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Nerotal & Hinterer Neroberg

- Post aus der Frühphase des Blogs mit Fotos vom Frühling 2017 -


hübsch Nerotal (Blick auf das Segment "Alter Weiher")


Carl-Koch-Denkmal (links, recht klein) und Speierslach (= der Weg rechts)


links der Karl-Klein's-Born, ebenfalls an der Speierslach


Ehemals Wasserstollen, nun Fledermausstollen (im Südhang vom Hinteren Neroberg) - das Teil ist eine Station auf dem Walderlebnispfad Neroberg, ebenso wie die...


... Tierische Sprunggrube am Kanzelbuchenweg


auffälliger Eichentorso unweit vom Kanzelbuchenweg
Ich hatte zuerst gemutmaßt, es könnte vielleicht die ehemalige
Kanzelbuche sein. Die ist allerdings bereits Ende des 19. Jahrhunderts
einem Brand zum Opfer gefallen, etwa an ihrem alten Standort steht
heute die Kaiser-Friedrich-Eiche.


Entenpfuhl


Hütte an der Leichtweißhöhle (letztere ist hinten links)


Blick ins Nerotal, von der Felsengruppe am westlichen Speierskopf aus

Philosophenweg

 Der Philosophenweg beginnt direkt am Fuße des Nerobergs, nahe der Nerobergbahn-Talstation.
Obschon sehr nahe an Wohngebiet, gibt es nach wenigen Minuten Gehen prima Waldatmosphäre.
 

  

 Philosophenweg im Westhang vom vorderen Neroberg
 

 dito
 

Weggabelung (im Post geht's hinter dem Treppchen links weiter)
 

 selbe Stelle, andere Tages- und Jahreszeit


  andere Perspektive
 

in der Nähe besagter Weggabelung, andere Blickrichtung


 An der Kreuzung bei der Curt-Hoffmann-Hütte macht der Philosophenweg einen scharfen Knick, 
aus dieser Perspektive gesehen rechts weiter zum Neroberggipfel, vorbei z.B. am...


... Totholzsteg (= Bestandteil eines Lehrpfades)


Und hier gibt's die Curt-Hoffmann-Hütte nochmal etwas detaillierter, weil so schön.


kleine Tour durch Dambachtal & Nerotal

- unterwegs im wahrscheinlich populärsten Waldgebiet Wiesbadens (um den Neroberg herum);
- Ende August 2017 -


mittleres Dambachtal mit Alfred-Schulte-Hütte


Dambachweiher


Karl-Klein's-Born am Speierslach im Südhang vom Hinteren Neroberg


an der Felsformation Heemskercks Ruh
(wird auch "Heemskerks Ruh" oder "Heemskerck's Ruh" geschrieben)


Rundfahrweg direkt am Krottenweiher im oberen Nerotal; links geht's zur Heemskercks Ruh


Nerotal zwischen Stauweiher und Leichtweißhöhle


Felsformation am westlichen Rand vom Speierskopf (direkt am Grillplatz im Nerotal)


Speierskopf

Im Grunde ist der Speierskopf, manchmal auch "Speyerskopf" geschrieben, die westliche Bergnase des Hinteren Nerobergs, und grenzt direkt ans Nerotal. In Nils Oelkers' Masterarbeit befindet sich ein altes Foto, auf welchem ein kleines Plateau mit schnuckeligen Sitzgruppen nach einem kultitivierten Ort zum Entspannen im Grünen aussieht - wenig verwunderlich, da dieser Platz auf dem Speierskopf in einem stadtnahen Haupterholungsgebiet liegt.


 besagtes Plateau


Selbe Stelle - auffallend ist im rechten hinteren Bildbereich der knorrige Baumstumpf.


 Einen ähnlichen gibt es im Hang zum Koch-Denkmal hin
- ich tippe auf ehemalige Zierpflanzungen.


Vom oben gezeigten Plateau führt dieser Weg Richtung Salzleckweg - mit dieser auffallenden Baumreihe möglicherweise einst als einseitige kleine Allee angelegt? 
update 2020: Dieser Weg ist Teilstück des Via Mattiacorum.


 kleines Plateau in der Felsengruppe am Westhang vom Speierskopf


selbe Felsengruppe vom Hauptweg im Nerotal aus (in unmittelbarer Nähe befindet sich der Grillplatz - den kennt man als Wiesbadener Ausflügler wohl gemeinhin)


 Carl-Koch-Denkmal am südlichen Bergfuß vom Speierskopf mit Blick ins Nerotal


Als Rastplatz auf dem Walderlebnispfad Neroberg befindet sich im Hang zum Hinteren Neroberg hin diese "Aussichtsstelle" - früher möglicherweise ein prima stadtnahes Ausflugsziel, allerdings ist die auf dem Schild angepriesene Aussicht zur Hohen Wurzel zumindest in der grünen Jahreszeit zugewachsen.

Fledermausstollen


 Fledermausstollen am Walderlebnispfad Hinterer Neroberg


 Fledermausstollen Graurod an der Nürnberger Hofwiese (Weilburger Tal)


Fledermausstollen in der Ecke Rundepfuhl/Flachsland bei Rambach

Mutmaßlicher Fledermausstollen am östlichen Ende des Schwarzbachwegs im Taunussteiner Flurstück Forellenweiher - einige Jahre nach Erstellen dieses Posts habe ich mich etwas eingehender damit befasst - recht spannende Sache, siehe dort.

Tag des offenen Denkmals: Schläferskopf

Am 10.09.23 war in Wiesbaden "Tag des offenen Denkmals". Dabei bot sich die seltene Gelegenheit, den ansonsten nicht zugänglichen Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem Schläferskopf zu besteigen. Ich konnte eine recht eilige Wanderung dorthin vor eine Probe quetschen.

Vom Chausseehaus bin ich den Karl-Mollath-Weg Richtung Joseph-Baum-Haus gelaufen - hier mit kurzem Blick auf das obere Segment der Streitwiese.


Gerlach-Weg


In der Nähe der Schultheißenwiese gibt es einige alte Wegrinnen am Gerlach-Weg. Zunächst als Hohlwege interpretiert, denke ich nun, das abgebildete Stück (parallel zum Gerlach-Weg) könnte die Auslaufspur der ehemaligen Rennrodelbahn sein. Von der Breite und Tiefe her passt es, und wieso sollte die Rennrodelbahn grad auf einem Forstweg enden?


Wanderroute "roter Punkt" am Schläferskopf - ich glaube auf diesem speziellen Wegstück war ich vorher noch nie!


Aussicht vom Kaiser-Wilhelm-Turm nach Westen -> Norden: links haben wir die Hohe Wurzel, mittig den Biegel, und rechts den Altenstein


Der auf dem vorherigen Bild zwischen Biegel und Altenstein sichtbare Landstrich dürfte zwischen Wingsbach und Orlen liegen. Demnach wäre der Berg links der Hopfenstein, und die bewaldeten Anhöhen rechts davon ziehen sich Richtung Zugmantel.


Ringwall Altenstein hart herangezoomt; der Schläferskopf ist vom oberen Südwesthang des Eichelbergs aus zu sehen (siehe dort), demnach müsste es auch andersrum gehen.


Blick nach Westen - hier gibt es viel zu sehen. Wenn ich einen Berg nicht anhand eines charakteristischen Merkmals erkenne, nutze ich eine Technik, bei der ich den screenshot einer digitalen Landkarte erzeuge, und dort die Blickachse zwischen Standort und einem mir bekannten entfernten Punkt einzeichne. Oder ich halte ein transparentes Lineal entsprechend an die Karte. Mit etwas perspektivischer Logik bezüglich der Berghöhen ist dann meist zu erkennen, welche Gipfel nebeneinander liegen bzw. hintereinander gestaffelt sind. Als da diesmal wären:


Hoher Wald (Handymast!) - Hohe Kanzel - Rentmauer (Kahlfläche im westlichen Bereich) - Steinhaufen


östliche Rentmauer/Steinhaufen - Großer Feldberg - Kleiner Feldberg (und sehr wahrscheinlichst die Rassel)


Altkönig - Kellerskopf - Rossert - Würzburg
(bei hoher Auflösung ist auch schwach der Fernmeldeturm Atzelberg zu erkennen)



Blick nach Südosten - im linken Bildbereich ist das Schützenhaus und das Areal der Fasanerie zu sehen, rechts haben wir demnach Alt-Klarenthal.


kleiner Abstecher in die westliche Hälfte vom Schläferskopf-Rundweg mit Blick zum Heidekopf


Route "roter Punkt" im Südhang vom Schläferskopf


Schützenhausweg etwas oberhalb der Fasanerie


Ich beende meine Busfahrt an der Fasaneriestraße, um weiter zur Walkmühle zu laufen. Auf dem Weg dorthin erspähe ich in der Ferne den Turm auf dem Neroberg.

Ja, ganz spannend mit dieser erstmalig erlebten Aussicht, aber es ist nun offiziell: Der Schläferskopf ist nicht mein Ding. Oft wird er hier im Blog nicht mehr vorkommen.