Wo ein Weg ist (XXI) - Herzogsweg

- Teil dieser Serie -


Laut Ausschilderung ist hier der östliche Beginn vom Herzogsweg, rechts abzweigend vom Trockenbornweg. Mir liegt eine detaillierte Landkarte vom Ende des 19 Jhd. vor, auf der der Herzogsweg von hier bis zur Platte noch nicht eingezeichnet ist - dieser Abschnitt des Weges ist also neueren Datums.


Rasselweg kreuzt Herzogsweg


unweit der Herzogshütte; rechts geht's weiter zum Altenstein,
links per Kegelbahnweg zum Haus Hubertus (gleichlaufend mit dem Taunushöhenweg)


Und wenn ich's mir recht überlege, läuft auch der Rheinhöhenweg teilweise mit dem Herzogsweg gleich
(grob zwischen Platte und Eiserner Hand - also auch im Bild).


Herzogsweg vom Gebirgspass Eiserne Hand zum Altenstein


genau in die entgegengesetzte Richtung, am Biegel


Herzogsweg kreuzt Roßbach (schon im Dunstkreis der Hohen Wurzel)


selbe Stelle andersrum


Herzogsweg an der Bergnase Roßkopf

Speierskopf

Im Grunde ist der Speierskopf, manchmal auch "Speyerskopf" geschrieben, die westliche Bergnase des Hinteren Nerobergs, und grenzt direkt ans Nerotal. In Nils Oelkers' Masterarbeit befindet sich ein altes Foto, auf welchem ein kleines Plateau mit schnuckeligen Sitzgruppen nach einem kultitivierten Ort zum Entspannen im Grünen aussieht - wenig verwunderlich, da dieser Platz auf dem Speierskopf in einem stadtnahen Haupterholungsgebiet liegt.


 besagtes Plateau


Selbe Stelle - auffallend ist im rechten hinteren Bildbereich der knorrige Baumstumpf.


 Einen ähnlichen gibt es im Hang zum Koch-Denkmal hin
- ich tippe auf ehemalige Zierpflanzungen.


Vom oben gezeigten Plateau führt dieser Weg Richtung Salzleckweg - mit dieser auffallenden Baumreihe möglicherweise einst als einseitige kleine Allee angelegt? 
update 2020: Dieser Weg ist Teilstück des Via Mattiacorum.


 kleines Plateau in der Felsengruppe am Westhang vom Speierskopf


selbe Felsengruppe vom Hauptweg im Nerotal aus (in unmittelbarer Nähe befindet sich der Grillplatz - den kennt man als Wiesbadener Ausflügler wohl gemeinhin)


 Carl-Koch-Denkmal am südlichen Bergfuß vom Speierskopf mit Blick ins Nerotal


Als Rastplatz auf dem Walderlebnispfad Neroberg befindet sich im Hang zum Hinteren Neroberg hin diese "Aussichtsstelle" - früher möglicherweise ein prima stadtnahes Ausflugsziel, allerdings ist die auf dem Schild angepriesene Aussicht zur Hohen Wurzel zumindest in der grünen Jahreszeit zugewachsen.

Wo ein Weg ist (XX)


- Teil dieser Serie


 Waldlehrpfad an der Platte im Flurstück Fürstenrod


 Weg über den Gipfel vom Flurstück Beilstein


Rennpfad (und Rheinhöhenweg) zwischen Trompeterweg und Achteck; wie ich inzwischen herausgefunden habe, nannte man diese Anhöhe früher Trompeter bzw. Trompeterberg




"Geheimweg" im Schnepfenbusch


 Wanderroute "schwarzer Balken" auf dem südwestlichen Nebengipfel vom Trompeterberg




 Rheinhöhenweg/Rennpfad kurz vor der Rassel

wieder auf'm Bingert


Es gibt einen ersten Post mit Aussichtsfotos vom Bingert - dort sind direkt in die Bilder Beschriftungen eingefügt, worauf ich in diesem Post verzichte. Also bei Interesse, welche Beule im Taunuskamm welcher Berg ist, gerne zum älteren Post gehen. 


 Blick nach Westen zum Rheingau (am Horizont: Hallgarter Zange, Kalte Herberge, Erbacher Kopf, Dreibornsköpfe, wahrscheinlich auch der Hansenkopf), rechts die Hohe Wurzel
 

anderer Standort und kleiner Schwenk nach rechts bzw. nach Osten


herangezoomt: links ist das Jagdschloss Platte zu sehen, und rechts der "Fichtenzacken" am Berg Steinhaufen


v.l.n.r. im Taunuskamm zu sehen: Rentmauer, Steinhaufen, mutmaßlicher Trompeterberg (genau mittig), Rassel, Bechtewald;
 - das hier ist ein ähnliches Foto mit entsprechender Beschriftung -


Wasserturm auf dem Bingert, vorne mein liebes Fahrrad


hinten zentral der Kellerskopf, davor schiebt sich der Kitzelberg in's Bild


- Zeit, nach rund 7-stündiger Tour den Heimweg anzutreten

Rumpelskeller II


Blick in den oberen Hang des Rumpelskellers vom Leierkopf bei Frauenstein aus; dieser Bereich bildet den Abschnitt des Taunushauptkamms zwischen Rotekreuzkopf und Hohe Wurzel - mit immerhin etwa 500m Höhe


Im oberen Rumpelskeller gibt es eine kleine Kahlfläche in Hanglage
und entsprechende Aussicht nach Süden (Mainz etc.).


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es irgendwo hier oben ein Aussichtsgerüst - siehe "Schöne Aussichten" von Bernd-Michael Neese. Der Abbildung in dem Buch kann ich den genauen Standort nicht entnehmen, aber in dem hier vorgestellten Bereich vom Rumpelskeller gibt es zumindest noch einen formschön kohlenstoffbasierten Hochsitz (auch klein in der Mitte vom ersten Bild oben zu sehen).


in der Bildmitte der Berg Spitzer Stein (bei Frauenstein)


selbiger stark herangezoomt (und vielfach gefiltert - daher so unnatürliche Färbungen);
im Hintergrund: der Rhein und ein bisschen Budenheim


Diese Stelle ist nur mühsam über krumpelige und steile Forstgassen zu erreichen, aber...


... ich finde es lohnt sich, denn hier gefällt's mir noch besser als auf der Rentmauer.


Das Areal vom Flurstück Rumpelskeller ist insgesamt recht ...


... groß (reicht hinab bis zum Kornweg), hier im Post gibt's also nur den kleinen Bereich ...


... mit Kahlfläche, gelegen zwischen dem Rumpelskellerweg und dem Taunushöhenweg.


Pinkelpäuschen am Rumpelskellerweg mit Blick den oben gezeigten Hang hinauf

Rumpelskeller Rumpelskeller Rumpelskeller

Rassel III

auf dem Wiesbadener Berg Rassel Mitte November 2018:
(sieht inzwischen etwas trister aus)


vom Achteck kommend auf dem Rheinhöhenweg (a.k.a. Rennpfad) mit Blick zum Gipfelbereich der Rassel






oberer Westhang der Rassel




leider keine Aussichtsstelle mehr - die jungen Birken auf der Rassel sind inzwischen übermannshoch


Zu diesem Zeitpunkt ist die Rassel noch ein kleines Steinmännchen-Paradies mit teils über zwei Meter hohen, und ausgefuchst konstruierten Exemplaren. Aber die meisten davon wurden inzwischen zerstört.


ähnlich


älhnich


äclhinh


Blick von der Gasleitungsschneise zur Hirscheiche am Rheinhöhenweg


im Südhang der Rassel


Ich habe diese Birkenblätter einige Tage vorher bei einer anderen Wanderung aus der Ferne
leuchten sehen, und beschlossen, mir das schleunigst aus der Nähe anzuschauen.


Es gibt im oberen Südhang der Rassel einige kleine Pfade, aber da einer davon
in's "Loch" halbrechts führt, vermute ich, dass es Wildschweinwege sind.




Steinmännchen mit Hirscheiche


nochmals der Rheinhöhenweg mit Gipfelbereich


Rassel vom Rambachtal/Flachsland aus stark herangezoomt

Hier gibt es weitere Bilder von der Rassel.