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Hohe Wurzel im Januar

Die Hohe Wurzel gilt als einer der "Wiesbadener Hausberge", liegt aber im Bereich Taunusstein. Die Fotos wurden aufgenommen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Januar 2019. Einen früheren (aber nicht ganz so hübschen) Post zum Berg gibt es hier.

Anmerkung Februar 2022: Das Areal um den Fernmeldeturm ist großflächig kahlgeschlagen, und gibt sich derzeit eher als karge, braungraue Steppenlandschaft...


Etwas östlich vom Gipfelbereich der Hohen Wurzel hat's zwischen Rheinhöhenweg und Elzeweg eine Kahlfläche im Tannenstück. Der abgebildete Weg (an der "Böhm-Bank"/Elzeweg vorbei) war das Anfangsstück der Rennrodelbahn Hohe Wurzel.


Baumkultur weiter westlich im Tannenstück, vom Mainzer Weg aus fotografiert
(gehört quasi zum Südhang der Hohen Wurzel)


ähnlicher Standort: Mainzer Weg mit Blick zum Fernmeldeturm Hohe Wurzel 
(auch Teilstück der Route "blauer Punkt")


im (Neben-)Gipfelbereich am Rheinhöhenweg/Blettweg: Rastplatz mit Freytag-Hütte


trigonometrischer Punkt, Bank "für Högi" und ehemaliger Standort vom Gustav-Vietor-Turm


Von dort führt die Wanderroute "blauer Punkt" zur Telekom-Anlage mit Fernmeldeturm


selbiger


Die Wanderroute "blauer Punkt" führt vom Turm weiter nach Norden zum eigentlichen Gipfel der Hohen Wurzel. In Karten wird der Gipfel des Berges gerne nahe des Sendeturms verortet, diese Stelle links im Bild, etwa 500 Meter nördlich vom Turm im Flurstück Katzenlohe, ist allerdings etwas höher.


Nachdem dieser Gipfel (selten auch Katzenlohkopf genannt) innerhalb der letzten zwei Jahre irgendwann gerodet wurde, gibt es von der Hohen Wurzel ein bisschen Aussicht nach Nordost (herangezoomt, und stark gefiltert): vorne Taunusstein-Wehen (zu erkennen die Hochhäuser an der Breslauer Straße) und hinter der Ackerfläche Taunusstein-Neuhof (zu erkennen an der Halle von Reichold-Feinkost); in der Ferne nur noch sehr blass-schemenhaft: irgendetwas zu Idstein Gehörendes und einige Bergrücken des östlichen Hintertaunus.


Teilstück vom Rundweg nördlich der Hohen Wurzel, ab hier parallel zum Herzogsweg (Richtung Roßkopf)
Hohe Wurzel Hohe Wurzel

Hohe Wurzel I

Dieser Post stammt aus der Anfangsphase des Blogs (2017) und enthält Fotos von 2016 - ein bisschen zusammengestückelt. 
Hinter diesem Link gibt es sehr viel mehr (und schöneres) Fotomaterial zur Hohen Wurzel!

Und: 2021 steht mutmaßlich kaum eine der nachfolgend abgebildeten Fichten mehr! Dadurch ist der Charakter der Hohen Wurzel inzwischen sehr stark verändert.


Nahe des westlichen Endes vom Herzogsweg (links) führt der Weg 
mit der Markierung "Eule" (rechts) den Nordhang der Hohen Wurzel hinauf.


Der "Eulenweg" trifft auf einen Rundweg, hier zu sehen ein Abschnitt 
nordwestlich vom Katzenlohkopf (in der Katzenlohe).


kleiner Abstecher auf dem Rundweg weiter zur Lahnstraße und Richtung Hangenstein


Katzenlohkopf, nördlicher Gipfel der Hohen Wurzel


Wanderroute "blauer Punkt" schnurstracks zum etwas niedrigeren Nebengipfel mit Sendeturm




Gipfelbereich am Rheinhöhenweg mit Bank "für Högi"; ehemaliger Standort vom Gustav-Vietor-Turm


Forstweg im Tannenstück, östlich von der Hohen Wurzel; durch diese Kahlfläche geht's vom Rheinhöhenweg bergab zur "Böhm-Bank" am Elzeweg. Was wir hier sehen, dürfte auch einst die Startsituation gewesen sein für die Damen und Herren, die einst die Rennrodelbahn Hohe Wurzel heruntergefahren sind - mehr dazu hier.

Hangensteintal

Das Hangensteintal hat seinen Beginn westlich der Hohen Wurzel, und zieht sich zwischen Hangenstein und Rotekreuzkopf nach Westen Richtung Bäderstraße und Wambacher Mühle. Dort fließt der Bach des Tals in die Walluf. Obschon sehr nah an Schlangenbad gelegen, liegt das Hangensteintal in der Gemarkung Taunusstein. "Hangensteintal" ist kein sehr gebräuchlicher Name, ich habe ihn im Buch "Wiesbaden wanderbar" (1982) gefunden, und nutze ihn gerne für diesen Blog.
Dieser Post setzt sich zusammen aus einer kleinen aktuellen Tour
durch's Hangensteintal (Ende Januar 2021), und Archivfotos vom September 2016 bis Januar 2019.

westliches (unteres) Ende des Hangensteintals, Blick zur Bäderstraße bzw. zur Walluf;
ganz in der Nähe gibt es auch eine Wasseranlage, die ich jedoch fotografisch unterschlage;
Berg im Hintergrund = Bärstadter Kopf



Einige Hundert Meter weiter oben im Tal (wieder Blick talabwärts) gibt es eine prägnante Kreuzung, zu der alle Pläne leider einen falschen Wegverlauf zeigen. Laut Landkarten geht's im Rücken mit dem Weg weiter das Tal hinauf, aber der Weg endet direkt, und etwas weiter oben gibt es gar eine unpassierbare Stelle.  Man muss auf die anderen Wege ausweichen: Links geht's durch das Flurstück Unkenbornshaag, der Weg führt bald als Grenzweg Taunusstein/Schlangenbad zum Wilhelmfelsen. Rechts geht's den Hang vom Hangenstein hinauf (und z.B. weiter zur Hohen Wurzel). Mittig ist der Hauptweg durch's Tal zu sehen, hinab zur Bäderstraße + Wambacher Mühle.


Dieselbe Kreuzung vom erwähnten "Hangenstein-Weg" aus gesehen: oben links geht's noch ein Stückchen den gemeinhin behaupteten Weg am Bach hinauf. Rechts davon führt eine steile Rückegasse den Hang vom Flurstück Kimpelhaag hinauf. Diese trifft nach etwa 300 (schlecht zu laufenden) Metern auf einen Forstweg, über den man sowohl zur Hohen Wurzel als auch nach Georgenborn gelangt.


Blick vom Weg im unteren Hangenstein in's Hangensteintal


weiter dort, vorbei an einer ehemaligen Köhlerplatte (davon gibt's hier im Tal einige)


von dort querfeldein hinunter in den Graben des Hangensteintals, etwas oberhalb der unpassierbaren Stelle


Die kleine Wanderung ging weiter vom Hangensteintal weg nach Georgenborn
- hier Aussicht von einer Kahlstelle im Köhlerhag zum Hansenkopf



Rheinhöhenweg nach Georgenborn (auch noch am Köhlerhag)

So, nun zurück zum Hangensteintal, mit älteren Fotos:

westliches Stück des Tals - rechts der Hang des Flurstücks Unkenbornshaag, links der Hangenstein


kurz vor der oben beschriebenen Kreuzung


Eine Militärkarte von 1819 verzeichnet westlich der Hohen Wurzel einen "Kendelborn". Heutzutage taucht der Name noch auf im benachbarten Flurstück "Kändelbornshaag" (= quasi der Nordhang am Rotekreuzkopf). Ich stelle mir die Frage, ob dieser kleine, durch's Hangensteintal fließende Nebenarm der Walluf einst Kendelborn genannt wurde.


wieder die Kreuzung - links Hauptweg zurück zur Bäderstraße, rechts zum Hangenstein hinauf


So - hier geht's nun von der Kreuzung weiter talaufwärts am Bachlauf entlang. Ich sehe hier keinen Weg. 


Kleine Basteleien dort; etwa 50 Meter oberhalb dieser Stelle wird der Bachlauf sehr morastig,
dort gibt es kein Durchkommen (es sei denn mit kniehohen Gummistiefeln, aber was soll das?).
Hier hatte ich bereits über diese Sackgasse geschrieben.



nochmals der Weg im unteren Hangenstein, nahe oben gezeigter Meilerplatte


Weg oberhalb der morastigen Stelle Richtung Westen (zur Hohen Wurzel)


Derselbe Weg etwas weiter oben, Blick talabwärts... links geht's nach Georgenborn, vorbei an Irene's Bänkli und der Alfred-Schüchen-Eiche (dort geht der Weg in den Rechternweg über). Rechts gelangt man quer durch den Hangenstein zu seinem westlichen Plateau (mit z.B. Schubi-Bank).


nochmals die Kreuzung, nun von der "hangensteiner Seite" aus - links geht es in's obere Talende, dort sieht es z.B. ...


... so aus. Der Weg führt mit einem kleinen Schlenker zum Ostplateau des Hangensteins, und jenseits der L 3037 weiter zur Katzenlohe bzw. Hohen Wurzel.

Tour zur Hohen Wurzel

... mal wieder unterwegs im Wiesbadener (Dotzheimer) Wald:
 

Eiserne Hand - Taunushöhenweg - Hohe Wurzel - Georgenborner Stück

(Anfang September '23)

Alte Rheingauer Straße nahe Eiserne Hand; rechts ist eine alte Parallelspur zu erkennen, welche sich Richtung Schläferskopf teils zum Hohlweg vertieft.


Elzeweg und Teilstück vom Taunushöhenweg; von der Eisernen Hand zur Hohen Wurzel laufen Rheinhöhenweg und Taunushöhenweg grob parallel, aber ich gebe letzterem den Vorzug.


Zwischen Tannenstück und Heidekopf trifft der Elzeweg (bzw. seine südliche Verlängerung) auf den Mainzer Weg a.k.a. Wanderroute "blauer Punkt" (Blick entgegen der Laufrichtung).


Im Tannenstück gibt es hier und da vom Mainzer Weg Aussicht zum Hochtaunus (hier herangezoomt mit Großem Feldberg, Kleinem Feldberg und Altkönig).


Blick zum Fernmeldeturm Hohe Wurzel gesehen vom Blettweg - heute eher bekannt als Rheinhöhenweg bzw. Taunushöhenweg (laufen hier ein Stückchen parallel). 


Heute war ich erstmals ausgiebiger im südwestlichen Bereich vom Tannenstück unterwegs = Teil des Südhangs der Hohen Wurzel. 


Dieser Bereich ist lediglich durch Rückegassen erschlossen.


Aussicht nach Süden in's Rheintal


Kleiner Schwenk nach rechts/Westen Richtung Rheingaugebirge: In der Bildmitte ist am Horizont die Hallgarter Zange, rechts daneben (hinter'm Geäst) die Kalte Herberge zu sehen.


im Südhang Hohe Wurzel


Im Bereich Heidekopf läuft der Mainzer Weg gleich mit der Wanderroute "blauer Punkt".


Blick vom "blauen Punkt" die ehemalige Rennrodelbahn hinauf


Zwischen unterem Heidekopfweg und Forstmeister-Gerlach-Weg haben sich die Brennnesseln exakt die Trasse der ehemaligen Rennrodelbahn als Standort gewählt.


Forstmeister-Gerlach-Weg bzw. Gerlach-Weg


Um den Gehrner Bach herum, zwischen Kneipp-Wassertretanlage und Hagwiese, hat's im Georgenborner Stück einen schön wilden Bereich.
Hohe Wurzel Hohe Wurzel Hohe Wurzel