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Wo ein Weg ist...: Rennstraße (Ecke Schmitten)

Die Rennstraße verläuft etwa vom Weilsberg bis zum Windhain alternativ zur Hühnerstraße als Parallelbahn (Hühnerstraße = alte Hauptverbindung von Königstein/Kronberg nach Weilmünster). Dieser Artikel http://www.taunusreiter.de/Altstrassen_Taunus.html datiert die Rennstraße auf das frühe Mittelalter - damit ist es eine Altstraße. Die folgenden Fotos stammen von vier Touren im Herbst 2020.


Blick vom Brunhildisfelsen (Großer Feldberg) zum Hühnerberg - im dortigen Hang ist die Rennstraße querverlaufend zu sehen.


Rennstraße am Windhain


ähnlich - hier kurz vor Seelenberg


etwa derselbe Streckenabschnitt, entgegengesetzte Blickrichtung


Rennstraße, Höhe Hühnerberg (mit Blick auf den Großen Feldberg)


"Portrait" der Rennstraße :o)


herangezoomter Blick vom Südhang des Hühnerbergs auf die Rennstraße nördlich vom Weilsberg


weil so hübsch: selbe Stelle zwei Tage vorher fotografiert vom benachbarten Hang aus


Das hier muss auch dort in der Nähe sein, im Nordhang vom Weilsberg.


Rennstraße im Osthang vom Weilsberg Richtung Parkplatz Weilsberg

Windhain II

Der Windhain ist ein Berg bei Seelenberg/Schmitten, gehört allerdings fast komplett zu Waldems. Rund 4km nordwestlich vom Großen Feldberg entfernt, ist er Teil des östlichen Hintertaunus. Eine erste schmale Bilderserie zum Windhain - nach frischem Kahlschlag 2020 - gibt es hier, die folgenden Fotos stammen von einer Wanderung im Juli 2021. Ich fand diesen Abschnitt der Tour sehr beeindruckend!

Klar, immer noch kahl, aber die steppenartig nachwachsende Landschaft hat für mich auch ihren Reiz - im Bild die Rennstraße im Osthang vom Windhain. 


Aussicht von dort: Sängelberg (links) und Großer Feldberg (hinten rechts)


Rennstraße, Osthang Windhain


Rennstraße, Blick zurück


Rennstraße, hier auf Höhe der Ortschaft Seelenberg (rechts außerhalb des Bildes)


der Weißeberg von dort herangezoomt (nahe Siedlung Hegewiese)


Rennstraße


nochmals der benachbarte Sängelberg, Ort oben rechts = Feldbergsiedlung/Oberreifenberg


hier eine Etage weiter oben, auf dem Weg am Gipfelbereich (auch Teilstück Schinderhannes-Steig)


Blick vom Berggrat zum oberen Weg im Westhang - direkt am Hochsitz rechts im Bild ist ...


... dieses Foto entstanden (mit entgegengesetzter Blickrichtung)


Auf diesem Weg weiter in südlicher Richtung gelangt man im oberen Westhang vom Windhain ...


... an eine Stelle mit Aussicht nach Westen über die Idsteiner Senke den Taunushauptkamm entlang.


im Bild beschriftet: Zieglerkopf, Hohe Kanzel, Hoher Wald, Eichelberg, Hohe Wurzel, Totenberg und Heidekopf (beide bei Heftrich), Lenzenberg, Ziemerswand


Hart herangezommtes Detail: Hinten ist die Kahlfläche im Flurstück Steinritsch zu sehen, davor die Anhöhe mit der Römerschanze bei Lenzhahn; die links sichtbare Schneise zieht sich durch die Distrikte Gerheck und Eichelgärten, auch verlief rechts davon einst der Limes. Rundherum war ich schon an einigen Stellen (Wolfsbachtal, Lenzhahn, Kastell Alteburg), aber direkt im abgebildeten Bereich noch nie (inzwischen doch - siehe dort).


Weg am nördlichen Nebengipfel vom Windhain


Blick vom nördlichen Bereich des Windhains (Alte Heide) in das Kachelbachtal. Dieser Name ist nicht geläufig, aber diese Stelle wird in Zukunft gelegentlich im Blog auftauchen, und ich werde diesen Namen dafür benutzen, DENN: Es gibt in der Nähe einen "Neuen Kachelbach", und die Flurstückbezeichnung um den Bachlauf im abgebildeten Areal lautet "In der alten Kachelbach". Daraus schließe ich, dass es hier ein Gewässer gibt, welches zumindest früher "Alter Kachelbach" genannt wurde. Kann aber auch sein, dass dieser inzwischen trockengefallen ist, da zwei Trinkwasseranlagen jenen Windhain-Nebengipfel "anzapfen", aus der sich der Alte Kachelbach gespeist hat.
Jedenfalls: Dieses Areal um das Flurstück
"In der alten Kachelbach" ist recht deutlich vom Bergkamm bei Wallbach/Görsroth aus zu sehen.


entgegengesetzter Blick über's Kachelbachtal, zurück auf das Flurstück Alte Heide am nördlichen Ende des Windhains

Weilsberg

Der Weilsberg ist der vierthöchste Gipfel im Taunus! Er liegt zwei Kilometer westlich des Großen Feldbergs und gehört größtenteils zur Schmittener Gemarkung. Obschon so nahe am Taunushauptkamm gelegen, wird der Weilsberg der naturräumlichen Einheit Östlicher Hintertaunus zugeordnet. Mit Fotos von sieben Touren im Herbst 2020 und Frühling 2021 ist der folgende Post ein wenig zusammengestückelt. Das ist aber nicht schlimm.

Blick von der Limesstraße über die Reifenberger Wiesen zum Weilsberg


vom Parkplatz Weilsberg kommend per Schinderhannes-Steig zum Weilsberg-Gipfel


Gipfel


im flachen Nordhang



der obere Rundweg östlich vom Gipfel und ...


... westlich vom Gipfel


im Westhang, eine Etage weiter unten: Hühnerstraße


Gedenkstätte an der Hühnerstraße


Rennstraße im Weilsberg-Nordhang, hier herangezoomt vom südlichen Nebengipfel des Hühnerbergs


Rennstraße im Nordosthang, Richtung Parkplatz Weilsberg


Rennstraße im Osthang (Rundweg "Hase"), im Bildzentrum ist Oberreifenberg zu sehen.


Blick vom "Hasen" zum Großen Feldberg


Im Osthang des Weilsbergs gab es einst die Skisprungschanze Oberreifenberg. Ihre Position ist auf der Rennstraße hangabwärts an einem kniehohen Gemäuer erkennbar. Auch hat die Schanze, wie im Bild zu sehen, deutliche Spuren im Gelände hinterlassen.


Weg am unteren Osthang vom Weilsberg


Ähnlich - das angrenzende Wiesenstück heißt "Am Königsteiner Weg".


Ortssprung auf die andere Bergseite: Während der Osthang des Weilsbergs zu den benachbarten Wiesen hin nur etwa 50 Meter abfällt, beträgt der Höhenunterschied den Westhang hinunter zum Emsbachtal rund 200 Meter. Dieses Areal ist entsprechend groß und dort ist auch mehr los - z.B.: der Felsen Großer Zacken, im Bild gesehen vom Emil-Mohr-Weg.


Aussicht von dort über's Emsbachtal


Blick vom Großen Zacken nach Westen zum Wiesbadener und Niedernhausener Taunus; zu sehen sind u.a. der Nickel mit Nachbarschaft und der Gebirgszug Zieglerkopf - Hohe Kanzel - Hoher Wald. Hier habe ich eine ähnliche Ansicht minutiös analysiert.


im Flurstück Rübenhain auf dem Rübenhainsweg (beim Großen Zacken) mit Blick zum Glaskopf


Entsprechend kann man vom Glaskopf aus - hier auf dem Dornsweg - den Weilsberg sehen.


auf dem freien Feld nahe Limeskastell Maisel mit Blick zum Hühnerberg (links),
Weilsberg (Bildmitte) und Großer Feldberg mit Glashütten (rechts)

Windhain (bei Seelenberg/Schmitten)

Der Berg Windhain - in einigen einschlägigen Karten komischerweise nicht erfasst/benannt - liegt im östlichen Bereich der Gemarkung Waldems, grenzt aber unmittelbar westlich an den Ort Seelenberg an. Die Fotos zu diesem Post sind Mitte Oktober 2020 entstanden - alles in allem recht rustikal, aber so sieht der frisch abgeholzte Windhain an einem überwiegend bewölkten Oktobertag nunmal aus (eine facettenreichere Bilderserie aus dem Folgejahr gibt es hier).
Zur örtlichen Einordnung: Wir befinden uns hier im östlichen Hintertaunus, einige Kilometer nordwestlich vom Großen Feldberg.


Rennstraße im Osthang


Großer Feldberg von dort gesehen (im Hintergrund links)


nochmals Rennstraße im Osthang Windhain


im Hintergrund: nochmals Großer Feldberg, links davor der Sängelberg


Weg am Gipfel des Windhains, hinten rechts der höchste Bereich des Berges
(verdammt, ich habe versäumt, dort nach dem trigonometrischen Punkt zu schauen)



Aussicht von dort nach Osten mit einigen Gipfeln des östlichen Hintertaunus: vorn rechts Sängelberg, links daneben schmal durch's Bild Pfaffenrod, hinten am Horizont links Großer Eichwald - Fauleberg - rechts Weißeberg (man sieht die dortige Lücke im Baumbestand)


Schinderhannes-Steig im Südhang vom Windhain - führt zur ...


... Kittelhütte (Mündung vom Schinderhannes-Steig siehe Pfeil)


Ortswechsel: Blick über die Reifenberger Wiesen zum Windhain (= der zentrale Bergrücken am Horizont);
rechts im Bild der Ort Seelenberg und der Turm der Burg Reifenberg