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Josbachtal (Niedernhausen/Eppstein)

Der Josbach entspringt bei Oberjosbach (zu Niedernhausen), fließt rund 2 Kilometer nach Süden, verschwindet in Niederjosbach (zu Eppstein) in einem Kanal, und mündet, wohl unterirdisch nahe Bahnhof Niederjosbach, in den Daisbach
Die folgenden Fotos sind bei zwei Wanderungen Anfang Juni '26 entstanden. Fotos entgegen der Fließ-/Laufrichtung sind mit einem "(<)" markiert. 

Das "Börnchen" am Oberjosbacher Ortsrand ist offenbar die Quelle des Josbachs. 


Josbachtal am Weiberlenner, noch nahe Oberjosbach


Blick von der Oberjosbacher Gartenkolonie in's obere Josbachtal; links haben wir den kleinen Gebirgsstock Kippel/Hammersberg, wobei es sich beim sichtbaren Waldareal wohl eher um den Distrikt Saalbach handelt. 


Blick über's obere Josbachtal von Ost nach West mit dem Berg Hohe Kanzel im Hintergrund


Auf der K 721/Niederjosbacher Straße - nicht so angenehm zu laufen, aber man kommt vorbei an...


... diesem schönen Baum (ein Hutebaum?).


Von der Straße gibt es einen Durchgang zur Josbacher Furt - Blick von dort auf die Josbacher Wiesen. 


Josbacher Furt - Furt bezeichnet eine breite, seichte Stelle in einem Bach, die leicht überquert werden kann - das mach ich hier prompt. 


Östlich am Josbachtal mit Blick zur "Hartemuß-Anhöhe", östlich von Niedernhausen; der flache Berg hat meines Wissens keinen eigenen Namen, der Hartemußweg verläuft quer obendrüber.
Der abgebildete Wirtschaftsweg führt zu einer Stromanlage. 


Von dort ging's querfeldein direkt an den Josbach.


Josbach (<)


Flurstückmäßig bin ich hier wohl Im Gründchen/Munsenheck unterwegs. 


ähnlich (<)


Zurück auf der K 721 - hier "Kirchgasse" genannt. (<)


Dieser Zugang zum Josbach, wenige Hundert Meter nördlich vom Niederjosbacher Friedhof entfernt, ist eine Sackgasse. 


Also gab's eine weitere Querfeldein-Episode am Josbach. 


Josbach


Angrenzend an's erste bewohnte Grundstück, befindet sich ein "lost place" im Osthang des Josbachs (Munsenheck). Hier fand ich Mauerfragmente, eine alte Treppe sowie eine klapprige Hütte vor.
Im Ort bin ich recht bald auf den Gusbacher Strandweg gestoßen. 


Blick vom Gusbacher Strandweg in den Josbach, mitten im Ort. An der Niederjosbacher Obergasse verschwindet der Bach in der unterirdischen Kanalisation. 


südlich am Waldstück Saalbach mit Blick über's Josbachtal, Niederjosbach und Daisbachtal nach Bremthal (hinten rechts) und zum Waldstück um den Judenkopf herum

noch eine Tour mit Kammwald, Hartemuß etc.

- die dritte und vorerst letzte Wanderung im Bereich zwischen Niedernhausen und Eppstein-Niederjosbach, Ende September 2025. Startpunkt war die Niedernhausener Bushaltestelle "Schöne Aussicht", dann ging's weiter...

... einmal durch das Waldstück Schwarzland Richtung Friedhof.


Hier bin ich südlich am Friedhof auf einer Wiese mit Blick zum Hammersberg - Ebert (erdige Freifläche) - Rossert & Co. Links im Bild, hinter'm Hammersberg, lugt der Fernmeldeturm Atzelberg hervor. Bei der dominant sichtbaren Ortschaft handelt es sich um Niederjosbach (zu Eppstein). 


Vom Rabenwald zum Guldenmülleracker gelangt man theoretisch durch eine junge Baumkultur, in welcher es durchaus Pfade gibt. Allerdings lag hier ziemlich viel Holz kreuz und quer herum, was den Durchgang sehr beschwerlich macht. Die Trasse der Ländchesbahn befindet sich einen Steinwurf entfernt rechts außerhalb des Bildes (und dahinter das Rheinmain-Theater). 


Wirtschaftsweg zwischen Guldenmülleracker (links) und Neuwiesengraben (rechts)


Der Neuwiesengraben scheint mir eine Runse zu sein. Die Hohlform endet jäh am Bahndamm der Strecke Frankfurt-Limburg - ich nehme an, die wurde nach Entstehen der Runse dort gebaut. 


jenseits der L 3026 und des Daisbaches: Hohlweg im Waldstück "Die gemeine Heck"


Blick vom Hartemußweg über das Josbachtal zum Kippel/Hammersberg mit Ebert


auf der Kirchgasse/K 721 mit Blick in's Josbachtal 


Das sieht sehr einladend aus, aber statt in's Josbachtal hinabzusteigen, gehe ich in die andere Richtung, zum...


...  Eppsteiner Kammwald. Dieser Hohlweg führt von der Straße "Am Kamm" in das Waldareal. 


Gusbacher Strandweg am südlichen Rand vom Kammwald


Gusbacher Strandweg im Distrikt Hartemuß (Blick zurück) - in diesem Waldstück, südöstlich an Niedernhausen angrenzend, gibt es auffallend viele Altwege und Hohlen. 


Dieses ist mit rund vier Metern Tiefe wohl der mächtigste Hohlweg im Bereich Hartemuß. 


Verbindung aus dem Hartemuß zum Weg "An der alten Jugendherberge"


Mit dem Wolfsgraben haben wir eine weitere Runse, circa sechs Meter tief. Ich bin links die Grabenwand hinaufgekraxelt, und stand direkt auf der Oberjosbacher Straße, gar nicht weit entfernt von der Bushaltestelle "Seniorenzentrum". 

im und am Daisbachtal südl. v. Niedernhausen

Diese Wanderung  (August '25) fand inmitten mir bereits bekannter Areale statt, dennoch ist alles Nachfolgende für mich Neuland. Der Bereich zwischen Niedernhausen, Niederjosbach und Bremthal - im Kern der Mittellauf des Daisbachs mit angrenzenden Hängen - hat mich bislang wenig gereizt, da dort mit Eisenbahn, Autobahn und diversen Landstraßen ein hohes und lautes Verkehrsaufkommen herrscht. Und so hatte ich während der gesamten Tour das Rauschen des Verkehrs im Ohr - interessant und schön war's trotzdem, ganz entgegen meiner Erwartungen! 

Vom Niedernhausener Bahnhof ging's zunächst über die Hahnwaldbrücke in den südlichen Stadtteil. Ganz hinten, im Bildmittelpunkt, ist die Stelle der Wiesbadener Straße zu sehen, an der der Bus von Naurod kommend links an der Schönen Aussicht in's Theißtal abbiegt. 


parallel zum Bahndamm weiter Richtung Schwarzland (= nördlich am Hellenberg)


In der Senke zwischen Hahnwald und Hellenberg entspringt ein rechter Zufluss vom Daisbach, der durch den Distrikt Schwarzland fließt - im Bild der untere von zwei Weihern. 


Einen weiteren Weiher gibt es in einem Areal, das wohl von irgendeinem Waldjugend-Verein gepachtet ist = ungeeignet für waldtouristische Erkundungen. Für mich ging's weiter bergan zur Wiesbadener Straße. 


Am dortigen Parkplatz führt ein (ehemaliger?) Abschnitt der Route "liegendes Y" in's Schwarzland (hier im Burggrafenrod). 


Dieser Abschnitt vom "liegenden Y" im Schwarzland ist Grenzweg zwischen Niedernhausen und Wiesbaden. Topographisch gesehen befinden wir uns hier im Nordhang vom Hellenberg, rechts außerhalb des Bildes verläuft die laute A3 - also keine sehr attraktive Route. 


Ankunft an der L 3028 mit Blick auf das Rhein-Main-Theater - auf Karten habe ich das Ding bereits häufig bemerkt, und nun erstmals "persönlich" gesehen. Auf Wikipedia lese ich, dass dieser Klotz gebaut wurde, um einem Andrew Lloyd Webber-Musical ein Dauerdomizil zu geben. Gefloppt, ein Millionengrab. Ich sag' ja bereits seit Jahrzehnten, dass Musicals scheiße sind. Inzwischen denke ich sogar, dass sie komplett abgeschafft gehören!  
Währenddessen befinden sich im Bildhintergrund einige schöne Berge des Vordertaunus (wahrscheinlich z.B. Kippel/Hammersberg). 


Der Bäcker im Gewerbegebiet hat sonntags offen, toll. Gestärkt ging's weiter im Daisbachtal, hier "Im Gleichen" (nahe alte Jugendherberge). 


An der alten Jugendherberge (so heißt der Weg); die Niedernhausener Bushaltestelle "Seniorenzentrum" ist nur einen Steinwurf entfernt = super Startpunkt für eine Wanderung! 


markante Eiche im Bereich Hartemuß/Am Hirschborn an einem leicht vertieften Altweg...


... welcher hangabwärts zu einem prächtigen Hohlweg vertieft ist (wahrscheinlich Distrikt "Rabenmühler Eichen")


Im Hartemuß mit Blick nach Westen über's Daisbachtal - im Hintergrund ist der Bergzug Hoher Wald - Hohe Kanzel - Zieglerkopf zu sehen, links haben wir eine der Theißtalbrücken. 


Gusbacher Strandweg im Bereich Hartemuß


Der Gusbacher Strandweg führt Richtung Osten weiter nach Niederjosbach (zu Eppstein), hier mit einer Schutzhütte am Distrikt Hardt (gängiger ist wohl der Name Kammwald). 


Aussicht vom Hartemußweg in's Daisbachtal: Die Häuser gehören wohl zu Niederjosbach, dahinter haben wir den Staufen, und im rechten Bildbereich den Judenkopf


Hartemußweg Richtung Daisbach - der Weg bildet hier ein Teilstück der Grenze zwischen Eppstein (links) und Niedernhausen (rechts).

Weiter ging's über die L 3026/Frankfurter Straße vorbei an der Niedernhausener Kläranlage. 


Für die Freifläche westlich am Rhein-Main-Theater gibt es vor Ort eine Beschilderung "Herdewies", allerdings finde ich diesen Namen (bzw. eine neuere Form wie "Hirtenwiese") nicht auf der amtlichen Katasterkarte. Dort heißt dieses Areal Guldenmülleracker, und der gehörte einst offensichtlich zur benachbarten Guldenmühle. 


Valterweg im Bauwald (Eppstein)


Graben im Bauwald - im Geländescan auf windrosen.hessen.de kann ich nicht erkennen, ob es sich um einen Hohlweg oder eine Runse handelt.



Blick über den Guldenmülleracker nach Nordostost


herangezommtes Detail: Südhang Hammersberg, Freifläche Ebert, Fernmeldeturm Atzelberg


Einen wirklich guten Weg vom Guldenmülleracker Richtung Bahnhof Niedernhausen habe ich bislang noch nicht gefunden. Irgendwie bin ich trotzdem auf den Weg am Schwarzland, parallel zum Bahndamm, gelangt.