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mittleres Fischbachtal (Wispertaunus)

Ich unterteile in diesem Blog das Bad Schwalbacher Fischbachtal in drei Abschnitte: Quelle bis Ort Fischbach, Fischbach bis Kläranlage Langenseifen, Kläranlage bis Mündung in die Wisper. Alle sind +/- drei Kilometer lang. 
Es folgen Fotos vom mittleren Fischbachtal, aufgenommen bei einer kurzen Wanderung im Juni '26. Ich wollte eigentlich ab Ort Fischbach bis zur Wisper laufen, war aber bei unerklärlich schlechter Tageskondition schnell erschöpft. Ich habe trotzdem sehr viele neue Eindrücke gesammelt, der Talabschnitt ist recht schön. 

So sieht im Ort Fischbach der linksseitige Einstieg in's mittleren Fischbachtal aus. 


Links das Tal hinab führt der "Alte Weg". 


Rund 700 Meter unterhalb des Ortsrandes, Flurstück "Im Bornweg", haben wir den Sauerbrunnen (früher Sauerborn). Das Quellwasser brizzelt minimal und schmeckt ... naja ... eben etwas säuerlich. 


Blick von der Brücke am Sauerbrunnen talabwärts


Rund einen Kilometer unterhalb des Ortes, immer noch "Im Bornweg", gibt es eine Kreuzung mit "Feuchtbiotop Fischbach". Irgendwo habe ich auch die Bezeichnung "Weiher" gelesen, aber hier ist kein Weiher mehr. Wir sehen hier im Vordergrund vielmehr ein Verlandungsbiotop (mit viel Schilf).
Im Hintergrund sind zu sehen Lanzenberg, das Tal Auelseifen, Helleberg. 


Auf dem Alten Weg grad um die Ecke, ähnliche Ansicht


Ähnlich - Lanzenberg, Helleberg und vor allem Auelseifen scheinen mir als zukünftige Wanderziele sehr attraktiv.


Auf der Höhe vom Ahrenseifen trifft von Süden ein kleines Nebental auf das Fischbachtal. Der Alte Weg macht einen entsprechenden Schlenker, und ich habe dort einen alten Meilerplatz entdeckt. Laut Wikipedia ist Fischbach als Köhlerdorf entstanden. 


Blick von der "3,5-Tonnen-Brücke" auf die "Kuhwiesen" und eine namenlose Bergnase; dahinter liegt Langenseifen. Den Namen für die Brücke habe ich mir selber ausgedacht - dort steht ein entsprechendes Hinweisschild zur Höchstbelastung. 


Links/südlich am Fischbach verläuft weiterhin der Alte Weg. Es gibt einige Abschnitte, in denen er etwas vom Bach weg in den angrenzenden Wald führt. 


Ab der Kläranlage Langenseifen geht's wieder zurück, talaufwärts zum Ort Fischbach. 


Hinter diesem Portal befindet sich vermutlich eine alte Brunnenkammer oder so. Heute ist's wohl ein Fledermausstollen. 


Blick von dort talaufwärts, Flurstück "Im Steg"


"Im Steg" andersrum


Rechts/nördlich am Fischbach verläuft ein gut befestigter Forstweg. Weiter oben im Tal hat's die Flurbezeichnung "Im Bornweg", und unter diesem Namen führt er in den Ort. Ich wage also die Theorie, dass dieses durchgehend der Bornweg ist (Blick zurück, entgegen meiner Laufrichtung). Die Namensgebung bezieht sich sicher auf den Sauerborn. 


Blick vom Bornweg zur "3,5-Tonnen-Brücke" mit Flurstück "Kuhwiesen" im Vordergrund


Blick von dort talabwärts


Bornweg


Blick in den mittleren Abschnitt des mittleren Fischbachtals


ähnlich


Feuchtbiotop "Im Bornweg", take 2


Blick zurück talabwärts, einige hundert Meter unterhalb des Ortes

Die Busverbindung von Wiesbaden über Bad Schwalbach nach Fischbach ist ganz ok, ich werde hier sicher ab und zu weitere Wanderungen machen - schöne Ecke im "Überhöhischen". 

Fischbachtal Alter Weg Fischbachtal Alter Weg Fischbachtal 

Schlenker zur Burgruine Falkenstein

Nachdem ich mir, wie dort gezeigt, das Süße Gründchen angeschaut habe, ging's mit I. und A. ab Königsteiner Kreisel hinauf zur Burgruine Falkenstein. 
Die Burg wurde Mitte des 14. Jahrhunderts auf dem kleinen Berg zwischen Königstein und Falkenstein errichtet. Dieser Berg wird sowohl Falkensteiner Hain als auch Burghain Falkenstein genannt. 

Felsen im Südhang vom Burghain Falkenstein


Drei-Burgen-Weg und Wanderroute "liegendes X" im südlichen Bereich des Burghains


Im Westhang hat's auf einem Felssporn die kleine Aussichtsplattform namens Hildablick (= früherer Standort des Hildatempels). Das Panorama erstreckt sich vom Hofheimer Kapellenberg (links am Horizont) über Lorsbacher Kopf, Staufen, Rossert, Atzelberg, Eichkopf, Steinkopf, Romberg bis ganz rechts zum Speckkopf (weiter unten folgt eine ähnliche Ansicht mit Beschriftung). Im Vordergrund erstreckt sich der Stadtbereich von Königstein mit dem dortigen Burghain.
Bei Klick auf's Bild gibt es eine größere Ansicht. 


kleiner Abstecher zum Dettweiler-Tempel mit Aussicht nach Frankfurt


Innenbereich der Burg Falkenstein - der Burgturm ist unter normalen Umständen wohl nicht begehbar, wir hatten allerdings das Glück, einen Menschen zu treffen, der uns den Turm kurz aufschloss. 


Blick nach Norden mit Speckkopf, Kleiner Feldberg, Franzkopf, Großer Feldberg, Döngesberg, Altkönig


Hier haben wir im Vordergrund mittig den Speckkopf; der im Hintergrund dominierende Bergzug ist der südlichen Nebengipfel des Kleinen Feldbergs (Herrnwald). 


Kleiner Schwenk nach rechts: Über der Szenerie thront der Kleine Feldberg, bei der Senke darunter handelt es sich um das Reichenbachtal, rechts ragt der Franzkopf in's Bild. 


Großer Feldberg herangezoomt


noch stärker herangezoomt: Lips-Tempel am Döngesberg
(und heute mal ohne Foto: freier Blick auf den Altkönig)


Im Osten angrenzend: die Waldareale Kocherfels/Bürgel...  


... und die Helbigshainer Wiesen. Die Häuser oben links im Bild gehören zu Kronberg, im rechten Bildteil sind hinter der Wiesenfläche einige Gebäude des Opelzoos zu sehen. 


Panorama im Westen - im Bild beschriftet sind Rossert, Helleberg, Atzelberg, Eichkopf, Steinkopf, Romberg. 


Harter Zoom Richtung Helleberg: nun sind im Hintergrund auch zu erkennen Hallgarter Zange, Kalte Herberge, Kellerskopf und Hohe Wurzel. Der mit "Berg" beschriftete Bereich rechts dürfte ein Teil des Wiesbadener Taunushauptkamms sein (circa Steinhaufen).


Blick in den Innenbereich der Burganlage


Auf dem Weg zurück in's Königsteiner Zentrum sind wir am westlichen Rand vom Burghain entlang marschiert, mit diesem Felsen am Klärchenweg en passant - das ist ein fettes Teil, wie man im direkten Größenvergleich mit I. und A. sehen kann. 

(August 2024)

Aussicht vom Atzelbergturm

Ich hab's geschafft! :o)

Der auf dem Atzelberg (Kelkheim) errichtete Aussichtsturm ist inzwischen der vierte seiner Art. Ich kenne aus vergangenen Jahren noch den gesperrten und teils abgebrannten Vorgänger aus Holz. Der wurde später abgetragen, und nun durch eine Stahlkontruktion ersetzt, die seit Dezember 2023 begehbar ist.
Ich habe Höhenangst, und es war mir jahrelang nicht möglich, so ein Ding zu besteigen. Bei der heutigen Tour (August '24) ist es mir, Augen zu und durch, gelungen, wenn auch mit mulmigem Gefühl.

Es folgen einige Aussichtsfotos, beginnend mit dem Fernmeldeturm im Uhrzeigersinn (nach rechts) gedreht:


Fernmeldeturm mit Helleberg, Rossert und Eppenhain - rechts in der Ferne ist zu sehen...


... das Neuefeld bei Lorsbach. Davor schiebt sich von links der Staufen in's Bild (der Kaisertempel ist klein unter der Wiesenfläche zu erkennen).




Hainkopf mit Häusern von Eppenhain


Freifläche Ebert zwischen Eppstein und Hammersberg. Im Hintergrund ist der Eppsteiner Ortsteil Bremthal zu sehen.


Hammersberg/Kippel - hier sind im Hintergrund zu erkennen:


Kellerskopf, Hallgarter Zange + Kalte Herberge (ganz hinten) sowie die Hohe Wurzel (noch so'n Fernmeldeturm).


Ehlhalten mit den Landstrichen Hollerbusch (oben links) und Bosenstein (unten rechts); am oberen Bildrand ist der südliche Bergfuß vom Lindenkopf zu sehen.


Hier zieht sich der kahle Osthang vom Lindenkopf quer durch's Bild, rechts dahinter haben wir, ähnlich dezimiert im Baumbestand, den Nickel.


Herangezoomter Blick in's Idsteiner Land - die Freifläche dürfte östlich am Heidekopf liegen.


Im Vordergrund: Spitzeberg, dahinter: Dattenberg/Butznickel, rechts: Schloßborner Platte


Platte & Schloßborn


herangezoomter Blick nach Glashütten mit Windhain (Waldems) im Hintergrund


Die untere Bildhälfte wird fast komplett vom leicht gewölbten Distrikt Dickehaag gefüllt, dahinter rechts ragt der Glaskopf hervor.


hinten: Glaskopf, Großer Feldberg, Altkönig / vorne: Eichkopf; Kleiner Feldberg und Steinkopf (Königstein) sind mit im Bild, aber heben sich aus dieser Perspektive betrachtet nicht ab.


herangezoomter Blick nach Königstein mit Burghain Falkenstein und Burgberg
Atzelberg Atzelberg Atzelberg Atzelberg