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Taunushauptkamm von Ingelheim aus

Ich habe beruflich regelmäßig in Ingelheim zu tun. Bei zwei Gelegenheiten gab es eine längere Pause, die ich für einen kleinen Spaziergang auf die Anhöhe südöstlich von Ingelheim (etwa Horn/Wolfsgrube) nutzen konnte. Von dort gibt's Aussicht auf den Taunus, vor allem auf's Rheingaugebirge.
Die folgenden Fernansichten, fotografiert im April 2021 und Januar 2023, sind teils stark herangezoomt und entsprechend gefiltert (in erster Linie am Kontrast geschraubt).

Zum Einstieg gibt's ein Panorama etwa von den Eisenbergen (links) bis zum Erbacher Kopf (rechts).


Links/im Westen begonnen: Blick nach Rüdesheim mit Niederwald und den zum Rhein hin abfallenden Weinhang. Am Horizont links ist der Kadrich mit seinen Windrädern zu sehen, die anderen Gipfel am Horizont gehören zum Hunsrück.


Schwenk nach rechts mit Jägerhorn, Zimmersköpfe, Röspelkopf - letzeren kann man ganz gut anhand des (dunkleren) Nadelwaldbestands auf dem Gipfel erkennen. Bei den Ortschaften unterhalb der Bildmitte handelt es sich um Marienthal und Johannisberg (zwei von diesen ollen Schlössern sind zu erkennen).




Blick zum Taunushauptkamm mit Rabenkopf (links) - Frankensteiner Rech (Bildmitte), ganz rechts Hallgarter Zange. Halblinks dahinter lugt die Kalte Herberge hervor.


Kalte Herberge (oberhalb der Bildmitte) und rechts daneben Hallgarter Zange, davor Hallgarten


An den Stellen auf dem Erbacher Kopf, wo die Bäume fehlen, ist der auf dem Boden liegende Schnee zu sehen. Hinter dem mittig sichtbaren Bergrücken dürfte das Kloster Eberbach liegen.


Auf dem Ploenzke-Areal am Hahnwald wird gebaut.


Hier verlassen wir das Rheingaugebirge mit einem weiteren Schwenk nach rechts/Osten, jenseits der Walluf: Hangenstein.


Hohe Wurzel; bei der prononciertesten Beule am Horizont links müsste es sich um den Rotekreuzkopf handeln.


Hier zieht sich mittig der Birkenkopf durch's Bild, links darüber haben wir den Biegel, rechts den Altenstein. Im unteren Bildbereich ist Martinsthal zu sehen.


über 40 km entfernt: Großer Feldberg

von Wambach nach Dotzheim

Bei dieser Tour Mitte Februar 2022 ging's los an der Wambacher Mühle über die Hohe Wurzel und ehemalige Rennrodelbahn in's Weilburger Tal.

Weg vom Walluftal nahe Wambacher Mühle in den Bereich Hangenstein/Alte Garten; wenn ich mich recht erinnere, ist dieser Weg markiert mit einer gelben Kirche = ein Rundweg ab St. Peter-Kirche in Taunusstein-Bleidenstadt.


Platz mit Schutzhütte nahe Wambach, im Hang etwa gegenüber der Kuckuckslei


Im Flurstück Alte Garten gab's leider massive Waldschäden und Kahlschlag. Links ist zu sehen der bewaldete Hangenstein, rechts der Bärstadter Kopf.


ähnlich


Weggabelung im Flurstück Jungholz (im Rücken dieses sogenannte "Taunus Wunderland")


Welch Elend: Im nördlichen Bereich vom Jungholz muss Waldfläche dem blöden, lauten, aber leider expandierenden Freizeitpark weichen. Nerviger Lärm im Wald auf noch größerer Fläche. F*ck that sh*t.


Forstweg vom Jungholz Richtung Eisenkaute & Hangenstein, parallel zur L 3037


kaputter Fichtenbestand in der Eisenkaute


Flacher Hohlweg in der Eisenkaute, westlich von der Katzenlohe - es gibt zwar keine durchgehende Wegrinne von der "Rumpelskellerhohle" hierher, da beide jedoch parallel zur heutigen L 3037 (Hohe Straße) verlaufen, gehören sie offenbar zur selben ehemaligen Route Wiesbaden-Kemel (think "Bäderstraße").


Forstweg westlich an der Katzenlohe/Hohen Wurzel


östlich der Hohen Wurzel auf dem Rheinhöhenweg mit Blick über das Flurstück Großer Suder
(= Quellbereich des Roßbachs)



Von dort ging's weiter die Trasse der ehemaligen Rennrodelbahn entlang, hier noch im Tannenstück, etwa Höhe Quellgebiet Gehrner Bach/Hirschwiese


alte Rodelbahntrasse östlich am Heidekopf (zwischen Heidekopfweg und Wanderroute "blauer Punkt")

Danach hatte ich es eilig, meine Freundin wartete am Chausseehaus auf mich - also zwischendrin keine Fotos.

weiter im Weilburger Tal, hier auf dem Rheingauer Pfad "Oben im Aunel"


im Graurod weiter nach Dotzheim...
Hohe Wurzel

Hangensteintal

Das Hangensteintal hat seinen Beginn westlich der Hohen Wurzel, und zieht sich zwischen Hangenstein und Rotekreuzkopf nach Westen Richtung Bäderstraße und Wambacher Mühle. Dort fließt der Bach des Tals in die Walluf. Obschon sehr nah an Schlangenbad gelegen, liegt das Hangensteintal in der Gemarkung Taunusstein. "Hangensteintal" ist kein sehr gebräuchlicher Name, ich habe ihn im Buch "Wiesbaden wanderbar" (1982) gefunden, und nutze ihn gerne für diesen Blog.
Dieser Post setzt sich zusammen aus einer kleinen aktuellen Tour
durch's Hangensteintal (Ende Januar 2021), und Archivfotos vom September 2016 bis Januar 2019.

westliches (unteres) Ende des Hangensteintals, Blick zur Bäderstraße bzw. zur Walluf;
ganz in der Nähe gibt es auch eine Wasseranlage, die ich jedoch fotografisch unterschlage;
Berg im Hintergrund = Bärstadter Kopf



Einige Hundert Meter weiter oben im Tal (wieder Blick talabwärts) gibt es eine prägnante Kreuzung, zu der alle Pläne leider einen falschen Wegverlauf zeigen. Laut Landkarten geht's im Rücken mit dem Weg weiter das Tal hinauf, aber der Weg endet direkt, und etwas weiter oben gibt es gar eine unpassierbare Stelle.  Man muss auf die anderen Wege ausweichen: Links geht's durch das Flurstück Unkenbornshaag, der Weg führt bald als Grenzweg Taunusstein/Schlangenbad zum Wilhelmfelsen. Rechts geht's den Hang vom Hangenstein hinauf (und z.B. weiter zur Hohen Wurzel). Mittig ist der Hauptweg durch's Tal zu sehen, hinab zur Bäderstraße + Wambacher Mühle.


Dieselbe Kreuzung vom erwähnten "Hangenstein-Weg" aus gesehen: oben links geht's noch ein Stückchen den gemeinhin behaupteten Weg am Bach hinauf. Rechts davon führt eine steile Rückegasse den Hang vom Flurstück Kimpelhaag hinauf. Diese trifft nach etwa 300 (schlecht zu laufenden) Metern auf einen Forstweg, über den man sowohl zur Hohen Wurzel als auch nach Georgenborn gelangt.


Blick vom Weg im unteren Hangenstein in's Hangensteintal


weiter dort, vorbei an einer ehemaligen Köhlerplatte (davon gibt's hier im Tal einige)


von dort querfeldein hinunter in den Graben des Hangensteintals, etwas oberhalb der unpassierbaren Stelle


Die kleine Wanderung ging weiter vom Hangensteintal weg nach Georgenborn
- hier Aussicht von einer Kahlstelle im Köhlerhag zum Hansenkopf



Rheinhöhenweg nach Georgenborn (auch noch am Köhlerhag)

So, nun zurück zum Hangensteintal, mit älteren Fotos:

westliches Stück des Tals - rechts der Hang des Flurstücks Unkenbornshaag, links der Hangenstein


kurz vor der oben beschriebenen Kreuzung


Eine Militärkarte von 1819 verzeichnet westlich der Hohen Wurzel einen "Kendelborn". Heutzutage taucht der Name noch auf im benachbarten Flurstück "Kändelbornshaag" (= quasi der Nordhang am Rotekreuzkopf). Ich stelle mir die Frage, ob dieser kleine, durch's Hangensteintal fließende Nebenarm der Walluf einst Kendelborn genannt wurde.


wieder die Kreuzung - links Hauptweg zurück zur Bäderstraße, rechts zum Hangenstein hinauf


So - hier geht's nun von der Kreuzung weiter talaufwärts am Bachlauf entlang. Ich sehe hier keinen Weg. 


Kleine Basteleien dort; etwa 50 Meter oberhalb dieser Stelle wird der Bachlauf sehr morastig,
dort gibt es kein Durchkommen (es sei denn mit kniehohen Gummistiefeln, aber was soll das?).
Hier hatte ich bereits über diese Sackgasse geschrieben.



nochmals der Weg im unteren Hangenstein, nahe oben gezeigter Meilerplatte


Weg oberhalb der morastigen Stelle Richtung Westen (zur Hohen Wurzel)


Derselbe Weg etwas weiter oben, Blick talabwärts... links geht's nach Georgenborn, vorbei an Irene's Bänkli und der Alfred-Schüchen-Eiche (dort geht der Weg in den Rechternweg über). Rechts gelangt man quer durch den Hangenstein zu seinem westlichen Plateau (mit z.B. Schubi-Bank).


nochmals die Kreuzung, nun von der "hangensteiner Seite" aus - links geht es in's obere Talende, dort sieht es z.B. ...


... so aus. Der Weg führt mit einem kleinen Schlenker zum Ostplateau des Hangensteins, und jenseits der L 3037 weiter zur Katzenlohe bzw. Hohen Wurzel.

Hansenkopf (September 2020)

Die Fotos stammen von einer Tour Anfang September 2020. Dabei bin ich ziemlich kreuz und quer durch verschiedene Bereiche vom Hansenkopf gestreift, entsprechend unsystematisch sind die Fotos angeordnet. 
Einen ersten Post speziell zum Hansenkopf gibt es hier - sah 2017/18 noch ganz anders aus.


auf dem Grenzweg Eltville/Schlangenbad im Nordhang (zum Bremserbachtal geneigt)


ähnlich


Wanderroute "Hirsch" im Südhang Richtung Rheinhöhenweg


Aussicht vom Flurstück Schöne Aussicht - extrem herangezoomt und stark gefiltert: 


auch von der Schönen Aussicht aus gesehen: Birkenkopf


Steinerner Tisch


Blick vom Hexentanzplatz zum Bärstadter Kopf mit Walluftal und Hangenstein (rechts vom Bildzentrum)


Der Hexentanzplatz wurde etwas umarrangiert (die alten Bänke umgestellt); 
im Hintergrund: der Gebirgsstock um die Hohe Wurzel


herangezoomte Hohe Wurzel; links von der Bildmitte ist der schüttere Baumbestand an der Katzenlohe zu erkennen (von dort habe ich einige Aussichtsfotos in diesem Post gemacht)


Gipfelbereich Hansenkopf


dito


ähnlich


Blick vom Hansenkopf nach Süden ins Rheintal


im oberen Nordhang mit Blick zur Hohen Wurzel etc.


Die abgebildeten Fichten sind leider allesamt abgestorben.


im Nordhang mit Blick nach Nordost


Hauptforstweg auf dem Hansenkopf unterhalb des Gipfels Richtung Hexentanzplatz
Hansenkopf Hansenkopf Hansenkopf