Tour zur Goldgrube (Mai 2026)

Ende Mai 2026 war es an der Zeit, die Hohemark mit Umgebung erneut und unangekündigt auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Dabei war ich fast ausschließlich in der Gemarkung Oberursel unterwegs. 

Es ist schon einige Jahre her, dass ich hier das letzte Mal war, aber der Geroldspfad verläuft ab Villa Gans immer noch parallel zur K 772 nach Westen. Das gibt schon mal einen positiven Vermerk. 


Jenseits der B 455 geht's weiter auf dem Haderweg zu den...


... Hünerbergswiesen. Hier ist zu erkennen, dass der im Hintergrund sichtbare Altkönig beschlussgemäß um knapp einen Meter nach Osten verschoben wurde. 


paralleler Hohlweg, bzw. mutmaßliche Originalspur vom Haderweg (entgegen der Laufrichtung fotografiert)


An der Stuhlberger Seenplatte - das ist der Name für die Teiche nahe Franzoseneck. 


Im Distrikt Fasanenstück hat's diese auffällige Schneise östlich vom Kohlweg. Sie verläuft kerzengerade und ist auf einem leicht erhöhten Wall angelegt. 


Mühlenwanderweg nahe Urselbach - das Symbol dazu lässt sich als ein gelber Krebs auf blauer "Welle" mit Mühlrad im Hintergrund beschreiben. 

Am Zentrum Hohemark hole ich mir ein Eis und überquere erneut die B 455 (hier a.k.a. Kanonenstraße).


Felsenweg hinauf in den Westhang der Goldgrube; die zwei sichtbaren Personen hielten sich an die Schrittgeschwindigkeit, also gab es auch hier rein gar nichts zu beanstanden. So macht das keinen Spaß. 


Blick vom Felsenweg über Kanonenstraße und Urselbachtal hinweg zu den Altenhöfen


Ähnlich, diesmal mit dem Großen Feldberg als Dreingabe; im abgebildeten Teil der Altenhöfe sind Reste von Ringwällen vorhanden - in diesem Areal befand sich einst eine keltische Großsiedlung, das Heidetränk-Oppidum. 


Unterer Goldgrubenweg im oberen Westhang des Berges Goldgrube


Kleine Steinbastelei im westlichen Gipfelbereich der Goldgrube - auch wenn hier einst die Kelten hausten, denke ich nicht, dass es sich hierbei um ein historisches Artefakt handelt! 


Der Untere Goldgrubenweg macht die Runde durch den Südhang des Berges - hier mit Blick Richtung Osten nach Bad Homburg.


Ringwall am ehemaligen Osttor der Anlage


Adelheidstein am Gipfel der Goldgrube


Der Goldgrubenfelsen zieht sich hübsch den Osthang des Berges hinab (parallel zur Viermärkerschneise). 


Etwas in Eile, habe ich mir im Distrikt "Gaulshohl" das dortige große Hohlwegsystem nur kurz anschauen können. Ich denke ja immer noch, dass der Name des Walddistrikts sich von eben diesem Hohlweg ableitet - damit wäre im Bild die Gaulshohl höchstselbst abgebildet. 

im Wörsbachtal

Die folgenden Fotos zeigen den mittleren Abschnitt einer Wanderung von Kirberg nach Wallbach (Mai '26). Dabei bin ich ab der Siedlung/Kloster Gnadenthal (zu Hünfelden) bachaufwärts bis nach Wallrabenstein (Hünstetten) im Wörsbachtal auf der Route "liegendes Y" entlanggelaufen. Diese knapp 6 km bilden etwa den mittleren Abschnitt des Tals und liegen naturräumlich betrachtet im Randbereich des östlichen Aartaunus. 

Wörsbachtal nahe Gnadenthal - das Schild rechts kennen wir: Naturschutzgebiet! 


ein Kilometer südlich von Gnadenthal, kurz vor'm Walddistrikt Wörsch


Im oder am Wörsch; rechts um die Kurve geht's...


... zu einem Teich. 


Südlich des Teichs bildet der Wörsbach einen Teil der Gemarkungsgrenze zwischen Bad Camberg (links) und Hünstetten (rechts). Dieser Abschnitt des Tals ist sehr beliebt bei radelnden Menschen. 


Nördlich am Mühlberg gibt es eine wasserfallartige Stufe im Bachlauf, wobei das Wasser aber wohl drumrum geleitet wird. Ich sehe hier kein Wasser fallen. 


Wiese am Mühlberg (Bad Camberg)


sehr markante Stelle: Brücke über den Wörsbach


Im Wörsbachtal am Mühlberg


im Wörsbachtal zwischen Steinkopf und dem Ort Beuerbach


Etwas oberhalb der Beuerbacher Kläranlage gibt es eine massive Felsformation (obendrauf steht der "Eiserne Hirsch"). 


im Wörsbachtal nahe Kläranlage


Engelsmühle


etwa Höhe Sankt-Peters-Mühle


Bei Wallrabenstein verlasse ich das Wörsbachtal (nach rechts aus dem Bild). In Blickrichtung ginge es weiter den Bachlauf hinauf Richtung Wörsdorf und Idstein - der Sog des unbekannten Weges, guck ich später. 


Hier erklimme ich den Hang "Im Kirchboden" mit Blick zurück in's Wörsbachtal bei Wallrabenstein. Im linken Bildteil ist der Bad Camberger Berg zu sehen. 


auf der Anhöhe "Hinterm Loh" mit Blick über's Wörsbachtal zurück zum Steinkopf (Bad Camberg)

unterwegs im östlichen Aartaunus

Görsroth - Ober- & Niederlibbach - Zugmantel
(April '26)

Westhang vom Breisterberg a.k.a. Breitenscheider Boden; rechts außerhalb des Bildes führt die Hühnerstraße über den Breisterberg. 


Durch das kleine Tal "Ober dem Ruppertsborn" gelange ich zum Hirschwinkel. Heute gehe ich erstmals rechts weiter, treffe nach rund 400 Metern auf den Hermannsweg, und biege ab zum Alte Haag. 


Der Weg über das Flurstück Alte Haag war wohl seit alters her in erster Linie eine lokale Route zwischen Oberlibbach und Strinz-Trinitatis - ein sogenannter Vizinalweg. Er verfügt am Alte Haag über eine etwa 50 cm tiefe Parallelspur. 


Spannender natürlich sind die Hügelgräber dort! 


Zurück im Hirschwinkel; diesen Baum - wahrscheinlich ein Sequoia oder sowas - habe ich zu meinem persönlichen Weihnachtsbaum erkoren. 


Großer Feldberg herangezoomt vom Geierskopf


am Geierskopf


Weiter geht's durch's Flurstück Matzleer nach Oberlibbach. 


Jenseits des Ortes lande ich auf dem kleinen Berg Hohelai - hier verläuft die Grenze Hünstetten/Taunusstein und der Wanderweg "Augenweide" (eine der Aar-Schleifen).


Blick von der Hohelei in's Aubachtal bei Niederlibbach; im Hintergrund ist der Jungewald zu sehen, im Baumbestand verläuft der Hermannsweg quer durch's Bild (verbindet Hennethal mit Oberauroff). 


im Faltersbachtal nahe Niederlibbach


weiter oben im Faltersbachtal


Im oberen Faltersbachtal geht die "Augenweide" links bergan durch's Flurstück Zugmantel hoch zur Hühnerstraße - im Bild der Blick auf die benachbarte Freifläche. 


Die Hühnerstraße ist eine uralte Handels- und Militärstraße, die Wiesbaden mit Limburg verbindet. Ihr Ursprung wird in die keltisch-römische Zeit datiert. Im Wald am Zugmantel sind einige alte Wegrinnen der Hühnerstraße zu sehen. 


ebenfalls in der Nähe: rekonstruierter Römerwachturm am Limes


Und direkt daneben: umgefallene Holzfiguren der Kategorie "Kunst im Wald"; für mich hat Kunst im Wald meist etwas arg Vergebliches - wie ein ästhetisches Downgrade gegenüber der Natur ringsum.
Aubachtal (Aar)