Kleiner Zacken und Co.

Im Westhang vom Weilsberg und der benachbarten, sich nördlich zum Hühnerberg hinziehenden Bergflanke befinden sich einige Felsformationen. Die bekanntesten sind sicher Großer Zacken und Beilstein. Nachfolgend gibt es zusätzlich Bilder von kleineren, benachbarten, nicht ganz so bekannten Felsbildungen - alle zu Glashütten.


kleiner unbenannter Fels am Emil-Mohr-Weg, einige Hundert Meter nödlich vom Beilstein


hier ein Foto meiner ersten Begegnung mit dem Beilstein (Glashütten)


Beilstein (Glashütten); dieses Motiv gibt es ähnlich bereits im Blog - ist halt ein schönes Teil.


dito


Schinderhannes-Steig oberhalb vom Beilstein - zwischen diesen (meines Wissens nach unbenannten) Felsen hindurch gelangt man zur Hühnerstraße zwischen Weilsberg und Hühnerberg


Detail


Großer Zacken vom Emil-Mohr-Weg aus


kleiner Nachbar vom Großen Zacken, nah am Rübenhainsweg; ganz in der Nähe
muss es auch einen ehemaligen Stolleneingang namens Bärenhöle bzw. Bärenhöhle geben


Der hier abgebildete Kleine Zacken sowie Beilstein und Großer Zacken sind
allesamt durch den Rundweg "Milan" miteinander verbunden.



Kleiner Zacken


Kleiner Zacken


Kleiner Zacken mit ausbaufähiger Aussicht

(alle Fotos Oktober/November 2020)

Wo ein Weg ist ...: Hühnerstraße

Die Hühnerstraße (eine Altstraße) hat in früheren Zeiten Kronberg/Königstein mit Weilburg verbunden. Mehr dazu hier: www.taunusreiter.de/Altstrassen_Taunus.html. Der folgende Post zeigt den Abschnitt zwischen dem Bergpass Rotes Kreuz und der Anhöhe Moosheck, wobei Fotos in entgegengesetzter Blickrichtung mit einem (<) markiert sind. Auf dieser Strecke markiert die Hühnerstraße die Grenze zwischen Glashütten und Schmitten, und hat mit der Rennstraße einen östlich parallellaufenden Kompagnon.

zwischen der Bushaltestelle "Rotes Kreuz" und dem Parkplatz "Weilsberg" (<)


ähnlicher Wegabschnitt mit Blick Richtung Weilsberg


Hühnerstraße im Westhang vom Weilsberg


dito (<)


Hühnerstraße nördlich vom Weilsberg (<)


ähnlicher Standort mit Blick zum südlichen Nebengipfel vom Hühnerberg


Den Funkmast auf dem Hühnerberg wollte ich auch unbedingt mit dabei haben - voilà. (<)


heller, aber ähnlich (<)


kurz vor dem eigentlichen Gipfel des Hühnerbergs


Hühnerstraße am Hühnerberggipfel (<)


Das hier dürfte in der Senke zwischen Hühnerberg und Moosheck sein.


Hühnerstraße nahe Gipfel vom Moosheck Richtung Parkplatz Kittelhütte

Wo ein Weg ist...: Rennstraße (Ecke Schmitten)

Die Rennstraße verläuft etwa vom Weilsberg bis zum Windhain alternativ zur Hühnerstraße als Parallelbahn (Hühnerstraße = alte Hauptverbindung von Königstein/Kronberg nach Weilmünster). Dieser Artikel http://www.taunusreiter.de/Altstrassen_Taunus.html datiert die Rennstraße auf das frühe Mittelalter - damit ist es eine Altstraße. Die folgenden Fotos stammen von vier Touren im Herbst 2020.


Blick vom Brunhildisfelsen (Großer Feldberg) zum Hühnerberg - im dortigen Hang ist die Rennstraße querverlaufend zu sehen.


Rennstraße am Windhain


ähnlich - hier kurz vor Seelenberg


etwa derselbe Streckenabschnitt, entgegengesetzte Blickrichtung


Rennstraße, Höhe Hühnerberg (mit Blick auf den Großen Feldberg)


"Portrait" der Rennstraße :o)


herangezoomter Blick vom Südhang des Hühnerbergs auf die Rennstraße nördlich vom Weilsberg


weil so hübsch: selbe Stelle zwei Tage vorher fotografiert vom benachbarten Hang aus


Das hier muss auch dort in der Nähe sein, im Nordhang vom Weilsberg.


Rennstraße im Osthang vom Weilsberg Richtung Parkplatz Weilsberg

Kastanienberg (Bierstadt)

Der Kastanienberg, nur ein paar Hundert Meter östlich vom Bingert gelegen, ist ein sehr kleiner Berg, in etwa einer Minute "erklommen". Das private Areal gehört zum Lindenthaler Hof, ist dabei frei zugänglich, aber ausdrücklich nicht die richtige Stelle zum Kräutersammeln, Hund frei rumlaufen lassen, oder für downhill-Biker-Aktivitäten. Die Nussfrüchte der vorhandenen Kastanienbäume sind minderwertig.
Ich war im Laufe des Jahres einige Male auf dem Kastanienberg, habe auch schon diverse Fotos angesammelt, hier allerdings vorweggenommen Bilder meiner bislang letzten Tour dorthin (Anfang November 2020).

Von der Bushaltestelle Burgacker geht's zum Berg z.B. über die Zufahrt zum Lindenthaler Hof - Blick von dort. 


Zugang zum Kastanienberg vom Lindenthaler Hof kommend (Blick zurück); irgendwo fließt hier auch der Lindenbach durch's Bild.


Blick vom Kastanienberg in's Lindental mit Lindenthaler Hof und Hochzeitswald


kleiner Gipfelbereich vom Kastanienberg


Von den östlich benachbarten Heßlocher Streuobstwiesen kommend (Rundweg "braune Haselnuss"), gelangt man ganz ohne Steigung auf den Kastanienberg - ist also genaugenommen eine Bergnase.


Wie der Name sagt, wachsen vor allem Kastanien auf dem Berg - im Bild die größte.




... huuiii ...


Im Westhang geht's eher gemütlich in serpentinenartig angelegten Pfaden bergauf
- hier und da mit liebevoll gestalteten Sitzgruppen am Wegrand.


Pfad am Südhang


Der Kastanienberg ist zusammen mit dem Bergfeld das einzige Stückchen Taunus in diesem Blog, welches in Bierstädter Gemarkung liegt - Blick vom Bergfeld zum Kastanienberg, links dahinter am Horizont die kahle Kuppe vom Berg Rassel.

Großer Zacken

Der Große Zacken ist eine Felsformation im Westhang des Weilsberges, Flurstück Rübenhain. Der Weilsberg selbst liegt überwiegend in Schmittener Gemarkung, sein Westhang inkl. Zacken gehört allerdings zu Glashütten. Im Umfeld gibt es einige weitere Felsformationen, z.B. den Kleinen Zacken und den Beilstein (nicht zu verwechseln mit dem Flurstück des selben Namens bei Wiesbaden-Frauenstein). Alle Fotos sind im Herbst 2020 entstanden.


Emil-Mohr-Weg am unteren Teil vom Großen Zacken


Blick von dort hinauf


Der Rübenhainsweg verbindet den Emil-Mohr-Weg mit den oberen Felsspornen -


- so bekommt man bequemen Zugang zur im Hang verlaufenden Felsformation.


Huuii, das sieht nach guter Aussicht aus.


Bei meinem ersten Ausflug an diese Stelle hatte ich noch sehr mit meiner
Höhenangst zu kämpfen. Der Felsvorsprung könnte ja abbrechen oder so.



Blick zum höchsten Vorsprung vom Großen Zacken - auf dem oberen
Bereich des Felsens ist klein eine Person mit dunkelgrauer Jacke
zu erkennen - mit diesem Größenvergleich schätze ich die Höhe
des Steins auf rund 15 Meter.



Zugang dorthin - nachdem ich schnell festgestellt habe, dass der Felsen beim Begehen
nicht abbricht, konnte ich mich auch etwas sicherer darauf bewegen, mit folgender ...



... Aussicht nach Westen den Taunushauptkamm entlang:
Hinter dem großen Nebelfeld zieht sich von links nach rechts durch's Bild: nördliche Eichelberger Mark mit Nickel (-> schütterer Baumbestand im Gipfelbereich!) und Heidekopf (östlich von Idstein). Eine Ebene dahinter sind zu sehen der Bergzug Hohe Kanzel/Hoher Wald und die Ziemerswand (check out the dortige Stromtrasse, diagonal im Hang etwas dunkler abgesetzt). Die Senke dazwischen, mit den hellen langgezogenen Flecken, liegt bei Niedernhausen-Engenhahn nahe Trompeterweg. Hinter dem Hohen Wald lugt rechts ein klein wenig die Hohe Wurzel hervor, auch ist bei höherer Auflösung der dortige Fernmeldeturm zu erkennen.


Dafür weiß ich hierüber nichts: Blick nach Nordwesten Richtung Idsteiner Senke und Hintertaunus.


etwas herangezoomt: Emsbachtal und Oberems


So eine Felsschönheit ist natürlich auch waldtouristisch erschlossen: Wanderroute "roter Milan"
an der nördlichen Seite vom Zacken (hier braucht's Trittsicherheit).



Großer Zacken vom "roten Milan" aus


Detail

Nun noch zwei Felsformationen in der unmittelbaren Nachbarschaft:

kleiner Fels im Bereich vom Rübenhainsweg, keine 200 Meter südlich vom Großen Zacken;
das Geoportal Hessen verzeichnet in der Nähe einen Stolleneingang namens "Bärenhöle" (sic)



Fortsetzung vom Großen Zacken unterhalb des Emil-Mohr-Weges
Großer Zacken Großer Zacken Großer Zacken