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Tagestour Mitte Juni, Teil 3: Rennplatt & Gaulskopf

Mitte Juni (2020) habe ich eine längere Tour im Hinterlandswald
gemacht, die Fotos dazu sind auf drei Posts verteilt:

Hahnenberg/Filslei - Nabeler Berg & Steinbruch - Rennplatt & Gaulskopf (dieser Post)

Rennplatt und Gaulskopf gehören zu Schlangenbad. 


von der Kreuzung mit der Volkmanneiche kommend zur Rennplatt


auf der Anhöhe Rennplatt mit Aussicht nach Norden (Springen)


Ein benachbartes Flurstück scheint "Rennblatt" zu heißen, und als Variation von Rennplatt gibt es noch "Rennplatte".


herangezoomter Blick zum Windpark Springen


Rennplatt


östlich von der Rennplatt weiter zum Gaulskopf


Von dort ist die Hohe Wurzel zu sehen!


Teilstück der Wanderroute "gelber Punkt" zum Erbacher Forsthaus


Blick auf das Flurstück "Am Erbacher Forsthaus"


Blick von der Hinterlandswaldstraße am Gaulskopf etwa nach Südost


Der Weg rechts führt in's obere Schüsselbachtal (Hlw); das zweite Foto hier zeigt die selbe Stelle andersrum.


herangezoomter Blick nach Kemel


nochmals die Windräder bei Springen


Dieses Foto habe ich nur der blau-grünen Farbkombination wegen gemacht.


Wegkreuzung zwischen Obergladbach und Gaulskopf mit Blick zu letzterem (hinten rechts)


halblinks hinten der Roterberg (alternativ "Rothebergskopf"), rechts der Rabenkopf (Schlangenbad)

Tour zur Gickelsburg

Bei dieser Tour (Ende Oktober 2022) war ich erstmals ausgiebiger auf dem Gebirgsstock zwischen Römerkastell Saalburg, Köpperner Tal und Friedrichsdorf unterwegs. Naturräumlich gehört dieser Bereich zum nordöstlichen Endstück des Hochtaunus, die höchsten Gipfel dort sind Fröhlichemannskopf, Gickelsburg und Hesselberg. Das gesamte Areal liegt in der Gemarkung Friedrichsdorf.

Fröhlichemannskopf und Thomasweg mitsamt Pelagiusplatz waren mir von der Saalburg kommend bereits bekannt (mehr dazu dort), heute ging's von der anderen Seite, ab Friedrichsdorf los. Nach dem Start habe ich zunächst wenig Übereinstimmung zwischen meiner (in schlechter Qualität ausgedruckten) Karte und dem Gelände ausmachen können, so dass der Beginn dieser Tour etwas holprig war.

Grenzschneise Seulberg-Obererlenbach


Thomasweg (etwa Höhe Eichenspitz)


Der Thomasweg führt an der Aussichtsstelle Pelagiusplatz vorbei. Die dortige Aussicht auf Frankfurt & Co. finde ich gar nicht so dolle, aus dem benachbarten Gebüsch heraus habe ich jedoch den Altkönig erspäht.


Thomasweg am Steinnickelskopf


Thomasweg etwa Höhe Gickelsburg mit Aussicht nochmals zum Altkönig


nach einem U-turn zurück nach Osten im oberen Südhang vom Fröhlichemannskopf


Verbindung zwischen Fröhlichemannskopf und Gickelsburg; dieser Weg ist Teilstück vom Hugenotten- und Waldenserpfad, sowie der Wanderouten "blauer Balken" und "Erle".


Der Berg Gickelsburg beherbergt Reste einer keltischen Ringwallanlage.


ähnlich: Reste der Wallanlage mit noch erkennbarem Graben


Gipfelbereich der Gickelsburg mit trigonometrischem Punkt und Steinbasteleien


weitere Steinbasteleien dort


Aussicht vom Nordhang der Gickelsburg über's Köpperner Tal hinweg zum Quarzitwerk Saalburg; hinten rechts haben wir den Friedberger Steinkopf (der dortige Sendeturm ist klein zu erkennen).


Am Hugenotten- und Waldenserpfad zwischen Gickelsburg, Hesselberg und Gaulskopf befindet sich der Batzenbaum (auch Batzenbäumchen) - leider nur noch ein abgestorbener Rest.


Steinbasteleien auf dem Gaulskopf


im Flurstück Weiße Mauer (Nordhang vom Gaulskopf) - nicht zu verwechseln mit der Weißen Mauer am Altköing


Säunickels Kleiderschrank - zu dem seltsamen Namen gibt es eine lokale Sage, etwa so: Schweinehirte Nickel versteckt hier schöne Tochter, sie wird gefunden und verschleppt, Nickel verstirbt vor Gram, ihre Kleidung verbleibt am Ort, Geschichte zu Ende.


Nieder-Erlenbacher Grenzschneise, grob Richtung Süden zurück nach Friedrichsdorf


Auf dem Wehrheimer Weg; laut meiner Karte gibt es im Areal links den Kappesbrunnen, den hab' ich allerdings nicht finden können.


über den Wehrheimer Weg weiter nach Friedrichsdorf zur S-Bahn

Tour mit verschiedenen Nothgottes-Dingen

unterwegs im westlichen Rheingau Ende Mai '24:

Offermannteich - Nothgotteswäldchen - Nothgotteskopf
- Ebental - Gaulskopf - Bellingsbachtal


Antoniuskapelle (zu Geisenheim); in der Nähe befindet sich auch ein Waldparkplatz mitsamt Schutzhütte.


Auf dem Weg zum Offermannteich konnte ich Hügelgräber erspähen (dieser Bereich gehört wohl schon zum Nothgotteswäldchen).


Offermannteich a.k.a. Offermanns-Weiher


Über Klostersteig und "Wichtelweg" bin ich auf den Berg nordöstlich vom Kloster Nothgottes gelangt. Auf https://windrosen.hessen.de/ wird der nördliche Teil dieser Anhöhe "Nothgotteser Kopf" genannt, der südliche "Nothgotteswäldchen". Da der eigentliche, westlich gelegene Nothgotteskopf bisweilen auch als "Nothgotteser Kopf" bezeichnet wird, bleibe ich hier für den östlichen Berg bei der Bezeichnung "Nothgotteswäldchen". Durcheinander? Eben.


Rheinhöhenweg im Nothgotteswäldchen Richtung Kloster Nothgottes

Am Kloster Nothgottes verläuft die Grenze zwischen Geisenheim und Rüdesheim, weiter nun im Rüdesheimer Wald:


Leyendecker-Kapelle an der Kreuzung Rheinhöhenweg/Kühtränker Graben


Kühtränker Graben oberhalb des Klosters


prächtiger Hohlweg im Südosthang vom Nothgotteskopf


Aussicht vom Nothgotteskopf über das Blaubachtal hinweg zur Anhöhe mit Nothgotteswäldchen; von hier bin ich am Waldrand auf den Weibspfad gelangt, wieder zum Kloster und zur oben gezeigten Leyendecker-Kapelle gelaufen, dann ging's...


... per Rheinhöhenweg ...


... zum Ebental, hier mit Blick vom Rheinhöhenweg am Horwitt über die L 3454 zum Staatsforst Rüdesheim.


einladender Weg von der K 624 (bei Aulhausen) auf's freie Feld namens Hahnegraben


Ich geh allerdings weiter nach Aulhausen, durchquere den Ort, lande auf dem Gaulskopf und genieße die dortige Aussicht Richtung Rheintal. Links im Bild haben wir den Nordhang vom Rüdesheimer Niederwald. Die beiden Gipfel im Hintergrund befinden sich jenseits des Rheins in Rheinland-Pfalz.


Eher wohl noch ein Geheimtipp, baue ich bei Aulshausen gerne das kleine Tal des Bellingsbachs in meiner Route ein. Obschon kein gängiger Name, benutze ich hier im Blog den Begriff "Bellingsbachtal". Der Weg ist Teilstück der Rieslingschleife "Himmel und Höllenberg".


in Assmannshausen am Wegrand der Route "Himmel und Höllenberg"