Rassel IV


Der dritte bzw. vierte Post zu diesem Berg im Wiesbadener Taunuskamm, aber es ist fast jedesmal ganz schön dort oben. 


Rheinhöhenweg a.k.a. Rennpfad, Ankunft an der Rassel (vom Achteck kommend)


Ich wusste, dass das Laub der jungen Birken Mitte April eine ganz spezielle Farbe hat, 
darum wollte ich unbedingt an einem sonnigen Tag zu dieser Jahreszeit dorthin.


der zentrale Ort auf der Rassel mit Bank, TP-Stein, Info-Point etc.


 derzeit das letzte noch intakte Steinmännchen dort; viele andere wurden
in den letzten ein/zwei Jahren zerstört oder zumindest stark beschädigt


Mit der Aussicht Richtung Wiesbaden is nich mehr so dolle - dennoch ein hübscher Anblick.


 Blick vom benachbarten Fichtenstück zur Birkenkultur


 Hirscheiche am Rheinhöhenweg, hinten links die Rassel (und die gerade erwähnten Fichten)


Blick von der Rassel die Gasleitungsschneise entlang nach Nordwesten über's Theißtal 
hinweg Richtung Hoher Wald (der dortige Mast ist am Horizont zu erkennen)
Rassel Rassel Rassel

Hoher Wald III

Der Hohe Wald bildet mit der Hohen Kanzel den Taunushauptkamm nördlich vom Theißtal (bei Niedernhausen). Ich betrachten die Anhöhe Hoher Wald inzwischen als "verschwundenen Berg": auf einer Karte von 1860 ist der westlich der Hohen Kanzel gelegene Gipfel als "Hohe Wald" bezeichnet. Im Laufe der Zeit ist diese Bezeichnung weiter nach links gerutscht, auf aktuelleren Karten (und Wikipedia) ist besagter Gipfel (etwas höher als die Hohe Kanzel!) nun namenlos, die Bezeichnung "Hoher Wald" fungiert teils gar nur noch als Flurstückname. So schafft man den Namen für einen Berg aus der Welt.


 Dieser Bereich mit Handy-Mast, an der Kreuzung Trompeterweg/Gasleitungsschneise, scheint der östlichste Teil vom Hohen Wald zu sein. Hier gibt es einen Post mit weiteren Fotos von diesem Areal.


Von dort führt die Wanderroute "schwarzer Balken" nach Osten, entlang am Hohen Wald zur Hohen Kanzel.


Verbindung zwischen "schwarzer Balken" und einem Weg, der auf dem Grat vom Hohen Wald verläuft. Hier gibt es vereinzelt Reste von altem Straßenbelag - finde ich bei derart "obskuren" Waldwegen immer spannend.


besagter Weg nach Osten über den Grat


... wird an einer Stelle bewacht von dieser Gestalt
(also ich sehe da unwillkürlich ein Pilz-Gesicht)


Hoher Wald, am westlichen Gipfelbereich (etwa 500m geradewegs östlich vom Trompeterweg)


weiter zum höheren Gipfel - hier muss man ein wenig nach den begehbaren Pfaden suchen


Hoher Wald, östlicher Gipfel - der kleine Hügel links ist einen halben
Meter höher als die viel bekanntere Hohe Kanzel - dig it, baby!


Es gibt in diesem Areal einige grobe Forstwege, wie rechts im Bild, sowie kleine Pfade, die die Hochsitze
vor Ort mit dem etwas besser kultivierten Wegesystem verbinden.


Der Gipfelbereich wird geprägt von Jungbäumen, umgeben von älterem Fichtenbestand.


Bejagungsschneise im Gipfelbereich


in direkter Nähe


Hier hat mal wieder jemand seinen Müll nicht weggeräumt.
Hoher Wald - Hoher Wald - Hoher Wald

Tour von Idstein nach Niedernhausen

Ich bin bereits im Mai letzten Jahres von der Wiesbadener Platte nach Idstein gelaufen - Trompeterweg -> Lahngaustraße -> Siebenkippelstraße. Und je näher ich nach Idstein kam, desto weniger war ich beeindruckt. Bei dieser Tour (April 2019) bin ich zunächt in entgegengesetzter Richtung gelaufen, und habe den Abschnitt Siebenkippelstraße und den umliegenden Wald völlig anders wahrgenommen - viel spannender! Mit Siebenkippel- und Eisenstraße sind zwei Altstraßen vertreten.


Beginn der Wanderung: Route "roter Punkt" in Idstein an einem Supermarkt


Auf dem Weg aus Idstein heraus habe ich mich gleich mal etwas verlaufen, und bin auf dieser Forststraße nördlich vom Geierskopf gelandet.


 am Gipfelbereich vom Geierskopf


in direkter Nachbarschaft: auf dem Weg zum Gipfel vom Roßberg


 Siebenkippelstraße am Trinkwasserwald


Gemauertes Fundament, quadratisch und einige Meter groß - ich dachte zunächst, es könnte noch der Rest eines Limes-Wachturms sein? Aber zwei Passanten waren sich sicher, dass dieses Gemäuer nichts mit den Römern zu tun hatte, und nur wenige Hundert Jahre alt sei. Auf der (nicht immer optimal informierten) "open source"-Ebene des Geoportals Hessen lese ich, es sei doch ein "Römerturm". Vor Ort ist das Ding allerdings nicht als solcher kenntlich gemacht.
Nachtrag: Inzwischen habe ich über Wolfgruben gelesen, und es gab einen Bautypen, der diesem Loch ähnelt. 


In den die Siebenkippelstraße säumenden Waldgebieten habe ich einige Felsformationen gefunden - nicht sonderlich groß, aber ganz hübsch. Dieser Fels ist auffallend flach und ragt wie eine Wand aus dem Waldboden.


 Siebenkippelstraße an der Ziemerswand


 Stromtrasse zwischen Ziemerswand und Lenzenberg


 Blick von dort nach Osten Richtung Hochtaunus


herangezoomt: Großer Feldberg und Kleiner Feldberg (ganz hinten), davor Glashütten mit dem Berg Glaskopf (setzt sich kaum vom Hintergrund ab), ganz vorne wahrscheinlich Lenzhahn


Nachdem vor nicht allzu langer Zeit an der Bergnase Hohler Stein (in der einst so genannten Eichelberger Mark) Kahlschlag stattgefunden hat, gibt es von der Stromschneise aus direkten Blick auf die dortige Felsformation (stark herangezoomt).


Eisenstraße zwischen Stromtrasse und...


... Lenzenberg (hier der Gipfelbereich)


 Wenn ich den Text auf http://www.taunusreiter.de/Altstrassen_Taunus.html richtig interpretiere, ist dieses ebenfalls ein Teilstück der alten Eisenstraße (trifft auf die L 3273).


 an der Lenzenmühle (im oberen Daisbachtal)


 Blick über's Daisbachtal zurück zum Lenzenberg


Kahlfläche im Steinritsch, nördlich vom Zieglerkopf - hier sah es vor rund 3 Jahren noch völlig anders aus!


 Ausblick von dort nach Osten, v.l.n.r.: Großer Feldberg (verdeckt),
"Eichelberger Mark" bzw. Nickel & Co., hinten rechts Spitzeberg, Atzelberg, Rossert...


Detail: hinten Großer Feldberg und Kleiner Feldberg, davor etwa Hohler Stein und Buchwaldskopf (Ndh.)/Nickel (plus Stromleitung von Niedernhausen nach Idstein)


kleiner Stolleneingang oder sowas am Bembelweg, nördlich vom Zieglerkopf - taucht im Blog bereits hier auf


 Blick durch den Zaun in den alten Steinbruch bei Königshofen/Niedernhausen


Kroneiche am Bembelweg (blauer Krug auf gelbem Grund)