echten Gebückbäume.


Auf dem Foto wirkt es gar nicht so, aber dieses Steinmännchen im Rumpelskeller ist, 
seit ich es zuletzt gesehen habe, auf stolze 1,80m Höhe angewachsen!


Windwurf im oberen Rumpelskeller


östlicher Abschnitt vom Rumpelskellerweg (Blick zurück)


Der Heidekopfweg bildet die Verlängerung vom Rumpelskellerweg über die Lahnstraße (wieder Blick zurück).


am Mainzer Weg im Tannenstück, quasi im Südhang der Hohen Wurzel
mit Ausblick nach Osten zum Großen Feldberg und Kleinen Feldberg (beide mittig in der Ferne zu sehen)


Der Mainzer Weg trifft auf den Blettweg - hier auch Rheinhöhenweg; im abgebildeten Waldstück Großer Suder befindet sich das Quellgebiet des Roßbachs.


Im Flurstück Großer Suder mit Blick zum Fernmeldeturm Hohe Wurzel


im Flurstück Großer Suder, am Oberlauf vom Roßbach
Zum Fotografieren steige ich gerne mal auf einen Baumstumpf. Kurz vor diesem Foto bin ich beim schwungvollen Hinabsteigen blöd umgeknickt und gestürzt, hatte also im Moment des Fotografierens noch einen ziemlichen Schrecken in den Knochen. Ich habe mir schließlich vor einigen Jahren mitten im Wald einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen, und das war echt  k a c k e.


Herzogsweg Höhe Roßkopf


Herzogsweg mit Anstieg zum Biegel


jenseits vom Biegel: Ochsenstück nahe Eiserne Hand und mutmaßliche Alte Rheingauer Straße
Och, ist der Hochsitz umgefallen? Also hier stand er noch.