Tour vom Lenzenberg in's Alsbachtal

Am Beginn dieser Wanderung (Ende Januar 2021) stand ein interessantes Gespräch mit einem Jäger. Er hat gesehen, dass ich auf einen Plan schaue, mich angesprochen und Hilfe angeboten. Die sah dann so aus, dass er mir den Lenzenberg ausreden wollte - es gäbe dort keine Wege mehr. Er hat mir stattdessen andere Routen/Ziele schmackhaft machen wollen. War durchaus ein netter Zeitgenosse, aber naja... mit der Eisenstraße führt sehr wohl ein fetter Forstweg zum Lenzenberg-Gipfel! ...


Stromschneise zwischen Ziemerswand und Lenzenberg mit Blick nach Osten
(mit dem kleinen Berg Hummel, Lenzhahn und Oberseelbach im Bildzentrum)


Eisenstraße am Lenzenberg


Gipfelbereich Lenzenberg - ich nehme an, der Hochsitz links ist eine Wirkungsstätte des eingangs erwähnten Jägers.


Auf dem Idsteiner Weg nach Engenhahn mit Blick nach Osten zu einigen Gipfeln im Vordertaunus: Beschriftet sind Atzelberg, Helleberg und Rossert. Vorne links sehr dominant nochmals der Lenzenberg, das Gegenstück rechts dürften etwa die Waldareale Heideborn/Steinritsch nördlich vom Zieglerkopf sein.


R6 nahe Lenzenmühle - hier geht's um den Zieglerkopf herum nach Königshofen/Niedernhausen.


Blick vom R6 zum Buchwaldskopf (Ndh.) in der "Eichelberger Mark"
(im Rücken das Flurstück Wiesbaderweg bzw. Wiesbadener Weg)


auf dem Acker westlich von Königshofen mit Blick nach Osten zum Vordertaunus: etwas entfernt sind zu sehen u.a. Spitzeberg (direkt rechts am Baum), Steinkopf (Königstein)/Eichberg (dicht beieinander hinten in der Mitte), Atzelberg (> Fernmeldeturm) & Kippel (rechts davor am Bildrand)


Theißbach im unteren Theißtal


im Nordhang vom Hahnberg: kleiner Hohlweg kreuzt Butterpfad (a.k.a. Wanderroute "gelber Balken")


Abstecher zum Gipfel vom Hahnberg; dank der Schneeschmelze hatte
der "Hahnberger Tümpel" (mitten auf dem Gratweg) prächtige Ausmaße


Bechtewaldweg kreuzt Butterpfad (immer noch "gelber Balken", hier schon Richtung Kellerskopf)


Kellershohl im Osthang vom Kellerskopf; ich habe bislang noch keinen wirklich hohlwegartigen Abschnitt an der Kellershohl entdeckt, wohl aber parallel laufende alte Hohlen - vielleicht hängt der Wegname eher mit letzteren zusammen?


An der Bushaltestelle Erbsenacker hat mich meine Freundin eingesammelt
- weiter über den Haagweg (hier nördlich vom Steinkopf).


auf dem Taunushöhenweg im Alsbachtal - Notiz für mich selbst: im Hang links befinden sich einige kurze, aber teils recht mächtige Hohlwege bzw. Runsen hinauf zum Acker bei Auringen! (inzwischen hier im Blog vertreten)


in der Nähe Bahnhof Medenbach-Auringen: Flurstück Eselspfad

rundherum um Biegel und Schläferskopf (im Sonnenschein)

Die folgenden Fotos sind enstanden Anfang Januar 2021 bei zwei kürzeren Wanderungen mit meiner Freundin. Da diese Touren zeitlich und räumlich direkt benachbart waren, kombiniere ich sie hier.

Startpunkt: Rheinhöhenweg a.k.a. Herzogsweg nahe Eiserne Hand
(wir gehen aber in die entgegengesetzte Richtung weiter)



Forstweg am Ochsenstück (Blick zurück zur Aarstraße/B 54)


Aussicht vom Biegel nach Neuhof: Rechts von der Bildmitte ist gut die Halle von Feinkost-Dittmann am Maisel zu erkennen, bei der Anhöhe rechts am Bildrand handelt es sich um den Schellberg an der Eisenstraße (bei Eschenhahn).


Altenstein vom Biegel herangezoomt, die auffällige Kahlfläche liegt im Bereich des ehemaligen Ringwalls


leuchtende Baumkrone am Grenzweg Bleidenstadt/Hahn über'n Biegel


Rheinhöhenweg an der (nur in diesem Blog so genannten) "Winterbuchkreuzung"


Dahlheimhütte am Kaiser-Wilhelm-Weg


westlicher Schläferskopf-Rundweg


verborgener Steinbruch im unteren Südwesthang vom Schläferskopf


per Finkenweg zum Stadtbus am Klarenthaler Simeonhaus

Hohlweg in der östlichen Rentmauer

Das Schöne an diesem Blog ist, dass ich beim Erstellen neuer Inhalte selber ständig dazulerne. Und so kann ich im März '26 ein update zum folgenden Post hinzufügen: Der gezeigte Hohlweg ist Teil einer alten Route "Wiesbaden-Wehener-Weg", eine Verbindung von der Platter Straße (über den Bergsattel in der Rentmauer) zur Alten Rheingauer Straße (Bettelmannsbaum in Wehen). Der heutzutage noch so genannte Wiesbadener Weg ist ein Überbleibsel davon. 


Originaltext 2020: 
Der Distrikt Rentmauer (= der Südhang des Taunushauptkamms westlich der Wiesbadener Platte) ist in diesem Blog gut vertreten - siehe hier. Den Hohlweg im östlichen Bereich der Rentmauer (nahe Platter Straße) habe ich erst im Dezember 2020 auf einer Karte entdeckt, und kurz danach vor Ort begutachtet und fotografiert. 
Die Reihenfolge der Fotos verläuft in südwestlicher Richtung hangabwärts, Fotos mit entgegengesetzter Blickrichtung sind mit einem (<) markiert.

Soweit ich überblicke, vertieft sich der flache Altweg zur Hohle im Waldstück zwischen Rentmauerweg, Platter Straße und dem heutigen Wiesbadener Weg (bzw. seiner östlichen Verlängerung) - also Südwestwest von der Platte aus, etwa 700 Meter entfernt; im Bild ein Stückchen der Hohle oberhalb des Wiesbadener Wegs. (<)


direkt unterhalb des Wiesbadener Wegs hangabwärts (Richtung Flurstück Obere Gewachsenestein)


Der Abstand zur Platter Straße beträgt nur etwa 100-150 Meter, auch verläuft ein wilder biker trail in direkter Nachbarschaft, von der Platte mit Schlenker über den Gewachsenesteiner Kopf. (<)


Hier geht mir das Herz auf :o)


Google Maps find ich ja eher doof, aber mir scheint, dieser Hohlweg ist
tatsächlich - mit etwas abweichendem Verlauf - dort eingezeichnet!



Die größte Tiefe des Hohlwegs beträgt etwa drei Meter. (<)


Im unteren Bereich der Hohle gibt es am Hang (im Bild rechts) starke Geländeverformungen. Hier war möglicherweise einst ein Steinbruch? Im Lidar-Scan dieses Areals sind weiterhin einige runde Vertiefungen zu erkennen, die man als Pingen deuten kann - das wäre ein Hinweis auf Bergbau. Letztere muss ich mir bei Gelegenheit gezielt anschauen.
Und ja: In besagtem Areal gab es einst eine römische Siedlung. Ich bekomme nicht zusammen, wie jene in die heute noch sichtbaren Geländeformen passt.


zurück zum Hohlweg - unterer Abschnitt, deutlich flacher


Das flache Endstück der Hohle trifft auf den (nur in diesem Blog so genannten) Unteren Rentmauerweg. Links geht's direkt zur Platter Straße, jenseits des Weges, im Flurstück Oberer Gewachsenestein,  schließt ein flaches Altwegbündel an = der aufgefächerte Übergang zur Platter Straße.

Die Platter Straße war einst der Wiesbadener Abschnitt der Hühnerstraße (Richtung Limburger Becken). Ab Platte bis zu Nordfriedhof gibt es zahlreiche alte Wegrinnen in den angrenzenden Waldbereichen, meist östlich zum heutigen Verlauf verschoben - ein spannendes Thema für sich! 

Weitere Posts zum Thema Hohlwege gibt es hier.
Alte Rheingauer Straße

meine erste Tour zum Hünerberg (bei Kronberg)

Startpunkt bei dieser Wanderung (Anfang Dezember 2020) war die Bushaltestelle Villa Gans am westlichen Ortsrand von Oberursel. Die Villa Gans wird von der Linie X26 direkt ab Wiesbaden angefahren - super Startpunkt für Touren hier in der Gegend! 


im Stadtwald von Oberursel, Flurstück Rotheborn;
der Holzpolter deutet darauf hin: auch hier großflächiger Kahlschlag



Roter Born (offenbar namensgebend für das genannte Flurstück)


Uhlandsruh an der Wanderroute "liegendes V"
(ein Kollege vom "liegenden Y" und dem "liegenden U")



eine der Custine-Schanzen (nahe Friedhof Oberursel)




europäischer Fernwanderweg E1 zwischen Franzoseneck und Hünerberg (auch Teilstück vom Elisabethpfad)


Hohlweg östlich vom Hünerberg, parallel zum Haderweg im Distrikt Rosengärtchen (weitere Hohlwege hier)


kleiner Abstecher zum Waldwiesenbach, unterhalb der Hünerbergwiesen


Wanderroute "schwarzer Punkt" am Hauburgstein (links)


kleine Felsformation auf dem Hünerberg


Im oberen Nordhang vom Hünerberg gibt es eine Stelle mit theoretischer Aussicht zum Altkönig.


Gilboa Tempel im Gipfelbereich vom Hünerberg


Forstmeister-Valentin-Pfad und Richard-Valentin-Buche am westlichen Bergfuß des Hünerbergs


hübsche Farbkombination in der Nähe


per Jagdhüttenweg nach Westen


Blick in den Fichtenbestand im Flurstück Ruders, grad wenige Hundert Meter nördlich von der...


Bürgelplatte auf dem Bürgel


alter jüdischer Friedhof Kronberg am Bürgel