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Hofheim - Langenhain - Breckenheim

- unterwegs Mitte April 2020, vor allem Ecke Hofheim


Pinienwald auf dem Kapellenberg (eher so oberer Westhang)


Hohe Schneise nahe Meisterturm


Grauer Stein im Westhang vom Kapellenberg


hinab in's Schwarzbachtal, Schwarzbach und L 3011 überquert,
dann weiter hinauf in den Hinterwald (zwischen Hofheim und Langenhain)



Der Hinterwald scheint mir eine recht uncharakteristische Ecke zu sein. Eine Besonderheit: Auf der Karte sind einige Gräben eingezeichnet, die ich zunächst für Hohlwege hielt. Allerdings handelt es sich dabei um ein Erosionsphänomen mit dem Namen "Runse" (check Wikipedia).


Die hier abgebildeten Runsen, fünf Meter oder tiefer in's Erdreich eingeschnitten, sind bereits in einer Militärkarte von 1819 eingezeichnet.


eine kleine prägnante Stelle in diesem Waldstück: Wiese mit Rastplatz am Postweg


noch so ne Runse


Ankunft an der Wanderroute "liegendes Y" auf der unbewaldeten Anhöhe Bahnholz (südlich von Langenhain)


Blick von dort zurück über's Schwarzbachtal zum Hofheimer Kapellenberg


Bahnholz mit Wiesen, Strommasten und Reiterhof


Blick vom Bahnholz zur Ostflanke des Bergs Kartaus


Bahnholz Richtung Langenhain


weiter Richtung Wiesbaden mit dem Pfarrhag en passant


der übliche Abstecher in's Thierbachtal mit Orje-Weiher


Teich am Klingenbach nahe Klingenmühle


weiter am Klingenbach entlang nach Süden Richtung Breckenheim auf dem...


... Grenzweg zwischen Hofheim und Wiesbaden


am Flurstück "Nackwald" (obwohl unbewaldet)


am Flurstück Kuhtrieb, kurz vor Breckenheim (Weg mündet in die Alte Dorfstraße)

Tour Ende März '18 (Wiesbaden Nordost)

Bahnholz - Steinhaufen - Rentmauer - Kesselbachtal


Wanderroute "schwarzer Punkt" an der Idsteiner Straße, oberhalb vom Bahnholz


Herzogsweg zwischen Idsteiner Pfad und Platte


Blick vom Berg Steinhaufen in den angrenzenden ehemaligen Steinbruch


Rentmauerweg und Wanderroute "gelber Balken"; 90° nach links gedreht:


An diesem Weg (in den Hang der Rentmauer) ist in älteren Karten eine Laupusbuche verzeichnet, ich kann sie allerdings nicht mehr finden. Manchmal wird sie auch fälschlich "Laubusbuche" genannt, der Widmungsträger ist allerdings sehr wahrscheinlich ein Fritz Laupus - mit "p".


Fichtenkultur in der Wehener Wand - ich liebe Fichtenwald.


Kesselbachweg (noch auf Höhe der Wehener Wand), im Hintergrund das Flurstück Dotzheimer Haag


Das hier müsste etwa der ehemalige Standort vom Holzhackerhäuschen sein (Ecke Aarstraße - Wilfried-Ries-Straße, angrenzend an's Areal der Fasanerie).


verrostetes Scharnierteil - möglicherweise ein Überbleibsel
des früheren Holzhackerhäuschen-Geschehens

kurze Tour vom Dambachtal in's Goldsteintal

Es folgt ein etwas spröder Post, aber bei dieser kurzen Wanderung Anfang Januar 2019 habe ich einige für mich neue Dinge gesehen, die nun auch für den Blog willkommene Ergänzungen sind.

Blick vom Fritz-Borngießer-Weg in's obere Dambachtal, im Bildzentrum die Melibokus-Eiche


Der Fritz-Borngießer-Weg verläuft als Wanderroute "gelber Balken" durch das Flurstück Bahnholz über den Bahnholzer Kopf. Den nicht sehr gebräuchlichen Wegnamen habe ich in Rundwanderungen Taunus (1968) und Wiesbadener Wanderungen (1978) gefunden


trigonometrischer Punkt Bahnholzer Kopf; wie ich neulich las, leitet sich der allgemein verbreitete Flurname "Bahnholz" von Bannholz ab (= ein nicht frei nutzbares Waldstück)


Das hier dürfte der ehemalige Grillplatz und Steinbruch am Heuweg sein.


recht verborgene Wiese im Flurstück Himmelöhr


Es folgt ein Schlenker in's Flurstück Krummborn auf der Suche nach Spuren eines ehemaligen römischen Gutshofes. Am oberen Bildrand ist eine leichte Stufe im Gelände zu sehen, ich habe allerdings keine Ahnung, ob diese etwas mit dem Gutshof zu tun hat. Ich bin ungeübt darin, entsprechende Bodenverformungen historisch zu "lesen".


Dafür habe ich im Krummborn einen wilden Biker Trail entdeckt und eindeutig als solchen im Gelände "gelesen". Den konnte ich als Fußpfad in's Goldsteintal nehmen.

Idsteiner Straße

Im Taunus verlaufen diverse Altstraßen. Einige davon werden auch heute noch als Straßen genutzt, andere sind inzwischen zumindest abschnittsweise verschwunden, oder fristen ein Dasein als Forst- oder Wanderwege. Eine sicherlich jüngere dieser Altstraßen ist die Idsteiner Straße, welche weitgehend mit der Gemarkungsgrenze zwischen Wiesbaden-Nordost und Sonnenberg gleichläuft. Sie beginnt im Stadtbereich Wiesbadens, führt an BKA, Eigenheim und Bahnholz vorbei, ab Höhe Bahnholzer Kopf geht sie gleich mit der Wanderroute "schwarzer Punkt". Und bebildert weiter:


Bahnholzeiche links im Bild; rechts ausserhalb des Bildes trifft
der Heuweg aus Sonnenberg kommend auf die Idsteiner Straße


etwas oberhalb des Waldparkplatzes Idsteiner Straße


An dieser Hütte geht links der Graf-Hülsen-Weg ab Richtung Platte/Steinhaufen.
Rechts führt die Idsteiner Straße weiter zur ...




Von dort aus geht eine befestigte Forststraße am Würzburg vorbei - quasi die gefühlte Verlängerung der Idsteiner Straße. Ihr tatsächlicher Verlauf allerdings zweigt an der abgebildeten Stelle rechts ab, entsprechend der Wanderroute "schwarzer Punkt".


einer von diversen Grenzsteinen am Rand der Idsteiner Straße - wobei dieser Abschnitt wohlgemerkt diesen Namen nicht mehr trägt... hier ist einfach Wanderroute "schwarzer Punkt"


Wanderroute "schwarzer Punkt"; links sind vage die hell schimmernden Wuchshüllen
einer jungen Baumkultur im Osthang vom Würzburg zu erkennen


Im Flurstück Brücher verläuft quasi parallel zur Idsteiner (links) ein Biker Trail (rechts).


Idsteiner Straße im Flurstück Brücher - ziemlich unbefestigte Matschpampe


Anmerkung März 2020: Hierzu hatte ich zuerst ziemlichen Unfug geschrieben. Im Zusammenhang mit diesem Post gab mir der Leser Stefan Schlotter den Hinweis, dass es sich hierbei um einen Jagenstein handelt, also einen Forstgrenzstein. E steht für Erbenheim, die Zahl benennt keine Entfernung, sondern wohl eine Flurabteilung bzw. einen Waldabschnitt.


Hier trifft die Wegführung der alten Idsteiner den Graf-Hülsen-Weg (links),
und verläuft im Bild mittig als Idsteiner Pfad weiter nach Norden.


Idsteiner Pfad


Kochhüttenweg geht rechts Richtung Osten ab.


Kreuzung Idsteiner Pfad/Herzogsweg: links der weitere Verlauf der Idsteiner Straße (immer noch Wanderroute "schwarzer Punkt"), mittig der Kohlenmeilerweg zum Achteck, rechts der Herzogsweg nach Osten


hohlwegartig im Flurstück Bauernhag, östlich vom Berg Steinhaufen


alter Straßenbelag


Die Wanderroute "schwarzer Punkt" trifft auf den Trompeterweg.


selbe Stelle andersrum: das Schild "Landschaftsschutzgebiet" steht scheinbar mitten auf der ehemaligen Idsteiner Straße, rechts Trompeterweg Richtung Platte/Steinhaufen