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Kocherfels

Es gibt meines Wissens keinen Einzelfelsen namens Kocherfels, vielmehr bezeichnet der Begriff ein mit Felsen übersätes Waldareal östlich von Falkenstein (zu Königstein). Topografisch ist dieser Bereich zu einer flachen Bergnase am südlichen Fuße des Altkönigs ausgebildet.

Die folgenden Bilder sind am Beginn einer längeren Tour (Juli 2019) entstanden. Los ging's bei der Bushaltestelle Opelzoo, entsprechend bin ich von der Königssteiner Straße in das Waldstück eingetreten - und war nicht amüsiert darüber, dass die benachbarte Fil Fondsbank GmbH eine Überwachungskamera auf öffentliches Waldgebiet richtet. Jedenfalls... 


ein erster kleiner Felsen als warm-up




Der hier hat mir sehr gut gefallen...


... daher noch eine zweite Abbildung davon. Meine Freundin ist passionierte Boulderin, 
und hat speziell diese Fotos mit großem Interesse inspiziert.








Während die bislang gezeigten Stellen eher durch schmale Pfade miteinander verbunden sind, ist dieser Felsen gut über einen Weg mit schwarzem Ring als Symbol, bzw. den Drei-Burgen-Weg zu erreichen. Die ebenfalls verbreitete Schreibweise "3BurgenWeg" scheint mir dem trendy design des entsprechenden Wegschildchens geschuldet. 


ähnlich


Der Drei-Burgen-Weg führt auf einen Fels (wahrscheinlich den Moritzfelsen)
mit kleiner Aussichtsplattform - herangezoomter Blick von dort zur Burgruine Falkenstein.


Aufstieg auf dem Drei-Burgen-Weg zum ...


... Petersfelsen; einen weiteren Fels mit Namen, den Meissenstein, 
habe ich bei dieser ersten Kocherfels-Tour noch nicht entdeckt


Weg in nördlicher Richtung aus dem Flurstück Kocherfels zum Friedhof Falkenstein
Kocherfels Kocherfels

Wanderrouten

Stichworte Wanderroute, Wegmarke, Wanderweg, Wegmarkierung, Wegweiser
Ich gehe meist "frei Schnauze", aber in den Blogtexten sind doch viele Routen erwähnt. Die folgenden Links führen zu Posts, in denen die entsprechende Wegmarkierung als Schlagwort auftaucht.

UPDATE FEBRUAR 2024:
Der Naturpark Rhein-Taunus ist im Begriff, in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Taunus-Klub sämtliche Rund- und Gebietswege umzustrukturieren! Die in den folgenden beiden Absätzen gelisteten Symbole werden verschwinden, es soll eine einheitliche blau-orangene Markierung geben, wobei im neuen System wohl individuell nummerierte Kreuzungspunkte Orientierung bringen sollen.
Das vorherige System ist Jahrzehnte alt, und hat der ein oder anderen Route durch das dazugehörige Symbol ein Stückchen Identität gegeben. Einen "Käfer-Weg" wird es dann nicht mehr geben. Ach, ich find's überflüssig, es zu ersetzen. Und es wird demnächst Hunderte Posts im Blog geben, die eigentlich zu überarbeiten sind. Statt der Symbole streue ich dann hier und da Zahlen ein, die Kreuzungspunkte repräsentieren. Stöhn.

lokale Rundwege im Naturpark Rhein-Taunus (i.d.R. an einem Waldparkplatz gelegen)
Ich gestehe, dass ich bei meinen Ausflügen diesen Markierungen immer weniger Aufmerksamkeit schenke, da sie im Taunus vielfach auftauchen. Nachfolgend sind erfasst nur die Erwähnungen in diesem Blog, wobei diese Auflistung unvollständig ist, und je mehr Eulen, Hasen und Pilze ich in den verschiedenen Ecken des Taunus antreffe, desto nutzloser wird folgende Übersicht. Sinnvoll strukturieren ließe sich diese Aufstellung wohl nur durch Hinzufügen der jeweiligen Waldparkplätze.

Stichwort "Waldparkplatz": Beim Aussteigen aus dem Bus am Sandplacken sind mir am Wartehäuschen diverse Routenmarkierungen des Naturpark Rhein-Taunus begegnet - das fand ich pfiffig. Das Konzept hingegen, die Menschen mit ihren Autos in den Wald zu den Parkplätzen zu lotsen, ist von vorvorgestern (ich glaube späte 60er). Ein gut ausgearbeitetes Netzwerk aus Haltestellen des (möglichst dichter getakteten) ÖPNV mit dort anknüpfenden Rundwegen wäre doch toll!

Eichhörnchen (bzw. Eichhorn) - um Sichterhöhe bei Wiesbaden-Sonnenberg und am Nickel / Lindenkopf
Erlenblatt - bislang nur Ecke Goldstein
Eule - taucht im Blog zunächst nur im Zusammenhang mit der Hohen Wurzel auf
Fichte - Rundweg bei Bärstadter Kopf und am Nickel
Forelle - gibt's sowohl im Sülzbachtal bei Eltville als auch im Theißtal bei Niedernhausen
Fuchs - westlich von Dotzheim, auf dem Nickel und ab Parkplatz Bittereiche
Geweih - Rundweg um Kellerskopf 
Hase - Ecke Beilstein/Lippbachtal
Hirschkäfer - Ecke Hansenkopf/Schlangenbad 
Keiler (bzw. Wildschwein) - z.B. Rundweg um Hohe Wurzel + Hohe Kanzel und ab Parkplatz Bittereiche
Libelle - Rundweg westlich von Dotzheim 
Lindenblatt - hierzu sind drei verschiedene lokale Routen im Blog vertreten
Milan - auf'm Rossert
Pilz - Ecke Rausch, Rundweg beim Monstranzenbaum und ab Parkplatz Bittereiche
Rehbock (bzw. Hirsch) - z.B, um Altenstein bzw. um/über den Kellerskopf, bei Rauenthal und auf dem Nickel
Schmetterling - Rundweg bei Platte
Schnepfe - bislang nur auf der Kalten Herberge
- diese Bezeichnungen habe ich den Wanderführern des Interessenverbandes Naturpark Rhein-Taunus bzw. Hochtaunus entnommen. Weitere, im Blog noch nicht erwähnte Markierungen: Eichenblatt, Damschaufel, Muffel, Alttier.

einige Markierungen vom Rhein-Taunus-Klub:
blauer Punkt - z.B. Ecke Wildsachsen/Thierbachtal & Hohe Wurzel/Katzenlohe
grüner Punkt - kenne ich aus dem Großen Buchwaldgraben und um den Hansenkopf herum 
roter Balken - wird für verschiedene Wanderrouten verwendet
roter Punkt - wird ebenfalls für verschiedene Wanderrouten verwendet
rotes Dreieck - dazu fällt mir zuerst Elefefantenbuche und Rausch/Eltville ein
schwarzer Balken - gibt's irgendwo oben im Wald
schwarzer Punkt - verschiedene (recht "substanzielle") Route, mir scheint's mit gewisser Vorliebe für Altstraßen (?) 
gelber Punkt - von Bad Schwalbach durch den westlichen Hinterlandswald - einer meiner Favoriten
gelber Balken (2) - Nerotal - Platte - Nordfriedhof 
gelber Balken (1) - von Wiesbaden nach Niedernhausen, führt meist über unbefestigte Nebenwege, ist jedoch grad in diesen etwas entlegenen Gebieten stark orientierungsstiftend !

Wege mit direktem Ortsbezug:
Viele der folgenden Routen sind touristisch konzipiert, und führen wandernde Menschen durch Ortschaften, vorbei an Gaststätten, auf dass wir dort eingekehren und konsumieren mögen. Und ich wünsche dem ansässigen Gewerbe viele Gäste! Nur hat dieser Aspekt gar nichts mit meinem persönlichen Interesse an der Erkundung des Waldes zu tun. Daher mosere ich hier und da ein bisschen an gezielt die Fresshütten ansteuernden Routen herum. Ist aber harmlos. Der will nur wandern. :o)

Stephanshäuser Himmelsteig - Rundweg um Stephanshausen (Ortsteil von Geisenheim)
Richard-Hofmann-Weg - rund um Eppstein
Panoramaweg Langenhain - Rundweg um Langenhain
Bembelweg - Ecke Niedernhausen
Keltenweg - Oberjosbach/Ehlhalten 
Haselnuss (verschiedene Farben) - um Wiesbaden-Hessloch
Drei-Burgen-Weg - Themenweg um Königstein
Taunussteiner Runde - durchaus markant, aber im Blog nur wenig erwähnt
diverse Wisper Trails - kommen im Blog nur am Rand vor, meine Sympathie hält sich in Grenzen
Via Mattiacorum - Themenweg zwischen Idstein und Wiesbaden
Postweg - historische Route zwischen Idstein und Bad Schwalbach
Hünstetter Kulturpfad - rund um Hünstetten, führt für meinen Geschmack zu viel durch Siedlungen/Dörfer


diverse Wanderrouten (sind im Blog weiterhin normal gelabelt):
liegendes Y (liegendes Ypsilon) - überregional, kenne ich zwischen Hünstetten und Langenhain
liegendes U - gesehen bei Görsroth, Hennethal, Kemel und Stephanshausen
liegendes V - kenne ich bislang von Touren bei Oberursel

schwarze Raute - überregional, kenne ich vor allem als Nord-Süd-Route im östlichen Rheingau
schwarzer Pfahl (quasi schwarzer Balken mit Spitze) - nördlich von Königstein
weißer Pfahl (= weißer Balken mit schwarzer Spitze)


plus natürlich: Schinderhannes-Steig - Schinderhannespfad - Gebück-Wanderweg  -  Limeswanderweg - Elisabethpfad - Rheinhöhenweg  -  Rheinsteig
- Aarhöhenweg - Wispertaunussteig - Taunushöhenweg  (letzterer ist mir stets gleichlaufend mit dem Europäischen Fernwanderweg E3 begegnet - den lasse ich daher in der Labelung gerne mal weg)

Merke: Das sind bei Weitem nicht alle markierten Wanderrouten der Region!

Schlenker zur Burgruine Falkenstein

Nachdem ich mir, wie dort gezeigt, das Süße Gründchen angeschaut habe, ging's mit I. und A. ab Königsteiner Kreisel hinauf zur Burgruine Falkenstein. 
Die Burg wurde Mitte des 14. Jahrhunderts auf dem kleinen Berg zwischen Königstein und Falkenstein errichtet. Dieser Berg wird sowohl Falkensteiner Hain als auch Burghain Falkenstein genannt. 

Felsen im Südhang vom Burghain Falkenstein


Drei-Burgen-Weg und Wanderroute "liegendes X" im südlichen Bereich des Burghains


Im Westhang hat's auf einem Felssporn die kleine Aussichtsplattform namens Hildablick (= früherer Standort des Hildatempels). Das Panorama erstreckt sich vom Hofheimer Kapellenberg (links am Horizont) über Lorsbacher Kopf, Staufen, Rossert, Atzelberg, Eichkopf, Steinkopf, Romberg bis ganz rechts zum Speckkopf (weiter unten folgt eine ähnliche Ansicht mit Beschriftung). Im Vordergrund erstreckt sich der Stadtbereich von Königstein mit dem dortigen Burghain.
Bei Klick auf's Bild gibt es eine größere Ansicht. 


kleiner Abstecher zum Dettweiler-Tempel mit Aussicht nach Frankfurt


Innenbereich der Burg Falkenstein - der Burgturm ist unter normalen Umständen wohl nicht begehbar, wir hatten allerdings das Glück, einen Menschen zu treffen, der uns den Turm kurz aufschloss. 


Blick nach Norden mit Speckkopf, Kleiner Feldberg, Franzkopf, Großer Feldberg, Döngesberg, Altkönig


Hier haben wir im Vordergrund mittig den Speckkopf; der im Hintergrund dominierende Bergzug ist der südlichen Nebengipfel des Kleinen Feldbergs (Herrnwald). 


Kleiner Schwenk nach rechts: Über der Szenerie thront der Kleine Feldberg, bei der Senke darunter handelt es sich um das Reichenbachtal, rechts ragt der Franzkopf in's Bild. 


Großer Feldberg herangezoomt


noch stärker herangezoomt: Lips-Tempel am Döngesberg
(und heute mal ohne Foto: freier Blick auf den Altkönig)


Im Osten angrenzend: die Waldareale Kocherfels/Bürgel...  


... und die Helbigshainer Wiesen. Die Häuser oben links im Bild gehören zu Kronberg, im rechten Bildteil sind hinter der Wiesenfläche einige Gebäude des Opelzoos zu sehen. 


Panorama im Westen - im Bild beschriftet sind Rossert, Helleberg, Atzelberg, Eichkopf, Steinkopf, Romberg. 


Harter Zoom Richtung Helleberg: nun sind im Hintergrund auch zu erkennen Hallgarter Zange, Kalte Herberge, Kellerskopf und Hohe Wurzel. Der mit "Berg" beschriftete Bereich rechts dürfte ein Teil des Wiesbadener Taunushauptkamms sein (circa Steinhaufen).


Blick in den Innenbereich der Burganlage


Auf dem Weg zurück in's Königsteiner Zentrum sind wir am westlichen Rand vom Burghain entlang marschiert, mit diesem Felsen am Klärchenweg en passant - das ist ein fettes Teil, wie man im direkten Größenvergleich mit I. und A. sehen kann. 

(August 2024)

Volkenbachtal (Kaub)

Unterwegs in der Rheinland-Pfalz: Das Volkenbachtal zieht sich ab Kaub über rund 3 km nach Osten zum Sauerberg hinauf (in der Nachbarschaft finden wir den Hof Sauerberg, die Sauerburg, den Ort Sauerthal). Natürräumlich betrachtet gehören der untere und obere Talabschnitt zum Oberen Mittelrheintal und Mittelrheintaunus.
Die folgenden Fotos sind bei drei Wanderungen '22/'23 entstanden und talaufwärts sortiert.

Unteres Volkenbachtal noch in Ortsnähe; die Adolfstraße ist Teilstück vom Taunushöhenweg.


Blick zurück nach Kaub; der Berg im Hintergrund befindet sich jenseits des Rheins, und gehört zum Randbereich des Hunsrücks.


Abraumhalde nahe Barbarastollen/Grube Ernestine (Schieferbergbau)


Taunushöhenweg / Adolphstraße im mittleren Volkenbachtal


Blick vom Rheinsteig bzw. Rheinhöhenweg (Rennseit/Südhang Kauber Platte) in's untere Volkenbachtal


ähnlich


Der Rheinsteig und Rheinhöhenweg treffen auf das Volkenbachtal an diesem Tennisplatz, nahe Rennseiterstollen.



Etwas oberhalb des Rennseiterstollens gibt es einen Einstieg in ein Nebental, welches recht lauschig zum Berg Silbergrube hinauf führt.


Die befestigte Straße das Volkenbachtal hinauf ist Teilstück der Loreley-Burgen-Straße (auch Taunushöhenweg und - im oberen Teil - Rheinhöhenweg).


Im mittleren Volkenbachtal hat's eine markante Kreuzung - dort in der Nähe befindet sich u.a...


... ein meines Wissens namenloser Stolleneingang...


... eine weitere Abraumhalde...


... und ein Abzweig hinauf zur Kauber Platte. Auf dem Weg dorthin passiert man das Fundament einer alten Steinhütte und diverse Felsen bzw. alte Steinbrüche.


Blick von besagtem Weg hinab in's Volkenbachtal


weiter hinauf im Volkenbachtal per Loreley-Burgen-Straße/Rheinhöhenweg/Taunushöhenweg, hier etwa Höhe Grube Jungewald


Loreley-Burgen-Straße/Rheinhöhenweg/Taunushöhenweg etwas weiter oben im Tal, Blick talabwärts


im oberen Volkenbachtal


Am oberen Ende des Tals kann sich an dieser Hütte der erschöpfte Wanderer, aber auch die erschöpfte Wanderin, oder auch beide gar nicht oder nur etwas erschöpft, und auch sich nicht-binär definierende wandernde Personen mit jedem erdenklichen Erschöpfungsgrad noch unterhalb klinischer Relevanz, eine Pause gönnen.


In unmittelbarer Nähe befindet sich der Hauptquellarm des Volkenbachs.


Bei der Schneise im Bild handelt es sich um ein Teilstück des Rheinhöhenwegs, kurz bevor er auf die Weiseler Straße am Hof Sauerberg trifft. Dort angekommen, hat man Blick u.a. auf das Tiefenbachtal.

von Holzhausen nach St. Goarshausen

Bei dieser Wanderung bin ich den Verlauf der historischen Hessenstraße abgelaufen vom Mückenhügel (bei Holzhausen) bis St. Goarshausen. 
Abschnittsweise wird der Straßenzug auch Kelten- oder Römerstraße genannt - ein eindeutiges Zeugnis, dass die Straße sehr alt ist (der Name "Hessenstraße" stammt offenbar aus jüngerer Zeit). Sie beginnt am Rhein, verläuft als einst wichtige Handels- bzw. Heerstraße diagonal durch den Taunus, und führt letztlich bis nach Kassel. 

Die Route habe ich mir mithilfe von Egon Eichhorns "
Zur Topographie der mittelalterlichen Fern- und Landstraßen..." zusammengestellt - seine Routenbeschreibung ist präziser als die eher fragmentarischen Namensvermerke in den mir bekannten Kartenwerken. 

Blick vom Mückenhügel zum Windpark Heidenrod (nahe Römerkastell Holzhausen)


Blick von der Hessenstraße nach Südosten in's Bärbachtal bei Grebenroth - der Bach ändert zwischendurch seinen Namen in Klausbach bzw. Gronauer Bach und mündet in den Mühlbach (ich werde demnächst viele Fotos vom Mühlbachtal posten!). 


Auf der Hessenstraße beim Heidehof mit Blick über's Fluggelände in's Blaue Ländchen (Nastätten) - es ist völlig inakzeptabel: Ich kann nicht identifizieren, welche Anhöhen und Waldstücke ich in der Ferne sehe. Ich raffe es nicht! Das oben sind Wolken - wenigstens die erkenne ich. 


Hessenstraße im angrenzenden Waldstück, Blick entgegen der Laufrichtung; im weiteren Verlauf Richtung Hof Schwall verlässt die heute als Hessenstraße markierte Wegführung den Bergkamm und führt wenige Hundert Meter vor dem Hof Schwall sogar fast an den Gronauer Bach. Ich habe mir die Wege auf dem nördlich verlaufenden Bergkamm (etwa im Flurstück "Das untere Flürchen") angeschaut, aber mir ist dort keine auffällige Wegtrasse o. ä. aufgefallen. 


Blick von der (heutigen) Hessenstraße am Feriendorf/Reiterhof in's Tal vom Klausbach/Gronauer Bach


Steinbruch nahe Hof Schwall


Sauerbrunnen am Hof Schwall; hier verläuft einer der Sprudelwege. 


Südlich der Schwaller Mühle ist im Hang unterhalb der L 335 ein Absatz zu erkennen, den ich als Rest der historischen Hessenstraße interpretiere - ordentlich fotografieren konnte ich das Ding nicht. Von der angrenzenden Wiese gab's dafür hübsch Aussicht über den Mühlbach Richtung Gickelsberg. 


Auf dem Schwaller Hoffeld ist mir (mal wieder) ein sich den Hang herunterziehender Waldstreifen aufgefallen. Meist verbirgt sich in so einem Waldstreifen eine alte Runse, die für den Ackerbau nicht taugt, und daher eben verbuscht bzw. "verwaldet". 


Aber nein! Ein Blick in dieses schmale Wäldchen machte mir klar: In diesem Baumbestand ist ein tief ausgehöhltes Originalstück der Hessentraße verborgen! Diese Entdeckung des verborgenen Hohlweges war ein kleines Highlight der Tour! Das Foto zeigt den Springerskopf, fotografiert direkt aus der historischen Wegrinne heraus. 


Weiter ging's per Hessenstraße nördlich am Springerskopf vorbei zum Plattenberg - hier mit Blick auf Lautert mit der Anhöhe Hainbusch links im Hintergrund. 


Blick von der Hessenstraße bei Lautert wohl nach Südost - ich habe keine Ahnung, welcher Landstrich hier zu sehen ist, und das Beste: Es ist mir grad auch egal. 


Blick in eine Talsenke "Am Sauerbornsweg", die nach Norden in's Heubachtal führt; rechts am Bildrand ist ein bisschen vom Waldstück "Im alten Geheg" zu sehen - dort gibt es einige Hügelgräber. 


Ich kreuze die "Hohe Straße" (führt weiter über Lipporn und Ransel nach Lorch) - die sah früher natürlich völlig anders aus! Ich stelle sie mir in so einer ebenen Landschaft als ein Feld von flachen unbefestigten Wegrinnen vor. Im Hintergrund rechts ist nochmals der Hainbusch zu sehen. 


Da die Fläche um Lautert landwirtschaftlich genutzt wird, ist hier nichts von der historischen Wegführung der Hessenstraße übriggeblieben. Dieser Feldweg dürfte etwa dem Verlauf der historischen Route nach Niederwallmenach folgen. 


Jenseits der Ortschaft Niederwallmenach wurde mir dieser Weg als Römerstraße genannt. Sie deckt sich mit dem Verlauf der Hessenstraße wie von Eichhorn beschrieben. 


Und plötzlich hat man vom Hintertaunus kommend freie Sicht auf das Rheintal! 


Weiter ging's am Galgenkopf auf dem Feldweg, welcher dem Verlauf der Hessenstraße wohl am nächsten kommt; mir blieb nichts anderes übrig, als durch die sich nähernde Wolke aus Mähstaub zu gehen. What fun. 


Die Hessenstraße führt weiter durch's Waldstück Kirchberg/Hausheck...


... vorbei am alten jüdischen Friedhof. 


Schutzhütte "Guck ins Ländche"


Auf diesem Abschnitt der Keltenstraße/Römerstraße/Hessenstraße (Richtung Patersberg) gibt es offenbar noch Reste des römischen Straßenbelages - ich habe sie höchstwahrscheinlich gesehen, aber nicht sicher identifizieren können. :o(


"Der tiefe Graben" (= wieder so 'ne olle Runse)


DAS ist ein tiefer Graben! Im Ort Patersberg habe ich kurz die Römerstraße verlassen, und konnte einen Blick in's sogenannte Schweizer Tal werfen - da muss ich unbedingt mal runter! 


Jenseits von Patersberg läuft die Hessenstraße recht steil in der Nordflanke vom Hasenberg hinab nach St. Goarshausen. Der unterste Abschnitt der historischen Route ist Teilstück des Rheinsteigs. 


Vom Bahnhof St. Goarshausen ist die Hütte am "Drei-Burgen-Blick" zu sehen - im Bild stark herangezoomt.