Alte Rheingauer Straße - Abschnitt westlich vom Schläferskopf

Der folgende Post ist vom März 2017 - inzwischen gibt es hier einen erheblich detaillierteren zum Thema.

Die Route der historischen Alten Rheingauer Straße ist von Taunusstein-Wehen bis etwa Eltville-Martinstal recht eindeutig - schließlich folgt heutzutage ein viel genutzer Wander-, Forst-, und Wirtschaftsweg ihrem Originalverlauf. Auf der Höhe vom mittleren Pfaffenborn und westlich vom Schläferskopf jedoch ist ein rund ein Kilometer langer Abschnitt der Alten Rheingauer weitgehend verwildert, und führt ein recht verstecktes Dasein.


Zwischen Eiserner Hand und Schläferskopf verläuft die heutige Form der Alten Rheingauer Straße teils gleich mit dem Kaiser-Wilhelm-Weg, an einigen Stellen gibt es parallele, als Hohlwege ausgeformte historische Wegrinnen.
Im Bild: Etwa 300 Meter südlich der Dahlheimhütte zweigt sie rechts vom Kaiser-Wilhelm-Weg ab in ihren nun verwilderten Originalverlauf (die aufgewühlte Schneedecke deutet auf Wildschweingeschehen hin).



Die Alte Rheingauer Straße kreuzt den Forstmeister-Gerlach-Weg und verläuft im Bild links weiter nach Süden. Am rechten Bildrand abgeschnitten: die Wegmündung der Winterbuchschneise.


Etwa 300-400 Meter unterhalb des Gerlach-Wegs ist die
Alte Rheinhauer Straße als
Hohlweg ausgeprägt, inklusive zweier Parallelwege.


Alte Rheingauer Straße weiter nach Süden ist teils recht unwegsam und zum Wandern nicht gut geeignet.


ähnlich


Entlang des "Straßenrandes" stehen einige alte Flurmarkierungen.


Blick zurück nach Norden

 
Hier trifft die Alte Rheingauer Straße (im Bild von links) auf den Weg, der in Blickrichtung zur Schutzhütte Oberer Gehrn direkt am dhang vom Schläferskopf führt. Macht man an diesem Punkt eine 180°-Drehung, geht's auf befestigtem Wege (Alte Rheingauer?) zunächst zur Revierförsterei Chauseehaus, dann zum Joseph-Baum-Haus. 

Jenseits der Krauskopfstraße verläuft die Alte Rheingauer Straße in ihrer heutigen Form als befestigter Wirtschaftsweg durch den Klingengrund und vorbei am Grauen Stein. Erst südlich vom Nonnenrech (nahe dem heutigen Terra Levis) gibt es zwei Alternativrouten Richtung Rhein - ein Thema für sich.