von Nastätten nach Kaub

Meine Hauptmotivation bei dieser Wanderung (Anfang Juli '26) war, mir die Hohe Straße südlich ab Lautert ein bisschen anzuschauen. 
Diese ganze Region ist mir teils noch neu und fremd - das fängt schon an mit der wenig kompakten naturräumlichen Einordnung dessen, was ich mir hier erwandert habe:

Nastätter Mulde - Zorner Hochfläche - Mittelrheintaunus - Oberes Mittelrheintal. 

Da blickt doch niemand mehr durch :oD

Heubachtal nahe Ortsrand von Nastätten


Heubachtal weiter oben, links die Unterste Hollertswiese


Im mittleren Heubachtal biege ich links nach Süden ab, und komme an diesem Teich vorbei. 


Mittelste Hollertswiese mit Blick zur Oberste Hollertswiese


In Tiefeisen, Blick zurück; rechts am Bildrand ist zu sehen das Waldstück... 


... "Im alten Geheg", hier mit Blick auf den heutigen Verlauf der Hessenstraße (links im Bild nach hinten weg). 


"Im alten Geheg" gibt es einige Hügelgräber - ein Hinweis darauf, dass die angrenzende Hessenstraße vermutlich schon von den Kelten als wichtige Verkehrsader genutzt wurde. 


Direkt nebendran geht von der Hessenstraße die historische Hohe Straße links ab. Sie führt nach Süden durch Lautert und Ransel nach Lorch. 


die Hohe Straße in ihrer heutigen Form (L 337 südlich von Lautert)


Sie passiert die Anhöhe namens Hainbusch. 


Hohe Straße/L 337 südlich am Hainbusch - auch dieser Abschnitt der historischen Wegführung wird flankiert von einigen Hügelgräbern. Während diese Landstraße am Fichtenhof den Schlenker hinab nach Rettershain macht...


... verlief der historische Höhenweg wahrscheinlich weiter auf dem Bergrücken zwischen Rettershain und Lipporn - hier am Unnerküppel. 


Südlich am Unnerküppel treffe ich wieder auf die Hohe Straße. Hier ist sie als sehr flacher, aber immerhin rund 1,5 Meter tiefer Hohlweg ausgebildet. 


Hohe Straße kurz bevor sie wieder auf die L 337 trifft - der Holzpolter war mit rund vier Metern Höhe ziemlich beeindruckend. 


Ich will nach Weisel, also verlasse ich die historische Hohe Straße und biege nach rechts ab in den Walddistrikt "Gebück" (später "Turm") - beide Flurstücknamen klingen für mich nach einer einstigen  Grenzbefestigung.   


auf dem Bucher Weg, westlich bei Weisel (nahe Hof Buchenau)


Rast an der Hütte am Bellenborn - links außerhalb des Bildes steht der Baumtorso der "Linde am Bellenborn". 


Am anderen Ortsende von Weisel sehe ich diese Hütte, welche meinen Wanderweg (Freiherr-vom-Stein-Straße) mit dem privaten Garten verbindet. Ulkiges Konstrukt. 


Am südöstlichen Ortszipfel von Weisel gibt es eine dreistrahlige Weggabelung - ich nehme den mittleren = Kauber Weg. 


Das Tal, in dem der Kauber Weg bergab verläuft, wird zwischendrin ziemlich urig. Laut Geoportal Rheinland-Pfalz heißt dieser Wegabschnitt "Kauber Fußpfad", ich bleibe aber bei Kauber Weg. 


Der Kauber Weg trifft auf die K 100 (rechts nach Dörscheid hinauf). 


Ich gehe weiter in's Holzbachtal, besser bekannt als Blüchertal. Die Loreley-Burgen-Straße hinab nach Kaub ist zum Wandern nicht so toll. 


Blick in den Holzbach