Oktober shorty 2: auf dem Bingert

Meist als halbwegs gesunder Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel im Taunus unterwegs, brachte ich es im Oktober '24 nur zum lädierten Auto-Beifahrer. Meine Freundin, ebenfalls nicht ganz auf der Höhe, ist mit mir an sonnigen Tagen gezielt an Orte gefahren, von denen aus wir kurze Spaziergänge machen konnten.
 

auf dem Rambacher Bingert mit Aussicht zur Hohen Wurzel


Kellerskopf herangezoomt, rechts davor schiebt sich der Kitzelberg in's Bild.


Rechts haben wir den Steinhaufen, Teil des Taunushauptkamms. Links davon ist in der Passsenke klein das ehemalige Jagdschloss Platte zu erkennen. 


Panoramablick mit Rentmauer, Platte, Steinhaufen, Trompeterberg, Rassel, Kellerskopf, Kitzelberg, Hahnberg.


Wasserturm auf dem Bingert


Von der angrenzenden Wiese hat's prima Aussicht nach Westen zum Rheingaugebirge (links am Horizont mit Hallgarter Zange & Kalter Herberge) plus Hohe Wurzel (rechts). 


Biegel, Rentmauer und Bahnholzer Kopf - die im Bildzentrum sichtbare südwestliche Bergnase der Rentmauer hieß früher Eichzäpfchen. 


Kleiner Abstecher zur Wilhelmshöhe (zu Bierstadt); man beachte den sonnenbestrahlten Großen Feldberg rechts im Hintergrund! 

Oktober shorty 1: am Wilhelm-Kempf-Haus

Meist als halbwegs gesunder Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel im Taunus unterwegs, brachte ich es im Oktober '24 nur zum lädierten Auto-Beifahrer. Meine Freundin, ebenfalls nicht ganz auf der Höhe, ist mit mir an sonnigen Tagen gezielt an Orte gefahren, von denen aus wir kurze Spaziergänge machen konnten. 

Blick von der Bushaltestelle Wilhelm-Kempf-Haus in's Aubachtal


Dieser Weg am Hongwer verbindet das Haus Gundlach mit dem Steubenhof. 


auf dem Heuweg mit Blick zum Kellerskopf


Blick vom Hongwer auf die Wiese ("In der Schlicht")


ähnlich wie das erste Bild, mit herangezoomtem Nauroder Steinkopf


Das Wilhelm-Kempf-Haus ist in den Walddistrikt Schlicht gebaut, und die Umgebung teils parkartig gestaltet. 


Der Elisabethweg, einer der lokalen Nauroder Wanderwege, verläuft am Kempf-Haus.


steiniges Labyrinth am Kempf-Haus

von Michelbach nach Katzenelnbogen

 Mühlberg - Nasse - Steimel - Sandkopf
(Anfang Oktober 2024)

Im Südhang vom Mühlberg bei Aarbergen-Michelbach - hier bin ich mal kurz in Rheinland-Pfalz unterwegs. 


Östlich am Mühlberg - hier gibt es Hohlwege und verschiedene auffällige Verformungen im Gelände. 


Runse im Aarberger Hofwald


Auf dem Schiefgewann, mit Blick zurück Richtung Osten nach Kettenbach - wenn ich recht verstehe, befinde ich mich hier im Grenzbereich zur Landschaft Einrich.  


Hier verlaufen die Routen "schwarzer Keil" bzw. europäischer Fernwanderweg E1 zwischen Schnepfenkopf und Schaltenbachtal. 


nahe Quellbereich Schaltenbach Richtung Nasse


Das Flurstück Nasse ist die östliche Bergnase vom Katzenelnbogener Galgenkopf, und bietet auf dem Rundweg "Tanne" eine tolle Aussicht Richtung Osten in den Hintertaunus und zum Hochtaunus. Der einzige Gipfel, den ich im Gewölk einwandfrei erkennen konnte war der...


... Pferdskopf (hinterste Ebene, stark herangezoomt).


Sieberts Börnchen (am Rundweg "Tanne")


Im Bereich Wasen/Steimel zieht sich eine prächtige Runse ostwärts den Hang hinab Richtung Hausen über Aar. Da Christian Stolz in "Historisches Grabenreißen..." bei seiner Beschreibung des Steimelsgrabens zufällig ein sehr ähnliches Foto verwendet, kann ich diese Runse nunmehr als Steimelsgraben identifizieren! 


Nördlich davon gibt's eine weitere Runse im Steimel (bei Rückershausen). 


Weiter ging's nach Westen durch die Flurstücke Ohren und Heiligenroth, hier mit Ankunft am Frankenbach mit K 530.


Südlich am Sandkopf mit Blick nach Westen über die Freifläche - für mich alles Neuland; zu sehen sind wohl Landstriche von Heidenrod (eher links) und der Verbandsgemeinde Aar-Einrich (eher rechts). Ich halte mich rechts, und so verläuft spätestens ab hier der Rest der Wanderung auf rheinland-pfälzischem Boden.


Der Sandkopf bei Katzenelnbogen/Allendorf ist ein kleiner, aber ziemlich interessanter Berg. Seine Oberfläche ist großflächig verformt - vielleicht ehemalige Sandkauten? (muss ich noch näher erforschen). I'll be back. 


Südlich bei Allendorf am Sauerbornsberg - gut, ich befinde mich hier inmitten der Katzenelnbogener Hochfläche, aber das hätte ich trotzdem nicht erwartet: Von hier ist in der Ferne die Hohe Wurzel zu sehen! Links ist sogar das beschädigte Flurstück Großer Suder erkennbar. 


Blick vom Sauerbornsberg nach Westen über den (immerhin 32 km langen) Dörsbach - außerhalb des Bildes befindet sich die Niederlassung von Taunus Sprudel (mit Sauerbrunnen), ansonsten ist wohl das Waldstück um den Wolfskopf zu sehen. 

Weiter ging's (erstmals!) nach Katzenelnbogen, zur Linie 275. 

Und abends...


... gab es im Wiesbadener art.ist-Club mit Phil Wachsmann einen britischen Improvisationsmusiker der zweiten Generation zu erleben - legendärer Typ, und soweit ich mitbekam ein echter Gentleman. 

Mühlberg (Aarbergen)

Tour mit Herrnwald & Ohlandsburg

Derzeit (September '24) arbeite ich mich im Taunus entschieden nach Norden vor. Das meiste im folgenden Post gezeigte gehört zu Selters. Limburg, und somit das nördliche Ende des Taunus, ist bereits in Sichtweite. 

Eisenbachtal - Herrnwald - Ohlandsburg - Kühgraben

Wanderroute "liegendes Y" im Emsbachtal südlich bei Niederselters (Goldener Grund)


An der Stelle, wo der Eisenbach in den Emsbach mündet, hat's im Hang Reste alter Steinbrüche. Im Areal oberhalb dieses Steinbruchs haben die Zeugen Jehovas eine recht große "Kolonie", und tun Zeugen-Jehovas-Dinge (soweit ich weiß, wird dort der "Wachturm" gedruckt). 


im Eisenbachtal mit Blick auf eine scheinbar namenlose Anhöhe


Im Eisenbachtal jenseits der Ortschaft Eisenbach - dieser Weg "Im Brühl" ist markiert mit "schwarzer Ring". 


Hütte am Eckweg - links geht's hinauf zur Mariengrotte und weiter zu einem Grillplatz. Ich habe beides gesehen und fotografiert, spar ich heute für den Blog aber mal aus. 


Blick über's Flurstück Heide nach Westen in's Limburger Becken


Auf meinem Weg ostwärts Richtung Herrnwald/Suterkopf kreuzt die Route "liegendes Y". 


Bei meiner vorherigen Wanderung habe ich von der Ohlandsburg im gegenüberliegenden Hang eine Kahlfläche gesehen, gelegen im Herrnwald - im Bild die Aussicht von dort. Am Horizont ist der Taunushauptkamm Niedernhausen-Wiesbaden-Taunusstein zu sehen (bei höherer Auflösung erkenne ich den Funkmast Hoher Wald und den Fernmeldeturm Hohe Wurzel). 


Sogar der Forstweg im Herrnwald sieht toll aus (schön rot). Für mich ganz klar das Wander-Highlight! 


Etwas weiter unten im Hang: Blick vom Hauser Wald über's Hauserbachtal zum Kuhbett (Windräder) und zur Ohlandsburg (keine Windräder)


im Hauserbachtal an der Ohlandsburg


im Nordhang der Ohlandsburg mit Aussicht nach Nordostost in's Limburger Becken


Auf dem Berg Ohlandsburg - der Name legt es nahe - stand einst eine Burganlage. Es gibt wohl im Gelände noch einige Spuren davon, aber wirklich greifbar und verständlich ist für mich davon (noch) nichts. Am auffälligsten fand ich die abgebildete Bodenwölbung nahe Gipfel. 


Blick von der Ohlandsburg nach Norden, zurück zum Herrnwald; beim leicht erhöhten Bereich rechts hinter den Lärchen dürfte es sich um den Suterberg handeln. 


per Rundweg "Schnepfe" weiter Richtung Westen, zurück nach Niederselters


Vom Flurstück Habichtstal kommend, treffe ich (mal wieder) auf das "liegende Y". 


"Liegendes Y" und Grenzweg zwischen Bad Camberg (links) und Selters (rechts); beim Waldstück, das sich durch die Bildmitte zieht, handelt es sich um den Distrikt Kühgraben, dahinter links am Horizont ist zu erkennen: 




"liegendes Y" am Rande des Distrikts Kühgraben (direkt an der B8 bzw. am Emsbachtal)