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Steinkopf (Königstein)


Der Steinkopf liegt im Hochtaunus, nordwestlich von Königstein. Im Osten grenzen das Billtal und der Romberg an, im Nordhang vom Steinkopf entspringt der Silberbach
Es gibt im Wiesbaden-Nauroder Waldgebiet ebenfalls einen Steinkopf, südlich der Siedlung Erbsenacker. Ich unterscheide beide Berge, indem ich - wo geboten - den Zusatz "(Königstein)" beifüge.


Viktoriaweg im Südhang vom Steinkopf


Kunitzkyweg im Westhang


... von dort in eine Kahlfläche im unteren Westhang


vom Kossweg den Osthang hinauf


ähnlich


Fichtenkultur im oberen Osthang


Gipfelbereich vom Steinkopf


im Bild eine Mischung aus Steinmännchen und Gedenkstein


etwas detaillierter


Abzweigung vom Kramerweg im Flurstück Käsbuch (Nordhang vom Steinkopf)


auch irgendwo dort


Richtung Gipfel von Nordwesten kommend - wieder Fichten-Monokultur


Hermin-Herr-Weg im unteren Osthang vom Steinkopf - rechts geht's hinab in's Billtal, 
links im Berghang liegt der oben erwähnte Kossweg.


Das Königsteiner Wasserwerk im Billtal ist in den östlichen Bergfuß vom Steinkopf gebaut; 
rechts im Bild das Stolze-Plätzi


sonige Herbsimpresion Idüll
Steinkopf (Königstein) Steinkopf (Königstein) Steinkopf (Königstein)

stromering around the Nauroder Steinkopf

Der Wiesbadener Steinkopf liegt südlich an der Nauroder Siedlung Erbsenacker. Bei der heutigen kurzen Tour (Mai 2024) habe ich mich ganz auf diesen eher kleinen Berg konzentriert.

In Hessloch gestartet, bin ich zunächst an der Erich's Ruh vorbeigekommen - im Bild der angrenzende wilde Weiher (Teil des Wäschbach-Systems).


Ein Großteil des Südhangs vom Steinkopf gehört zum Flurstück Pechofen. Dort gibt es viele auffällige Gräben und teils tiefe Wegrinnen - offenbar Überbleibsel der einstiegen Pech-Herstellung in diesem Areal.


Nicht jeder in der Karte eingezeichnete Weg im Pechofen ist auch wirklich gut begehbar.


Pinkelswieseiche (rechts)


Die heutige Forststraße mit dem Namen Weinhohl führt am Gipfelbereich vom Steinkopf vorbei.


Hier sehen wir die originale Weinhohl. Weitere Bilder zu diesem ausgeprägten Hohlwegbündel gibt es dort.


Weinhohl ist natürlich eine Abwandlung von "Weinhohle", bezeichnet also einen Hohlweg. Das Wegbündel ist nur rund 20-30 Meter östlich von der Forststraße entfernt, dennoch habe ich es heute erstmals so richtig erkannt und angeschaut.


Auf der 1819er Karte des Herzogtums Nassau ist im Gipfelbereich des Steinkopfs ein "Erzbergwerk" eingezeichnet - die Spuren davon sind noch deutlich zu sehen (große Mulde am Gipfel). Ich habe zunächst angenommen, dass die recht tiefe Ausbildung der Weinhohl mit dem einstigen Abtransport des gewonnenen Erzes zusammenhängt. Allerdings verlief einst die Frühe Mainzer Straße über den Steinkopf, so dass ich inzwischen eher vermute, dass es sich bei den Hohlwegrinnen schlicht um Parallelspuren der historischen Altstraße handelt. 


Wie jeder ordentliche Berg hat auch der Steinkopf einen trigonometrischen Punkt.


Ich war überrascht, wie hübsch der obere Westhang des Bergs im Mai ist. Neben einigem Altholz hat's dort weitere flache Gruben.


zurück am Gipfel: Weinhohlbuche


Blick vom Nordhang des Steinkopfs zur Anhöhe Erbsenacker


Haagweg vom Georgendellweg aus gesehen (Osthang Steinkopf) - hier geht's hinab in's Alsbachtal.


Georgendellweg


Der Georgendellweg zieht sich etwa einen Kilometer ganz gerade durch den Osthang des Steinkopfs, und trifft an seinem südlichen Ende auf die K 661.


Hier befinde ich mich auf einer Schneise, die den Georgendellweg mit der heutigen Weinhohl verbindet, und dabei das alte Hohlwegbündel kreuzt. Die entsprechenden Vertiefungen waren heute sehr matschig!
Steinkopf (Naurod) Steinkopf (Naurod) Steinkopf (Naurod)

die Weinhohl (am Steinkopf Naurod)


Der Steinkopf ist ein kleiner Berg bei Wiesbaden-Naurod. Über den Gipfelbereich führt ein befestigter Forstweg, der den Namen "Weinhohl" trägt. Auf einigen Karten an falschem Ort eingezeichnet, befindet sich am Steinkopf-Gipfel auch die Weinhohlbuche (im Bild links).
Neben der Buche, links außerhalb des Bildes, befindet sich eine recht große, unregelmäßig geformte Vertiefung - laut der Karte des Herzogtum Nassau von 1819 befand sich dort einst ein Erzbergwerk. 


Von der Grube aus verläuft mit etwa 20-30 Meter Abstand parallel zur heutigen Weinhohl ein Hohlwegbündel in südöstlicher Richtung den Berghang hinunter...


... wobei die Gräben teils über zwei Meter tief sind. Laut Egon Eichhorn (check out Literatur) deckt sich der Verlauf der Weinhohl mit jenem der Frühen Mainzer Straße. Demnach sind diese Rinnen die Reste einer jahrhundertelang bereisten Altstraße. 


Ein ortskundiger Herr aus Heßloch erklärte mir mal, "Weinhohl" käme von "Wein holen" - ich erlaube mir zu widersprechen.


"Hohl" kenne ich als abgekürzte Form von "Hohle" = Hohlweg, und...


... das Hohlwegbündel direkt parallel zur heutigen Forststraße "Weinhohl" ist zweifelsfrei die originale Weinhohl.


Bislang habe ich nur im südlichen Teil vom Steinkopf tiefere Hohlwegrinnen vorgefunden, dort ziehen sie sich über etwa 521,67 Meter bergab. Nördlich vom Gipfel, Richtung Erbsenacker, sind nur wenige sanfte Bodenwellen als alte Wegreste parallel zum heutigen Wirtschaftsweg zu erkennen.


Am unteren Südhang vom Steinkopf, schon nahe K 661 und Pinkelswiese, kreuzt eine krumpelige Forstschneise das Hohlwegbündel.



Südlich der K 661, im Waldstück Weinhohl/Hacken östlich von Heßloch, führt die Forststraße Weinhohl weiter nach Süden. Die Verlängerung in die Freifläche nördlich von Kloppenheim ist auf meiner 2010er MagicMaps-Topo-Karte als "Frühe Mainzer Straße" bezeichnet. Na bitte :o)
Laut Lidar-Scan gibt es im rechts sichtbaren Distrikt Hacken einen alten Hohlwegabschnitt - den werde ich mir bei späterer Gelegenheit anschauen. Im Flurstück Weinhohl (links) befinden sich einige Hügelgräber. Letzeres deutet darauf hin, dass es bereits in vorgeschichtlicher Zeit in diesem Bereich ein "Verkehrsaufkommen" gab. 

(Fotos vom Mai 2024)
Steinkopf (Naurod) Steinkopf (Naurod)

Tour über den Beuerbacher See

Ups - die Überschrift klingt so, als sei ich über den See gelaufen.

Ochtel - Klingelbachtal - Beuerbacher See - Steinkopf (Cam)

Bei dieser Wanderung (Mitte September '23) war ich im östlichen Aartaunus unterwegs, überwiegend in der Gemarkung Hünstetten.

nahe Bushaltestelle "Hühnerkirche", quasi im Südhang vom Hühnerberg (Hünstetten), mit Blick nach Osten zum Hochtaunus


An der Alten Poststraße bei Wallbach gibt es noch einen scheinbar intakten Fichtenbestand (ich finde Fichtenwald schön).


Blick vom Ochtel nach Osten - beschriftet sind: Pferdskopf, Kachelbachtal, Windhain, Hühnerberg (der etwas darüber hinausragende Sängelberg ist bei hoher Auflösung auch zu erkennen), Großer Feldberg, Kleiner Feldberg, Steinkopf (Königstein), Eichkopf


nördlich von Wallbach: im oberen Klingelbachtal


der untere von zwei Teichen im Klingelbachtal


unteres Klingelbachtal, nur noch wenige Hundert Meter entfernt vom...


auf dem Hünstetter Kulturpfad mit Blick auf den Beuerbacher See


Beuerbacher See


Für dieses Foto habe ich mich kurz zum Walden Pond nach Concord, Massachusetts beamen lassen.


zurück am Beuerbacher See


am Schindberg, zwischen Beuerbacher See und Beuerbach


Ab dort laufe ich parallel zum Schornbach (am Bruchberg) zunächst noch auf dem Hünstetter Kulturpfad an "Walters Wald" vorbei Richtung Bad Camberger Steinkopf.


Hier zweigt der Hünstetter Kulturpfad rechts von meiner weiteren Route ab nach Wallrabenstein.


Wenn auch nicht in Karten eingezeichnet, führt vom Acker ein Pfad hinab in's Schornbachtal (an der Kläranlage vorbei).


Blick hinauf in's Wörsbachtal nahe Beuerbacher Kläranlage; hier verläuft die Gemarkungsgrenze zwischen Bad Camberg (links) und Hünstetten (rechts).


Grad links außerhalb des vorherigen Bildes befindet sich eine vergleichsweise große Felsformation. Obendrauf wurde der "Eiserne Hirsch" platziert (klein in der Bildmitte).


Den lasse ich allerdings rechts liegen, und laufe den Bad Camberger Steinkopf hinauf. Dort begegnen mir kurz die Wanderrouten "schwarzer Punkt" und "weißer Pfahl mit schwarzer Spitze".


eine der Windkraftanlagen auf dem Gipfel vom Steinkopf (Cam)


Hütte im Osthang vom Steinkopf (Cam)


Herangezommter Blick vom Bad Camberger Steinkopf nach Osten hinüber zum Kuhbett - hier haben wir somit Aussicht vom östlichen Aartaunus über die Idsteiner Senke zum Pferdskopftaunus.